CapaWood® RenoTech
Produktdetails
Verwendungszweck / Eigenschaften
Lösemittelbasierte Holzfarbe im universellen Eintopfsystem für alle Renovieranstriche im Außenbereich. Anwendbar auf maßhaltigen Holzbauteilen, begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie zum Beispiel:
¦Holzhäuser
¦Fassadenschalungen
¦Balkone
¦Fenster & Außentüren
Geeignet als Renovierungsanstrich, zur Erzielung eines gleichmäßigen Erscheinungsbildes abgewitteter Holzoberflächen. Um einen Maserungseffekt (Maseriersystem) zu erzielen, ist ein nachfolgender Lasuranstrich mit CapaWood Classic, CapaWood Solid Universal oder CapaWood ImprägnierGel möglich.
Nicht verwenden: Für Holz in dauerndem Erd- oder Wasserkontakt und für Holz, das in Kontakt mit unverpackten Lebens- oder Futtermitteln kommen kann. Nicht großflächig in Wohn- und Aufenthaltsräumen anwenden. Nicht für horizontale Oberflächen (z. B. Terrassenböden) geeignet.
Eigenschaften
¦Für alle Holzbauteile
¦Hohe Eindringtiefe
¦Ventilierender Beschichtungsfilm
¦Hohe Witterungsbeständigkeit
¦Eintopfsystem
¦Thixotrop
¦Wasserabweisend
¦Absperrend gegen färbende Holzinhaltsstoffe
¦Ideal für die Renovierung alter Oberflächen
¦Hydroperl-Effekt
¦Aromatenfreie Lösemittel
¦Filmgeschützt
Bindemittelbasis / Wirkstoffe
Alkydharz
Farbtöne
¦Weiß (nach Trocknung ca. RAL 9010)
¦Sondertöne
¦Maserierfarbton (entspricht Palazzo 205)
Pigmente
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26
¦Bindemittel: Klasse B
¦Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3
Glanzgrad
Seidenmatt
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche, Verbrauch und zu beschichtendem Holz variieren.
Lagerung
¦Kühl und verschlossen lagern.
¦Vor Frost und hohen Temperaturen schützen.
Ab Herstelldatum mindestens 3 Jahre haltbar
Verpackung / Gebindegrößen
¦Standard Farbton Weiß: 0,7 l, 2,5 l, 5 l, 20 l
¦ColorExpress-Basis Transparent: 0,6 l, 2,125 l, 4,25 l, 17 l
¦ColorExpress-Basis Grey: 0,7 l, 2,5 l, 5
Geeignete Untergründe
Max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen Ö-Norm 3430/ gemäß BFS-Merkblatt 18
Untergrundvorbereitung
Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.
| Tragende Holzbauteile | wenn lt. ÖNORM 3802 erforderlich mit Protect Primer Iv grundieren. |
| Neue Holzbauteile | Holzoberflächen gründlich reinigen, und bei Bedarf schleifen. Harzgallen entfernen. |
| Wartungsanstrich und Renovieranstrich | Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig entfernen. Festhafende Altanstriche schleifen und gründlich reinigen. Verträglichkeit mit CapaWood RenoTech prüfen. |
| Maseriersystem | Nicht tragfähige Altbeschichtungen vollständig enternen. Festhafende Altanstriche schleifen und gründlich reinigen. Je nach Schadensbild 1 - 2 mal mit RenoTech vorbeschichten. |
Auftragsverfahren
CapaWood RenoTech ist verarbeitungsfertig eingestellt. Der thixotrope Effekt baut durch mechanische Belastung (Aufrühren) ab. Nach einigen Stunden im Ruhezustand ist die Thixotropie wieder hergestellt.
Unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen. Geeignet für Streich- oder Spritzapplikation.
Neues Holz mindestens zweimal unverdünnt beschichten. Erstauftrag allseitig ausführen.
Bei Wartungsanstrichen 1 – 2 x unverdünnt beschichten. Zwischenschleifen nach dem ersten Auftrag, nur wenn unbedingt erforderlich. Schleifstaub nicht einatmen. Bei der Spritzapplikation zusätzliche Vorgaben zur persönlichen Schutzausrüstung beachten. Hinweise dazu im CapaWood Sicherheitsdatenblatt.
| Düse | Spritzwinkel | Druck | Verdünnung | |
| Airless | 0,010 inch | 30° bis 60° | ab 145 bar | unverdünnt |
Verbrauch
CapaWood RenoTech Basis Weiß:
Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:
Ca. 90 – 120 g/m²;
Ca. 70 – 95 ml/m²
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
Ca. 160 – 200 g/m²
Ca. 125 – 160 ml/m²
CapaWood RenoTech Basis Transparent/Grey:
Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:
Ca. 90 – 120 g/m²; ca. 95 – 125 ml/m²
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
Ca. 160 – 200 g/m²
Ca. 165 – 210 ml/m²
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungs- und Trockenzeit
¦Grifffest: ca. 4 – 6 Stunden
¦Zweiter Auftrag: ca. 10 – 12 Stunden Zwischentrockenzeit
¦Regenfest: ca. 12 Stunden
Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.
Werkzeuge
Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit vollsynthetischen Borstenmischungen oder Chinaborste und rostfreiem Stahl (z.B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR).
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung (z.B. Caparol AFVerdünner) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Hinweise
Rohes Holz im Außenbereich muss unmittelbar nachdem es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wurde, beschichtet werden. Ansonsten ist mit verminderter Anstrichhaftung, verursacht durch eine sich bildende Trennschicht, zu rechnen. Der Grad der Problematik dieser Trennschicht kann mit baustellenüblichen Prüfungen nicht ermittelt werden.
Verlängerung der Haltbarkeit von beschichteten Holzfassaden:
¦Was an konstruktivem Holzschutz versäumt wurde, kann durch eine Beschichtung nicht kompensiert werden.
¦An stark bewitterten Fassadenflächen ist die Verwendung von Rift- und Halbriftbrettern unbedingt zu empfehlen, da es bei Fladerbrettern im Zuge der Bewitterung zum Ablösen der obersten Holzschichten an der Oberfläche und somit zu großflächigen Beschichtungsschäden kommt.
¦Eine senkrecht montierte Fassadenschalung ist gegenüber einer waagrechten Schalung zu bevorzugen.
¦Bei Fassadenschalungen sind sägeraue Oberflächen gehobelten vorzuziehen. Besonders bei dichten Holzarten wie z.B. Lärche oder Tropenhölzern, sollte eine sägeraue, geschliffene oder eine geriffelte Oberfläche gewählt werden, um die Haftung der Lasur zu verbessern.
¦Bei der Beschichtung von Holzoberflächen ist die Prüf- und Warnpflicht gemäß ÖNORM B 2230-1 zu beachten. Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood Chronographen.