CapaWood® Solid Universal
Produktdetails
Verwendungszweck / Eigenschaften
Lösemittelbasierte Mittelschichtlasur mit optimalen 3-fach Schutz für alle Holzbauteilen im Außenbereich. Anwendbar auf maßhaltigen, begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie zum Beispiel:
- Dachuntersichten
- Gartenmöbel
- Fenster & Außentüren
- Balkone
Nicht verwenden: Für Holz in dauerndem Erd- oder Wasserkontakt und für Holz, das in Kontakt mit unverpackten Lebens- oder Futtermitteln kommen kann. Nicht großflächig in Wohn- und Aufenthaltsräumen anwenden. Nicht für horizontale Oberflächen (z. B. Terrassenböden) geeignet.
Eigenschaften
- Für alle Holzbauteile
- Hoher Festkörpergehalt
- Wasserabweisend
- Feuchtigkeitsregulierend
- Hydroperl-Effekt
- Thixotrop
- Witterungsbeständig
- Hoher UV-Schutz
- Aromatenfreie Lösemittel
- Filmgeschützt
Bindemittelbasis / Wirkstoffe
Alkydharz
Farbtöne
- Kiefer
- Eiche
- Walnuss
- Nussbaum
- Palisander
- Teak
- Mahagoni
- Ebenholz
- Akazie
Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie Sonderfarbtöne über ColorExpress tönbar. Die Farbtöne auf den CapaWood Farbtonfächern sowie diversen Farbtonvorlagen dienen nur als Hinweis. Im Zweifel eine Probebeschichtung durchführen. Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton. Für den Außenbereich ist Farblos als Alleinbeschichtung nicht geeignet. Farbtöne nur mit max. 10 % Farblos aufhellen, sonst verminderter UV-Schutz.
Musterflächen sind stets mit dem Originalprodukt und auf der originalen Holzoberfläche anzulegen, die auch bei der späteren Ausführung zum Einsatz kommt. Produkt- oder Untergrundabweichungen können trotz identischen Farbtons zu Farbunterschieden führen.
Glanzgrad
Seidenglänzend.
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche, Verbrauch und zu beschichtendem Holz variieren.
Lagerung
- Kühl und verschlossen lagern.
- Vor Frost und hohen Temperaturen schützen.
Original verschlossene Gebinde sind mindestens 3 Jahre lagerstabil.
Verpackung / Gebindegrößen
- Standard Farbtöne: 0,75 l, 2,5 l, 5 l
- ColorExpress-Basis farblos: 0,7 l, 2,5 l, 5
Geeignete Untergründe
Max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen Ö-Norm 3430/ gemäß BFS-Merkblatt 18
Untergrundvorbereitung
Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.
| Unberschichtete Holzbauteile | Müssen mit CapaWood Protect Primer IV imprägniert werden. Glatte und gehobelte Holzoberflächen gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. Rohes Holz im Außenbereich soll unmittelbar bevor es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wird, beschichtet werden. |
| Beschichtetes Holz / Wartungsanstrich / Fenster- & Türenrenovierung | Rohes Holz im Außenbereich vorher mit CapaWood Protect Primer IV imprägnieren. Tragfähige Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit CapaWood Solid Universal prüfen. |
| Maseriersystem auf Altholzflächen | Zur Erzielung eines gleichmäßigen Erscheinungsbildes abgewitteter Holzoberflächen. Untergrundvorbereitung entsprechend Wartungsanstrich. Je nach Schadensbild, 1-2 x mit CapaWood RenoTech Maserierfarbton (entspricht Palazzo 205) beschichten. Für den Maserungseffekt (Maseriersystem) ist nachfolgender zweimaliger Anstrich mit CapaWood Solid Universal im gewünschten Farbton erforderlich. |
Auftragsverfahren
CapaWood Solid Universal ist verarbeitungsfertig eingestellt. Der thixotrope Effekt baut durch mechanische Belastung (Aufrühren) ab. Nach einigen Stunden im Ruhezustand ist die Thixotropie wieder hergestellt. Unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen.
| Neues Holz | Nach der Imprägnierung mindestens zweimal unverdünnt streichen, Erstauftrag allseitig ausführen. |
| Wartungsanstriche | 1 – 2 x unverdünnt streichen. Zwischenschleifen nach dem ersten Auftrag, nur wenn unbedingt erforderlich. Schleifstaub nicht einatmen |
Verbrauch
Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:
Ca. 65 – 85 g/m²;
Ca. 70 – 90 ml/m²
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
Ca. 130 – 160 g/m²
Ca. 140 – 175 ml/m²
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungs- und Trockenzeit
- Grifffest: ca. 4 – 6 Stunden
- Zweiter Auftrag: ca. 10 – 12 Stunden
- Regenfest: ca. 14 Stunden
Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.
Werkzeuge
Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit vollsynthetischen Borstenmischungen oder Chinaborste und rostfreiem Stahl (z.B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR).
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung (z.B. Caparol AFVerdünner) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Hinweise
Rohes Holz im Außenbereich muss unmittelbar nachdem es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wurde, beschichtet werden. Ansonsten ist mit verminderter Anstrichhaftung, verursacht durch eine sich bildende Trennschicht, zu rechnen. Der Grad der Problematik dieser Trennschicht kann mit baustellenüblichen Prüfungen nicht ermittelt werden.
Verlängerung der Haltbarkeit von beschichteten Holzfassaden:
- Fehler im konstruktiven Holzschutz können durch einen Anstrich nicht behoben werden.
- An stark bewitterten Fassadenflächen ist die Verwendung von Rift- und Halbriftbrettern unbedingt zu empfehlen, da es bei Fladerbrettern im Zuge der Bewitterung zum Ablösen der obersten Holzschichten an der Oberfläche und somit zu großflächigen Beschichtungsschäden kommt.
- Eine senkrecht montierte Fassadenschalung ist gegenüber einer waagrechten Schalung zu bevorzugen.
- Bei Fassadenschalungen sind sägeraue Oberflächen gehobelten vorzuziehen. Besonders bei dichten Holzarten wie z.B. Lärche oder Tropenhölzern, sollte eine sägeraue, geschliffene oder eine geriffelte Oberfläche gewählt werden, um die Haftung der Lasur zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood® Protection Planner.