CapaWood® GreyExpress
Produktdetails
Verwendungszweck / Eigenschaften
Vergrauungsbeschleuniger für außen auf wässriger Basis für die einheitliche Abwitterung von Holzfassaden. Anwendbar auf begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie zum Beispiel:
- Holzhäuser
- Fassadenschalungen
- Carport
- Zäune
Zur Beschleunigung der natürlichen Vergrauung, für ein einheitliches Gesamtbild aller mit CapaWood Grey Express beschichteten Holzoberflächen im Außenbereich. Nach Abrocknung der behandelten Fläche unterstützt Wassereintrag die Produkteigenschaften. Geeignet für senkrechte und horizontale Flächen im Außenbereich.
Nicht verwenden: Für Holz in dauerndem Erd- oder Wasserkontakt und für Holz, das in Kontakt mit unverpackten Lebens- oder Futtermitteln kommen kann.
Eigenschaften
- Gleichmäßige Vergrauung
- Erhalt der natürlichen Struktur
- Sehr schnelle Verarbeitung
- Für alle Holzarten geeignet
- Emissionsfrei
- Lösemittelfrei
- Konservierungsmittelfrei
Bindemittelbasis / Wirkstoffe
Wasserbasiertes Polyvinylacetat
Farbtöne
Keine definierten Farbtöne. Das Produkt enthält einen leicht gräulichen Farbmarker zur einfacheren Verarbeitung.
CapaWood GreyExpress ist ein Reaktionsstoff, der mit Feuchtigkeit reagiert und somit die natürliche, gleichmäßige Verwitterung des Holzes unterstützt und beschleunigt. Wie auch im natürlichen Prozess, entwickelt sich der Farbton je nach Holzart und Bewitterungsdauer.
Die Nachdunklung erfolgt auch an wenig bewitterten Stellen (wie Untersichtschalungen) ebenso schnell wie an der wetterbeanspruchten Fläche. Dadurch ergibt sich eine einheitliche Oberfläche über alle Bereiche hinweg.
Glanzgrad
Matt.
Das Erscheinungsbild kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche, Verbrauch und zu beschichtendem Holz variieren.
Lagerung
- Kühl und verschlossen lagern.
- Vor Frost und hohen Temperaturen schützen.
Original verschlossene Gebinde sind mindestens 3 Jahre lagerstabil.
Verpackung / Gebindegrößen
Grey Express: 5 l
Geeignete Untergründe
Max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen gemäß BFSFachregeln Nr. 18.
Untergrundvorbereitung
Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.
| Neue Holzbauteile | Glatte und gehobelte Holzoberflächen gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen. |
Auftragsverfahren
Vor Gebrauch gut rütteln. Unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen.
| Neues Holz | Mindestens zweimal unverdünnt satt streichen, tauchen, fluten oder spritzen. Der optische Vorvergauer ist auf der Sichtfläche aufzutragen, bei offenen Fassaden wird eine allseitige Beschichtung empfohlen. Boden-, Fensterflächen oder andere angrenzende Flächen abdecken. Häufiges öffnen des Gebindes kann zu Ausflockungen führen, die keinen Einfluss auf die Vergrauungsreaktion des Holzes hat, wir empfehlen rasches Aufbrauchen des Materials. Lärche und Douglasie weißen oft ein vermindertes Saugverhalten auf. Ein zusätzlicher Auftrag wird empfohlen, um genug Material einbringen zu können. |
Verbrauch
Streichauftrag auf glatten Holzoberflächen:
Ca. 60 – 80 ml/m²
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
Ca. 80 – 100 ml/m²
Die Beschaffenheit des Untergrundes und die Holzfeuchtigkeit beeinflussen den Verbrauch sowie den Farbton. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtung zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
- Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 10 bis 25 °C)
- Relative Luftfeuchte: ≤ 80 %
Trocknung / Trockenzeit
Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit:
- Grifffest: ca. 2 h
- Überstreichbar: ca. 2 h
- Regenfest: mind. 12 h
Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.
Werkzeuge
Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit vollsynthetischen Borstenmischungen oder Chinaborste und rostfreiem Stahl (z.B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR).
Werkzeugreinigung
Nach Gebrauch mit Wasser und ggf. Netzmittel (Spülmittel) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen. Es wird das Tragen von Nitril Handschuhen empfohlen.
Hinweise
CapaWood GreyExpress reagiert mit Sauerstoff und Feuchtigkeit. Diese Reaktion kann bereits im Gebinde einsetzen. Ablagerungen am Boden des Gebindes beeinflussen nicht die Qualität des Produktes.
Die Farbtonentwicklung ist abhängig von der verwendeten Holzart und kann daher unterschiedlich ausfallen. Im Zweifelsfall sollte eine Probefläche angelegt werden. Das Abstapeln der beschichteten Bretter mit Zwischenhölzern darf erst nach ausreichender Trocknung erfolgen, da es sonst zu einer fleckigen Optik kommt. Waagrechte Abschlusskanten zu angrenzenden Putz- oder Steinflächen müssen durch geeignete Abtropfkanten (z.B. Z-Profile) konstruktiv geschützt werden, um Verfärbungen durch Ligninauswaschungen an den darunterliegenden Flächen zu vermeiden.
Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood® Protection Planner.