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Geplant vom Linzer Architekturbüro Gerald Anton Steiner und umgesetzt von der Aichinger Bau GmbH, fügt sich die Wohnanlage stimmig in die gewachsene Struktur ein. Die Färbergasse wird architektonisch weitergeführt: Ein Kopfgebäude fungiert als Torhaus, Wege und Erschließung greifen logisch ineinander und machen den Zugang klar erlebbar.
Oberfläche als architektonisches Statement
Ein zentrales Element des Projekts ist die Fassadengestaltung. Mit dem Oberputz Capatect PrimaPor R20 wird die Oberfläche gezielt als Gestaltungsmittel eingesetzt. Die Effektkamm-Struktur verleiht den Baukörpern eine feine, gekämmte Textur, schafft Tiefe und macht die Gliederung der Architektur gut sichtbar
Das Besondere? Je nach Lichteinfall verändert sich die Wirkung der Fassade – von ruhig und gleichmäßig bis plastisch und lebendig. Dieses Wechselspiel aus Licht und Schatten unterstreicht die Baukörper und gibt der Wohnanlage eine selbstbewusste Präsenz.
Fotos: © Kurt Kuball
Technik, die überzeugt
Der Silikonharzputz Capatect PrimaPor R20 mit Rillenstruktur eignet sich ideal für dekorative Fassadentechniken. Gleichzeitig überzeugt er funktional: Er ist hoch diffusionsoffen und nach der Durchtrocknung hydrophob.
Damit zeigt sich die Fassade unempfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wie Abgasen und bietet besseren Schutz vor mikrobiologischem Befall und bleibt optisch über lange Zeit hinweg hochwertig und gepflegt.
Materialität im Zusammenspiel
Die gekämmte Putzfassade prägt das Gesamtbild und ergänzt sich stimmig mit Metall, Sichtbeton und Stein. Die Tiefgarage bildet den Sockel der Wohnbebauung und fügt sich teilweise in das Gelände ein. Begrünte Flächen, großzügige Fenster, Loggien und Terrassen erweitern die Wohnräume nach außen. Transparente Brüstungen öffnen den Blick zum Traunsee, zu Schloss Orth und zum Traunstein.
Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtbild: Die Fassadenlösung verbindet die einzelnen Elemente, schafft Klarheit und unterstützt die architektonische Qualität dauerhaft.