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Capaver® Magnetvlies

PGS 50 33 00

Capaver® Magnetvlies ist mit einer metallisch beschichteten Rückseite ausgerüstet. 
Das Material hat keine abschirmende Wirkung , beeinträchtigt W-LAN oder Mobiltelefone nicht! Es ist nicht leitfähig.
Struktur: glatt
Verklebung: CapaCoustic Melapor Kleber!
 

Art.-Nr.: Gewicht: Rolle:
009510002 1,44 kg/m² 2,6 lfm
009510005 5,2 lfm
009510001 10,4 lfm

Beschreibung / Werkstoff

Capaver Magnetvlies ist aus rein mineralischen Glasgarnen hergestellt mit einer metallisch
beschichteten Rückseite.
Mit dem innovativen Capaver Magnetvlies können schöne Wände bei Bedarf vollflächig als
Präsentations-, Arbeits- oder Spielfläche genutzt werden. Eine einzigartige
Rückseitenbeschichtung macht es möglich, dass Capaver Konusmagnete oder
handelsübliche Magnete direkt an der Wand haften und im Handumdrehen wieder zu
entfernen sind. Capaver Magnetvlies verzichtet trotz seiner innovativen Magnetfunktion nicht
auf die bekannten und einzigartigen technischen Vorteile hochwertiger Glasdekogewebe.
Rollenbreite 0,95 m.

Eigenschaften

  • Magnetaktive Oberfläche
  • Unquellbar und verrottungsfest
  • Dimensionsstabil - kleine Oberflächenrisse werden überbrückt und Untergründe vor
    mechanischen Belastungen besser geschützt
  • Rationelle Verarbeitung
  • Kein Ausbrechen der Putzschicht bei Schraub- und Nagelbefestigung
     

Technische Daten

Produkt Gewicht ca. g/m² Breite ca. cm Länge lfm. Rapport cm
Capaver Magnetvlies 1520 95 10,4 I• ansatzfrei
Capaver Magnetvlies 1520 95 5,2 I• ansatzfrei
Capaver Magnetvlies 1520 95 2,6 I• ansatzfrei

Lagerung

Trocken lagern

Hinweis

Capaver Magnetvliese bestehen aus Glasgarnen, die mit einem Durchmesser > 5 μm
produziert werden. Lungengängigkeit besteht daher nicht. Trotz höchster Einbindung der
Glaspartikel können diese durch Zuschneiden der Gewebe in sehr begrenztem Umfang
freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach
Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine
Glasfasern mehr freigesetzt. Personen, welche sensibel auf Glasfasern reagieren,
empfehlen wir während der Tapezierarbeiten entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.

Beschichtungsaufbau

Für Capaver geeignete Schlussbeschichtungen:
Die Auswahl der geeigneten Schlussbeschichtungen richtet sich nach dem geforderten
Beanspruchungs- und Glanzgrad.

Verarbeitung

Das Gewebe wird stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte
produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten
gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler
berechtigen nicht zu einer Reklamation. Grundsätzlich ist während des Zuschneidens der
Bahnen auf Fehlerfreiheit des Gewebes zu achten. Beanstandungen können nicht anerkannt
werden. Grundsätzlich soll die Innenseite einer Glasgeweberolle mit Anstrichmitteln
beschichtet werden. Bei Geweben welche an der Vorder- und Rückseite unterschiedliche
Strukturen aufweisen, ist die Rückseite durch einen blauen Strich gekennzeichnet.
Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals auf einer Fläche gestürzt oder
seitenverkehrt verkleben. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen Rollen bzw. Etikett
mit Kontrollnummer und Artikelnummer bereitgehalten werden. Vor der Verklebung ist das
Gewebe in passender Länge zuzuschneiden. Hierbei kann es erforderlich sein, dass je nach
Verlauf der Decken und Fußleisten ein Zuschlag von 5 - 10 cm zum normalen Maß zu
berücksichtigen ist, damit für das fluchtgerechte Glattschneiden mit einem Cuttermesser
ausreichend Reserve zur Verfügung steht.

Auftragsverfahren

Verklebung mit CapaCoustic Melapor Kleber im Roll- oder Bürstauftrag in der Breite von 1 - 2 Bahnen gleichmäßig und in ausreichender Menge an die Wand auftragen (Technische Information beachten). Auf der Sichtseite befindlicher Kleber ist sofort mit einem feuchten Tuch oder Schwamm zu entfernen. Der CapaCoustic Melapor Kleber ist verarbeitungsfertig eingestellt. Er muss nur mit einem langsam laufenden Rührwerk kurz aufgerührt werden. Falls erforderlich, die Konsistenz mit etwas Wasser nachstellen. Beim Auftrag mit einer Lammfellrolle (13 mm) oder Bürste ist die Konsistenz nötigenfalls durch geringfügige Wasserzugabe (max. 2 %)  verarbeitungsgerecht einzustellen.
Die offene Zeit des Klebers beträgt bei 20 °C ca. 15 Minuten. Bei erhöhter Untergrundsaugfähigkeit, Temperatur,  Luftbewegung etc. trocknet der Kleber relativ schnell ab. Dadurch können Haftungsprobleme auftreten.
Capaver Magnetvlies immer in Wickelrichtung rollen, niemals in Gegenrichtung biegen oder rollen. Die Folge falsch gerollter Gewebe sind Beschädigungen auf der Sichtseite! Das Produkt niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben. Zur Orientierung dient die Markierung auf der Rückseite. Im verklebten Zustand beträgt der Abstand der Rückseitenmarkierung von Bahn zu Bahn 1 m.
Auf Stoß verkleben, die Bahnen müssen im Nahtbereich gut miteinander kontaktieren. Zunächst wird die neue Bahn mit knapp 1 mm Überlappung an die vorhergehende Bahn angelegt. Anschließend wird die Gewebekante der neuen Bahn soweit zurückgeschoben, bis die Kanten bündig auf Stoß liegen. Die 2. Bahn blasenfrei andrücken. Mit einer  Tapezierspachtel bei ausreichendem Druck vollflächig blasenfrei andrücken. Überstände vorsichtig in die Ecken drücken und entlang einer Tapezierspachtel oder eines Beschneidelineals mit einem Cuttermesser mit scharfer Klinge abschneiden.
Verarbeitung an Außenecken: Bei Capaver Magnetvlies ist keine durchgehende Verarbeitung über Ecken hinweg möglich. Capaver Magnetvlies muss im Eckbereich geschnitten werden. Wir empfehlen hier die Verwendung von Tapetenkantenprofilen!

Verarbeitungsbedingungen

Vor Beginn der Verklebung sicherstellen, dass der Untergrund frei von Verunreinigungen ist.
Der Untergrund muss trocken, sauber, glatt und tragfähig sein und ist idealerweise so
vorzubereiten, dass Abzeichnungen, wie z. B. Kornanhäufungen/kleine Unebenheiten,
weitgehend vermieden werden. Bearbeitungsspuren müssen ≤ 1 mm in Breite und Höhe
sein.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 8 °C verarbeiten.

Trocknung / Trockenzeit

Die Trockenzeit beträgt bei normaler Raumtemperatur (18 °C) 24 Stunden.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeuge

  • Stahllineal und Cuttermesser zum Ablängen der Bahnen und passgenauen Schneiden an Decken, Fußleisten, Tür- und Fensteröffnungen, Steckdosen, Schaltern, etc.
  • Wasserwage oder Lot zum senkrechten Ausloten der Gewebebahnen
  • Kunststoffspachtel zum Andrücken des Gewebes, bei ebenen Untergründen kann auch
    eine breite rostfreie Metallspachtel verwendet werden
  • Gleitfußmesser zum Schneiden des Gewebes auf porösem Untergrund mit Doppelschnitt

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen
und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten. Gipskartonplatten müssen vorher
tiefengrundiert werden.

Geeignete Untergründe

Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P II und P III:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen,
sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer Roll-on oder
Primalon Tiefgrund LF.
Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe P IV und P V:
Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer Roll-on oder Primalon Tiefgrund LF. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen und entstauben.
Gipsbauplatten:
Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer Roll-on oder Primalon Tiefgrund LF.
Gipskartonplatten:
Spachtelgrate abschleifen. Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer Roll-on oder Primalon Tiefgrund LF.
Beton:
Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Tragfähige Beschichtungen:
Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen, Lacke anrauen. Ein Grundanstrich mit Primalon Universal Haftgrund.
Nicht tragfähige Beschichtungen:
Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen sowie mineralische Beschichtungen entfernen.
Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer Roll-on oder Primalon Tiefgrund LF.
Nicht festhaftende Tapeten:
Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen.
Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen, Fläche mit Capatox, unverdünnt einstreichen. Nach guter Durchtrocknung mit Indeko-W beschichten (Ursachen des Schimmelbefalles ergründen und abstellen).
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- oder Fettflecken:
Ein isolierender Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Primalon IsoDeck vornehmen.
Kleine Fehlstellen:
Nach entsprechender Vorarbeit mit Synthesa SynthoMur oder Synthesa Füllspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.