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Histolith® Fassadenkalk

PGS 50 01 81

Wetterbeständige Fassadenkalkfarbe auf Basis Kalkhydrat mit Zusatz von Leinöl. Für authentische Kalkanstriche im Außenbereich, speziell im Bereich der Baudenkmalpflege.

Dichte: ca. 1,5 g/cm³

Verbrauch: ca. 200 - 250 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
005740018 Weiß 18 kg
005740150 150 kg
Farbtongruppen I - IV

Beschreibung / Werkstoff

Für authentische Kalkanstriche speziell im Bereich der Baudenkmalpflege. Geeignet besonders für die Beschichtung von kalkreichen Putzen sowie für die Renovierung von saugfähigen, mineralischen Altanstrichen.

Verwendungszweck / Eigenschaften

  • Wetterbeständig
  • Lichtechte Pigmentierung
  • Hoch wasserdampfdurchlässig sd-Wert = 0,03 m
  • Nicht hydrophobiert
  • Spannungsarm

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Weißkalk, mineralische Pigmente und Füllstoffe, geringe organische Zusätze (< 5 %) zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit und der Verarbeitung (u. a. Leinöl).

Farbtöne

Weiß

Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage. Bei der Schlussbeschichtung auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern miteinander vermischen. Selbstabtönung mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.

Glanzgrad

Tuchmatt

Lagerung

Kühl, aber frostfrei.

Dichte

Ca. 1,5 ml/cm³

Verpackung / Gebindegrößen

18 kg, 150 kg
 

Beschichtungsaufbau

Nach erfolgter Vorbehandlung des Untergrundes eine Grund- und eine Schlußbeschichtung, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes bis max. 10 % mit Wasser verdünnt.

Stark und unterschiedlich saugende Untergründe zuvor mit Histolith® Silikat-Fixativ grundieren, verdünnt 2 : 1 bis 1 : 1 mit Wasser Wasser je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Bei höheren Temperaturen ist es empfehlenswert, die Oberfläche nach 4-5 Stunden mit sauberem Wasser und einem geeigneten Spritzgerät zu besprühen. Beim Benetzen der Oberfläche darf kein Wasser ablaufen. Diese Maßnahme kann zwischen der ersten und der zweiten Beschichtung getroffen werden.

Auftragsverfahren

Bei denkmalgeschützten Objekten bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen verarbeiten.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter +7 °C verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost.

Verbrauch

Ca. 200 - 250 g/m² pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche am Objekt ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 24 Stunden überstreichbar, nach 3 Tagen regenfest. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Je nach Untergrundbeschaffenheit und witterungsbedingten Einflüssen können Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten. Es empfiehlt sich, eine Probebeschichtung, auch zur Prüfung der Untergrundverträglichkeit, anzulegen. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten.

Nicht geeignet für waagerechte oder geneigte Flächen mit Wasserbelastung. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, starkem Wind, extrem hoher Luftfeuchtigkeit, Nebelnässe, Regen verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze oder -planen anbringen.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Untergrundvorbereitung

Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind.
4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen. Alternativ kann Histolith® Fassadenkalk auch freskal ca. 24 Stunden nach dem Putzauftrag appliziert werden. Bei der freskalen Verarbeitung können bei getönten Beschichtungen Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und seiner Struktur dem Altputz entsprechen. Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Nach Möglichkeit eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Steinfestiger festigen.

Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

Imprägnierung:
Bei hoher Schlagregenbelastung sowie im Spritzwasserbereich wird die Haltbarkeit der Beschichtung durch ein Imprägnierung mit Histolith® Fassadenschutz erheblich verbessert. Die Imprägnierung frühestens nach 7 Tagen Wartezeit ausführen.

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/c): 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Gefahr ernster Augenschäden - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen - Dieses Produkt und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Bei Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen (nur wenn Verunfallter bei Bewusstsein ist)

Enthält Kalkhydrat

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

52404 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 11

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.