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Presseartikel

Power Dialog in Wien: Sanierung als Zukunftsstrategie im Hochbau

| Events | Sanierung
Wien, September 2026. Wie lässt sich der Gebäudebestand nachhaltig, wirtschaftlich und dauerhaft weiterentwickeln? Beim ersten Power Dialog der SynthesaGruppe im Wiener MuseumsQuartier diskutierten rund 50 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Planung, Immobilienwirtschaft und Baupraxis über zentrale Fragen zur Zukunft des Bauens.

Artikel im Überblick

Am 22. September 2026 lud die SynthesaGruppe erstmals zum Power Dialog in die MQ Libelle im Wiener Museumsquartier. Unter dem Titel „Sanierung im Hochbau – nachhaltig | wirtschaftlich | dauerhaft“ beleuchteten drei Fachimpulse das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: von zirkulärer Planung über nachhaltige Immobilienentwicklung bis hin zu konkreten Lösungen für die Sanierung bestehender Fassaden.

Dabei wurde deutlich: Der Umgang mit dem Bestand wird zu einer der zentralen Aufgaben der Bauwirtschaft. Gefragt sind Lösungen, die Ressourcen schonen, wirtschaftlich tragfähig sind und Gebäude langfristig nutzbar machen. Entscheidend ist dabei nicht nur, welche Gebäude gebaut oder saniert werden, sondern auch, wie früh unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten und wie konsequent der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes mitgedacht wird.
 

Sanierung ganzheitlich denken

Guido Kuphal, General Manager der SynthesaGruppe, eröffnete den Abend und betonte die Bedeutung einer frühen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Je früher Planung, Bauherrschaft, Ausführung und Hersteller zusammenarbeiten, desto besser lassen sich tragfähige Lösungen für bestehende Gebäude entwickeln. Auch Oberflächen seien dabei weit mehr als Gestaltung: Sie prägen die Qualität von Räumen und können einen wichtigen Beitrag zu Wohlbefinden und Energieeffizienz leisten.

„Die Zukunft des Bauens entscheidet sich wesentlich im Bestand. Mit dem Power Dialog schaffen wir Raum für den Austausch darüber, wie Sanierung zugleich nachhaltig, wirtschaftlich und dauerhaft gelingen kann“

Guido Kuphal

Geschäftsführer der SynthesaGruppe

Kreislaufwirtschaft beginnt bei der Planung

Architekt DI Thomas Romm von forschen planen bauen ZT zeigte in seinem Vortrag „Wartungs- und Rückbaudesign – Langlebigkeit messen im zirkulären Bauen“, dass Kreislaufwirtschaft bereits bei der Planung beginnt. Gebäude sollten so konzipiert sein, dass Bauteile später getrennt, rückgebaut und möglichst hochwertig wiederverwendet werden können. Entscheidend ist dabei auch, wie Materialien miteinander verbunden werden, lösbare Konstruktionen erleichtern die Wiederverwendung deutlich. 
Mit Blick auf neue Vorgaben wie die Bauprodukteverordnung und die OIB-Richtlinie 7 werde dieser Ansatz weiter an Bedeutung gewinnen. Nachhaltiges Bauen heißt für Romm deshalb, Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu übernehmen.

Die Zukunft? Sie steht bereits.

Unter dem Titel „Die Zukunft steht schon“ rückte Peter Engert, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), den Gebäudebestand in den Mittelpunkt. Nachhaltigkeit dürfe nicht auf einzelne Kennzahlen reduziert werden. Entscheidend sei es, ökologische Anforderungen und Wirtschaftlichkeit mit der Frage zu verbinden, wie gut ein Gebäude für die Menschen funktioniert, die es nutzen. Gleichzeitig brauche die Bauwirtschaft effizientere Prozesse und einen stärkeren Fokus auf Sanierung und Bestand statt ausschließlich auf Neubau oder technische Einzellösungen.

Abriss? Nein danke!

"Wo bestehende Fassadensysteme technisch ertüchtigt werden können, ist ihr Erhalt immer die bessere Alternative zum vollständigen Rückbau"

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigte Paul Petzold, Portfolio Manager der SynthesaGruppe, am Beispiel bestehender WDVS. Mit einem patentierten Injektionsverfahren kann die Standsicherheit vorhandener Fassadendämmsysteme nachträglich hergestellt werden. Die bestehende Fassade bleibt erhalten und wird technisch ertüchtigt, anstatt sie vollständig abzutragen. Das spart Abfall, Material und Aufwand.

Petzold fasst zusammen: „Wo bestehende Fassadensysteme technisch ertüchtigt werden können, ist ihr Erhalt immer die bessere Alternative zum vollständigen Rückbau – für Ressourcen, Klima und Budget.“ Nach den Fachvorträgen wurde der Austausch beim Flying Buffet über den Dächern Wiens mit viel Raum für persönliche Gespräche und neue Impulse fortgesetzt. 
 

Über die SynthesaGruppe

Als Marktführer für Baufarben in Österreich steht die SynthesaGruppe seit über 80 Jahren für Qualität, Service und Innovation aus Österreich. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Farben, Lacke, Lasuren, bauchemische Beschichtungen sowie Materialien für Fassaden- und Dämmtechnik. Der Hauptsitz befindet sich in Perg (OÖ); mit 13 Standorten, darunter 11 Vertriebsniederlassungen, ist die SynthesaGruppe österreichweit präsent. Rund 550 Mitarbeitende erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 160 Millionen Euro. Seit den 1960er Jahren ist die SynthesaGruppe Teil der DAW SE und vereint starke Marken wie Caparol, AvenariusAgro und Disbon.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Julia Steinegger MSc
Head of Marketing Communication, SynthesaGruppe
+43 664 9200141
julia.steinegger@synthesa.at

Presserückfragen und -kontakt:
Mag. Katharina Anna Ecker
PR und Kommunikation.
+43 650 46 75 184
welcome@katharina-anna.at

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