CapaWood® Exterior Oil
Produktdetails
Verwendungszweck / Eigenschaften
Lösemittelbasiertes, imprägnierendes, dünnschichtiges Holzöl für universelle Anwendung auf allen Holzoberflächen im Außenbereich. Anwendbar auf begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie zum Beispiel:
- Terrassenböden
- Zur Auffrischung von WPC-Oberflächen
- Sichtschutzelemente
- Fassadenschalungen
Nicht verwenden: in Innenräumen, für Holz in dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt und für Holz, das in Kontakt mit unverpackten Lebens- oder Futtermitteln kommen kann.
Eigenschaften
- Ideal für horizontale Oberflächen
- Feuchtigkeitsregulierend
- Universell anwendbar auf allen Hölzern
- Sehr gute Penetration
- Leichte Verarbeitung
- Hydroperl-Effekt
- Witterungsbeständig
- Aromatenfreie Lösemittel
- Filmgeschützt
Bindemittelbasis / Wirkstoffe
Farbtöne
Colorexpress.
Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie weitere Farbtöne über ColorExpress tönbar. Die Farbtöne auf dem CapaWood Fächer sowie diversen Farbtonvorlagen dienen nur als Hinweis. Im Zweifel eine Probebeschichtung durchführen. Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton
Musterflächen sind stets mit dem Originalprodukt und auf der originalen Holzoberfläche anzulegen, die auch bei der späteren Ausführung zum Einsatz kommt. Produkt- oder Untergrundabweichungen können trotz identischen Farbtons zu Farbunterschieden führen.
Glanzgrad
Matt.
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche, Verbrauch und zu beschichtendem Holz variieren.
Lagerung
- Kühl und verschlossen lagern.
- Vor Frost und hohen Temperaturen schützen.
Original verschlossene Gebinde sind mindestens 3 Jahre lagerstabil.
Verpackung / Gebindegrößen
ColorExpress-Basis farblos: 0,7 l, 2,5 l, 5 l
Geeignete Untergründe
Max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen Ö-Norm 3430.
Untergrundvorbereitung
Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.
| Tragende Holzbauteile | Müssen vorab mit CapaWood Protect Primer IV imprägniert werden. |
| Unbeschichtete Holzbauteile | Glatte und gehobelte Holzoberflächen gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Bei Bedarf in Faserrichtung schleifen. Rohes Holz im Außenbereich soll unmittelbar bevor es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wird, beschichtet werden. |
| Beschichtetes Holz/Wartungsanstrich | Nicht tragfähige Altbeschichtungen bis auf das Holz vollständig entfernen. Festhaftende Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit CapaWood Exterior Oil prüfen. |
Hinweis:
Vor dem Wartungsanstrich von Terrassenböden und Dielen darauf achten, dass diese (maximal 18 % Holzfeuchte) trocken sind. Nach der Reinigung mit klarem Wasser nachwaschen bzw. mit Holzentgrauer entgrauen und anschließend mit klarem Wasser nachwaschen und Fläche durchtrocknen lassen.
Auftragsverfahren
Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen.
| Neues Holz | Mindestens zweimal unverdünnt streichen. Erstauftrag allseitig ausführen. |
| Wartungsanstriche | 1 – 2 x unverdünnt streichen. Zwischenschleifen nach dem ersten Auftrag, nur wenn unbedingt erforderlich. Schleifstaub nicht einatmen. |
| Horrizontale Applikation | Überschüssiges Material je nach Antrocknen, mit einem fusselfreien Lappen entfernen. Schichtbildung und Pfützenbildung vermeiden. |
Verbrauch
Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:
Ca. 40 – 50 g/m²;
Ca. 45 – 60 ml/m²
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
Ca. 80 – 100 g/m²
Ca. 90 – 115 ml/m²
Überschüssiges Material je nach Antrocknen, mit einem fusselfreien Lappen entfernen. Schichtbildung und Pfützenbildung vermeiden.
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Trocknung / Trockenzeit
Richtzeiten bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit:
- Grifffest: ca. 4 – 6 Stunden
- Zweiter Auftrag: ca. 8 – 10 Stunden Zwischentrockenzeit
- Regenfest: ca. 12 Stunden
- Belastbar: ca. 24 Stunden
Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.
Werkzeuge
Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit vollsynthetischen Borstenmischungen oder Chinaborste und rostfreiem Stahl (z.B. Storch ClassicTOP oder ClassicSTAR).
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung (z.B. Caparol AFVerdünner) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Hinweise
Horizontale Flächen (z.B. Terrassen) verwittern insbesondere bei Gehbelastung naturgemäß relativ rasch. Aus diesem Grund wird ein Wartungsanstrich in kürzeren Zeitabständen empfohlen. Bei der Wartung die Untergrundvorbehandlung berücksichtigen.
Rohes Holz im Außenbereich muss unmittelbar nachdem es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wurde, beschichtet werden. Ansonsten ist mit verminderter Anstrichhaftung, verursacht durch eine sich bildende Trennschicht, zu rechnen. Der Grad der Problematik dieser Trennschicht kann mit baustellenüblichen Prüfungen nicht ermittelt werden.
Verlängerung der Haltbarkeit von beschichteten Holzfassaden:
- Fehler im konstruktiven Holzschutz können durch einen Anstrich nicht behoben werden.
- An stark bewitterten Fassadenflächen ist die Verwendung von Rift- und Halbriftbrettern unbedingt zu empfehlen, da es bei Fladerbrettern im Zuge der Bewitterung zum Ablösen der obersten Holzschichten an der Oberfläche und somit zu großflächigen Beschichtungsschäden kommt.
- Eine senkrecht montierte Fassadenschalung ist gegenüber einer waagrechten Schalung zu bevorzugen.
- Bei Fassadenschalungen sind sägeraue Oberflächen gehobelten vorzuziehen. Besonders bei dichten Holzarten wie z.B. Lärche oder Tropenhölzern, sollte eine sägeraue, geschliffene oder eine geriffelte Oberfläche gewählt werden, um die Haftung der Lasur zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood® Protection Planner.