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Capatect Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS

PGS 50 18 34

Selbstklebendes Kunststoffprofil, für Anschlüsse von WDVS an Rollladen-Führungsschienen; gewährleistet auch bei höchster Beanspruchung (Anforderungsklasse III) in dreidimensionaler Richtung Schlagregensicherheit durch die neuartige „Membran-Technologie“. Die DPE-Membran ist an der Vorderseite des Profils platziert und kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen der Leiste verschweißt. Wasserführung im Inneren der Leiste wird somit verhindert. Zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil in Längsrichtung mit 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet.

  • Verarbeitungsempfehlung
Art.-Nr.: Länge: Packung:
016560001 1,4 lfm 25 Stk.

Beschreibung / Werkstoff

Kombiniertes Kunststoffprofil für Anschlüsse von WDVS an Rollladenführungs-
schienen; gewährleistet auch bei höchster Beanspruchung (Anforderungsklasse III) in dreidimensionaler Richtung Schlagregensicherheit durch die neuartige "Membran-Technologie". Die TPE-Membran ist an der Vorderseite des Profils platziert und  kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen der Leiste verschweißt. Eine Wasserführung im Inneren der Leiste wird somit verhindert. Es entsteht eine entkoppelte Lösung zwischen Putzsystem und Rollladen-Führungsschiene.
Zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil in Längsrichtung mit einem 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet.

Eigenschaften

  • keine starre Anbindung der Putzschale an die Rollladen-Führungsschienen
  • Entkoppelung von Vibrationen durch die 3D-Bewegungsaufnahme (Klasse III)
  • flexibler selbstklebender Anschluss ohne Verschraubung
  • sauberer Putzabschluss
  • gleiches Gewebe wie in der Flächenarmierung = kein systemfremdes Material 
  • abtrennbare Kunststoff-Lasche mit Klebestreifen zur einfachen Abdeckung der Fenster
  • schlagregendicht nach DIN EN 1027 auch bei 3,5 mm Dehnung
  • UV-beständig 

Vorteile:

  • Schlagregensicherheit auch bei höchster Beanspruchung durch die neuartige "Membran-Technologie"
  • Kraftschlüssige Verschweißung der TPB-Membran an den Kunststoffteilen der Leiste
  • maximale Bewegungsaufnahme in dreidimensionaler Richtung (Klasse III) (Vibrationen-Entkoppelung)
  • erhöhter Steg mit hohen Lochanteil zur optimalen Einbindung der Leiste in den armierten Unterputz
  • Gewebeschweißnaht unter der Steglochung, dadurch Minimierung der Rissgefahr am Leistenstegende
  • optimal ausgebildeter Abzugsteg für den armierten Unterputz
  • dauerhaft flexible und kraftschlüssige TPE-Anbindung der abtrennbaren Schutzlasche am Profil
  • exakte und saubere Kante nach dem Abtrennen der Schutzlasche
  • aufgrund der Profil-Geometrie kann die Revisionsblende ohne Zerstörung der Laibung auch nachträglich geöffnet werden. (Fertige Putzoberfläche liegt hinter der Rollladen-Fführungsschiene)
  • zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil mit einem einseitigen 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet

Lagerung

Die Lagerung muss vor extremen Witterungseinflüssen (Regen, Hitze, Frost usw.) geschützt erfolgen. Bei gebogen gelagerten oder transportierten Leisten können bleibende Verformungen, sowohl am Glasgewebe als auch an den Kunststoffteilen, entstehen. Diese Verformungen werden durch anhaltende Sonnenbestrahlung (Material wird aufgeheitzt) zusätzlich begünstigt. Derart beschädigte Leisten dürfen nicht mehr verarbeitet werden!

Verpackung / Gebindegrößen

Art.-Nr. Gebinde Einheit
01656 0001 1,4 lfm. Capatect Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS
01655 0001 2,4 lfm. Capatect Rollladen-Anschlussprofil 3D PLUS

Verarbeitung

Das Capatect Rollladen-Anschlussprofil wird unmittelbar vor dem Anbringen der Dämmplatten auf die gründlich mit Synthesa Universalreiniger gereinigten Führungsschienen aufgeklebt. Das Profil auf die notwendige Länge mit der Capatect Leistenschere (Amboss-Schere) kürzen. Beim Ablängen ist darauf zu achten, dass pro Stoßbereich 1 x 10 cm Gewebeüberstand der Leiste vorhanden ist bzw. erhalten bleibt. Den Schutzstreifen vom selbstklebenden Dichtband entfernen, das Profil seitlich an der Rollladen-Führungsschiene bis zum Leisten-Ansatz einschieben, ausrichten und spannungsfrei aber fest auf die Führungsschiene andrücken. Der Anpressdruck ist für die Klebeverbindung am Untergrund entscheidend. Um die Abdeckfolie fixieren zu können, ist der Schutzstreifen auf der abtrennbaren Lasche abzuziehen. Anschließend die Dämmplatten bündig gestoßen an das Kunststoffprofil verlegen.

Nach ausreichender Trocknung der verklebten Dämmplatten kann in diesem Bereich das Glasgewebe in die jeweils zum Einsatz kommende Armierungsmasse eingebettet werden. Der armierte Unterputz wird dabei am Abzugsteg der Leiste abgezogen. Auf entsprechende normgerechte Überlappung des Gewebes (mind. 10 cm) muss sowohl in der Laibung als auch im Bereich der Leistenstoße geachtet werden. Um eine Rissbildung im Leistenstoßbereich zu verhindern, muss das Gewebe bis an den Abzugsteg der Anschlussleiste herangeführt werden. Armierter Unterputz und Strukturputz können nur systembezogen ausgeführt werden.

Nach dem Aufbringen der Endbeschichtung kann die Schutzfolie nebst Abdeckfolie sorgsam abgetrennt werden.

Verarbeitungsbedingungen

Während der Verarbeitung darf die Oberflächentemperatur nicht unter +5 °C absinken und max. + 40°C nicht überschreiten.

Verbrauch

1 lfm. / lfm.

Besondere Hinweise

Um eine einwandfreie Funktion der Profilanschlüsse an Fenster- und Türrahmenkonstruktionen sicherzustellen, müssen richtig ausgeführte Anschlussdetails vorhanden sein. Die Fenster- und Türrahmenkonstruktionen müssen nach dem neuesten Stand der Technik so befestigt sein, dass unzulässige Bewegungen auszuschließen sind. Der WDVS-Verarbeiter hat einen schlagergensicheren Anschluss von Fenster, Türen und Rahmenkonstruktionen an das WDVS zu gewährleisten. Die den Produkten beigelegten Verarbeitungshinweise und die Auswahlkriterien für Anschlussleisten (siehe Verarbeitungsrichtlinie der Qualitätsgruppe WDVS sowie Verarbeitungsrichtlinie für Anputz- und Anschlussprofile der ÖAP) sind zu beachten - wichtig für Gewährleistungsansprüche! Anschlussleisten unmittelbar vor der Dämmplattenmontage anbringen. Eine längere Zeit der Vormontage sowie eine übermäßige Aufheizung vom Leistenuntergrund kann sich ungünstig auf den Profilverbund auswirken. Vor dem Anbringen der Anschlussleisten ist eine Klebeprobe (siehe Klebeprobe bei Untergrundvorbereitung) zwingend. Eine Fotodokumentation wird empfohlen. 
Grundsätzlich sollen nur ganze Stangen ohne Stoß eingebaut werden. Sind Leistenstöße unvermeidlich, so sind diese im oberen Drittel einzubauen. Das Flächen- bzw. Laibungsgewebe ist im Stoßbereich bis an die Leistenabzugskante der Armierungsmasse heranzuführen. Für Rissfreiheit im Stoßbereich von Anschlussleisten kann nicht gewährleistet werden.

Entscheidend für die Klebekraft - und damit für die spätere Endhaftung der Leisten am Untergrund - ist ein starker Anpressdruck bei der Verklebung. Der Gewebestreifen der so verklebten Leisten muss maximal nach 4 Tagen in die Armierungsmasse eingebettet werden. Die Armierung bzw. die Endbeschichtung darf die Sollbruchstelle des Abknicksteges der Schutzlasche nicht überragen, da sonst der Abknicksteg nicht sauber abgetrennt werden kann. Zum Schutz des Fensters kann eine Abdeckfolie auf den Laschen des Anschlussprofiles fixiert werden. Dazu muss der Schutzstreifen des Klebebandes auf der abtrennbaren Lasche abgezogen werden. Auf diesem Klebeband wird dann die Schutzfolie fixiert.

Untergrundvorbereitung

Alle Untergründe müssen eben, trocken, frei von haftmindernden Rückständen, staub- und fettfrei, sowie tauglich für die Verklebung von Anschlussleisten bzw. Dichtbänder sein. Vor Montagebeginn müssen alle Untergründe gründlich (Reiniger Empfehlung: Synthesa Universalreiniger) gereinigt werden. Bei speziellen Oberflächen (Lack- bzw. Pulverbeschichtung) ist vor dem Anbringen der Profile der Untergrund entsprechend vorzubehandeln. In Zweifelsfall mit dem Fenster- bzw. Türlieferanten Kontakt aufnehmen.
Generell ist eine Klebeprobe durchzuführen!
Eine Fotodokumentation wird empfohlen!

Klebeprobe: 
Die Klebeprobe ist an einer verdeckten Stelle folgendermaßen durchzuführen:
Ein kurzes Stück der geplanten Anschlussleiste wird an die vorher, gründlich mit Synthesa Universalreiniger, gereinigte Rahmenkonstruktion aufgeklebt, fest angedrückt und nach ca. 10 min. abgezogen. Dabei muss der Bruch im Schaumdichtband erfolgen. Die Klebeprobe gilt als positiv, wenn die Klebekontaktfläche durchgängig ist, der Bruch im Schaumstoffband erfolgt und die Klebefläche mind. 80% der Kontaktfläche beträgt. Bei einer positiven Klebeprobe können die verwendeten Profile entsprechend der durchgeführten Untergrundvorbereitung verwendet werden.  Ablösungen des Klebebandes direkt vom Untergrund sind nicht zulässig - sie weisen auf eine unzureichende Verklebung mit dem Untergrund hin. Bei einer negativen Klebeprobe (vorwiegend auf niederenergetischen Oberflächen wie z. B. Lasche, Lasuren, Pulverbeschichtungen o.ä.) ist vor dem Anbringen der Anschlussleisten der Untergrund mit dem Capatect Primerstift vorzubehandeln. Nach ausreichendem Ablüften ist eine neuerliche Klebeprobe durchzuführen. Nach der Klebeprobe sind die Schaumstoffbandrückstände wieder restlos zu entfernen.

Sollte trotz der oben angegebenen Untergrundvorbereitung kein entsprechender tragfähiger Untergrund erlangt werden, so können diese schlagregensicheren Anschlüsse mit Capatect Fugendichtbänder (vorkomprimierte, selbstexpandierende Dichtbänder) hergestellt werden.

Hinweis zum Reinigungsmittel:
Synthesa Universalreiniger immer an einer (nach Fertigstellung des WDVS nicht mehr sichtbaren) Probefläche testen.


Capatect Universalreiniger               Art.-Nr.: 29480001         1 Liter

Hochkonzentrierter und sehr effektiver Reiniger, auch für hartnäckigen Schmutz.

Capatect Primerstift für Anschlussleisten:   Art.-Nr.: 013330001