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Capatect Gewebeanschlussleiste 3D Mini Plus

PGS 50 18 34

Selbstklebendes, schmales Kunststoffprofil der Anforderungsklasse III mit "Membran-Technologie", für schlagregensichere Anschlüsse von WDVS an Fenster- und Tür-Rahmenkonstruktionen. Zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil in Längsrichtung mit 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet.

  • Neues Produkt
Art.-Nr.: Länge: Packung:
020850001 1,55 lfm 25 Stk.
020840001 2,55 lfm 25 Stk.

Beschreibung / Werkstoff

Schmales kombiniertes Kunststoffprofil für Anschlüsse von WDVS an Fenster- und Türrahmenkonstruktionen; gewährleistet auch bei höchster Beanspruchung (Anforderungsklasse III) in dreidimensionaler Richtung Schlagregensicherheit durch die neuartige "Membran-Technologie". Die TPE-Membran ist an der Vorderseite des Profils platziert und kraftschlüssig mit den Kunststoffteilen der Leiste verschweißt. Eine Wasserführung im Inneren der Leiste wird somit verhindert. Zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil in Längsrichtung mit einem 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet.

Eigenschaften

  • Keine starre Anbindung der Putzschale an die Einbauteile
  • 3D-Bewegungsaufnahme (Klasse III) 
  • flexibler Anschluss ohne Verschraubung
  • sauberer Abschluss
  • gleiches Gewebe wie in der Flächenarmierung = kein systemfremdes Material
  • abtrennbare Kunststofflasche mit Klebestreifen zur einfachen Abdeckung des Fensters
  • schlagregensicher
  • wartungsfreie Fugen
  • UV-beständig
  • kein zusätzliches Klebeband notwendig, Profilkörper aus recyclebarem thermoplastischem Kunststoff mit ultraverschweißten Glasgewebe 

Vorteile:

  • Schlagregensicherheit auch bei höchster Beanspruchung durch neuartige "Membran-Technologie".
  • Kraftschlüssige Verschweißung der TPE-Membran an den Kunststoffteilen der Leiste.
  • maximale Bewegungsaufnahme in dreidimensionaler Richtung (Klasse III).
  • erhöhter Steg mit hohem Lochanteil zur optimalen Einbindung der Leiste in den armierten Unterputz.
  • Gewebeschweißnaht unter der Steglochung, dadurch Minimierung der Rissgefahr am Leistenstegende.
  • optimal ausgebildeter Abzugssteg für den armierten Unterputz.
  • dauerhaft flexible und kraftschlüssige TPE-Anbindung der abtrennbaren Schutzlasche am Profil.
  • exakte und saubere Kante nach abtrennen der Schutzlasche.
  • zur Verhinderung von Rissen im Leistenstoßbereich ist das Profil in Längsrichtung mit einem einseitigen 10 cm Gewebeüberstand ausgestattet.

Lagerung

Die Lagerung muss vor extremen Witterungseinflüssen (Regen, Hitze, Frost usw.) geschützt erfolgen. Bei gebogen gelagerten oder transportierten Leisten können bleibende Verformungen, sowohl am Glasgewebe als auch an den Kunststoffteilen, entstehen. Diese Verformungen werden durch anhaltende Sonnenbestrahlung (Material wird aufgeheizt) zusätzlich begünstigt. Derart beschädigte Leisten dürfen nicht mehr verarbeitet werden!

Verpackung / Gebindegrößen

1,55 lfm Profil (25 Stk. = 38,75 lfm / Packung) 
2,55 lfm Profil (25 Stk. = 63,75 lfm / Packung)
 

Artikelstamm

Art.-Nr. Gebindeeinheit
020850001 1,55 lfm Capatect Gewebeanschlussleiste 3D Mini Plus
020840001 2,55 lfm Capatect Gewebeanschlussleiste 3D Mini Plus

Verarbeitung

Die geplante Kante ausmessen und am Untergrund anzeichnen. Die Anschlussleiste auf die erforderliche Länge mit der Capatect Leistenschere (Amboss-Schere) ablängen. Beim Ablängen ist darauf zu achten, dass pro Stoßbereich 1 x der 10 cm Gewebeüberstand der Leiste vorhanden ist bzw. erhalten bleibt. Den Abdeckstreifen von der selbstklebenden Seite des weißen Dichtbandes entfernen und die Anschlussleiste nach dem Ausrichten spannungsfrei auf den tragfähig vorbereiteten Untergrund (Klebeprobe durchführen, siehe Untergrundvorbereitung) fest andrücken. Der Anpressdruck ist für die Festigkeit der Klebeverbindung am Untergrund entscheidend. Die Abdeckfolie kann nach dem Entfernen des Schutzstreifens auf der abtrennbaren Lasche angebracht werden. Nachfolgend die Dämmplatten so verkleben, dass sie bündig beim Leistensteg der Anschlussleiste anliegen. Nach ausreichender Trocknung der verklebten Dämmplatten kann in diesem Bereich das Glasgewebe der Anschlussleiste in die jeweils zum Einsatz kommende Armierungsmasse eingebettet werden. Der armierte Unterputz wird dabei am Abzugsteg der Leiste abgezogen. Auf 10 cm Gewebeüberlappung muss dabei sowohl in der Laibung, im Bereich Leistenstoß als auch in der Flächenarmierung geachtet werden. Um eine Rissbildung im Leistenstoßbereich zu verhindern, muss der Gewebeüberstand der Leiste satt in den Unterputz eingebettet werden. Armierter Unterputz und Strukturputz können nur systembezogen ausgeführt werden. Nach dem Aufbringen der Endbeschichtung kann die Schutzlasche nebst Abdeckfolie sorgsam abgetrennt werden.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung darf die Untergrundtemperaturen nicht unter + 5 °C absinken und max. + 40 °C nicht überschreiten.

Verbrauch

1 lfm / lfm

Hinweise

Um eine einwandfreie Funktion der Profilanschlüsse an Fenster- und Türrahmen-
konstruktionen sicherzustellen, müssen richtig ausgeführte Anschlussdetails vorhanden sein. Die Fenster- und Türrahmenkonstruktionen müssen nach dem neuesten Stand der Technik so befestigt sein, dass unzulässige Bewegungen auszuschließen sind. Der WDVS-Verarbeiter hat einen schlagregensicheren Anschluss von Fenster, Türen und Rahmenkonstruktionen an das WDVS zu gewährleisten. Die den Produkten beigelegten Verarbeitungshinweise und die Auswahlkriterien für Anschlussleisten (siehe Verarbeitungsrichtlinie der Qualitätsgruppe WDVS sowie Verarbeitungsrichtlinie für Anputz- und Anschlussprofile der ÖAP) sind zu beachten - wichtig für Gewährleistungsansprüche!
Anschlussleisten unmittelbar vor der Dämmplattenmontage anbringen. Eine längere Zeit der Vormontage sowie eine übermäßige Aufheizung vom Leistenuntergrund kann sich ungünstig auf den Profilverbund auswirken. Vor dem Anbringen der Anschlussleisten ist eine Klebeprobe (siehe Klebeprobe bei Untergrundvorbereitung) zwingend.
Eine Fotodokumentation wird empfohlen. Grundsätzlich sollen nur ganze Stangen ohne Stoß eingebaut werden. Sind Leistenstöße unvermeidlich, so sind diese im oberen Drittel einzubauen. Das Flächen- bzw. Laibungsgewebe ist im Stoßbereich bis an die Leistenabzugskante der Armierungsmasse heranzuführen.
Für Rissfreiheit im Stoßbereich von Anschlussleisten kann nicht gewährleistet werden. Entscheidend für die Klebekraft und damit für die spätere Endhaftung der Leisten am Untergrund ist ein starker Anpressdruck bei der Verklebung. Der Gewebestreifen der verklebten Leisten muss maximal nach 4 Tagen in die Armierungsmasse eingebettet werden. Die Armierung bzw. die Endbeschichtung darf die Sollbruchstelle des Abknicksteges der Schutzlasche nicht überragen, da sonst der Abknicksteg nicht sauber abgetrennt werden kann. Zum Schutz des Fensters kann eine Abdeckfolie auf den Laschen des Anschlussprofiles fixiert werden. Dazu muss der Schutzstreifen des Klebebandes auf der abtrennbaren Lasche abgezogen werden. Auf diesem Klebeband wird dann die Schutzfolie fixiert.

Untergrundvorbereitung

Alle Untergründe müssen eben, trocken, frei von haftmindernden Rückständen, staub- und fettfrei, sowie tauglich für die Verklebung von Anschlussleisten bzw. Dichtbänder sein. Vor Montagebeginn müssen alle Untergründe gründlich (Reiniger Empfehlung: Synthesa Universalreiniger) gereinigt werden. Bei speziellen Oberflächen (Lack- bzw. Pulverbeschichtung) ist vor Anbringen der Profile der Untergrund entsprechend vorzubehandeln. In Zweifelsfall mit dem Fenster- bzw. Türlieferanten Kontakt aufnehmen. Generell ist eine Klebeprobe durchzuführen!

Klebeprobe lt. RL AP der ÖAP:
Die Klebeprobe ist an einer verdeckten Stelle folgendermaßen durchzuführen:
Ein kurzes ca. 10 cm langes Stück der geplanten Anschlussleiste wird an die vorher gründlich mit Synthesa Universalreiniger gereinigte Rahmenkonstruktion aufgeklebt, fest angedrückt und nach ca. 10 min. abgezogen. Dabei muss der Bruch im Schaumdichtband erfolgen. Die Klebeprobe gilt als positiv, wenn die Klebekontaktfläche durchgängig ist, der Bruch im Schaumstoffband erfolgt und die Klebefläche mind. 80 % der Kontaktfläche beträgt. Bei einer positiven Klebeprobe können die verwendeten Profile entsprechend der durchgeführten Untergrundvorbereitung verwendet werden. 
Ablösungen des Klebebandes direkt vom Untergrund sind nicht zulässig - sie weisen auf eine unzureichende Verklebung mit dem Untergrund hin. Bei einer negativen Klebeprobe (vorwiegend auf niederenergetischen Oberflächen wie z. B. Lacke, Lasuren, Pulverbeschichtungen o.ä.) ist vor dem Anbringen der Anschlussleisten der Untergrund mit dem Capatect Primersift vorzubehandeln. Nach ausreichendem Ablüften ist eine neuerliche Kleberobe durchzuführen. Nach der Klebeprobe sind die Schaumstoffbandrückstände wieder restlos zu entfernen.
Sollte trotz der oben angegebenen Untergrundvorbereitung kein entsprechend tragfähiger Untergrund erlangt werden, so kann mit der Verwendung der Capatect Gewebeanschlussleiste 3D Neo Plus eine schlagregensichere dreidimensionale Anschlusslösung hergestellt werden (siehe Verarbeitung technische Information). Eine weitere Möglichkeit (sofern kein ausreichender Klebeverbund hergestellt werden kann) besteht darin, diese schlagregensicheren Anschlüsse mit Capatect Fugendichtbänder (vorkomprimierte, selbstexpandierende Dichtbänder) herzustellen.

Hinweis zum Reinigungsmittel:
Synthesa Universalreiniger immer an einer (nach Fertigstellung des WDVS nicht mehr sichtbaren) Probefläche testen.

Ergänzungsprodukte / Systemkomponenten

Capatect Primerstift:
 
Dient zur Haftverbesserung von Anschlussleisten und Anschlussprofilen, vor allem auf schlecht anhaftenden Oberflächen (z. B. Lacke, Holzlasuren, Pulverbeschichtungen, Kunststoffoberflächen).