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Capatect Sockelthermoprofil

Kunststoffprofil mit Gewebe (13,5 cm) und Tropfkantenausbildung als Fassadenflächenabschluss bei zurückversetzem Sockel und bei Rollladenkästen. Die Profile mit Ausladung 3 cm und 6 cm können bei Bedarf auf 2 cm bzw. das Profil mit Ausladung 6 cm kann auf 4 cm, aufgrund der vorhandenen Sollbruchstelle, durch einfaches abknicken gekürzt werden.

1 lfm/lfm
Art.-Nr.: Länge: Stk. / Kart.:
306474 2 lfm Ausladung 3 cm 10 Stk.
306475 2 lfm Ausladung 6 cm 10 Stk.
306473 2,5 lfm Ausladung 10 cm 25 Stk.

Beschreibung / Werkstoff

Zur Ausbildung von Tropfkanten beim Übergang der Sockeldämmung zur Fassadendämmung oder beim Übergang bei unterschiedlichen Dämmschichtdicken innerhalb der Fassade (thermische Entkopplung). Das Profil kann auch als "Einschubprofil mit Putznase" bei Wärmedämmverbundsystemen zwischen Blechaufkantung und Blendenüberdämmung bei Sonnenschutzkästen verwendet werden. Die Putzabzugskante ermöglicht eine präzise Kantenausbildung. Über die Tropfkante am Profil wird die Feuchtigkeit abgeleitet.

Profillänge: 2 lfm / 2,5 lfm
Gewebefahne: 13,5 cm

Eigenschaften

Kunststoffprofil mit 3 mm Tropfkante und Gewebestreifen.
Da keine Verbindung zur Wand besteht, werden Wärmebrücken vermieden. Die Sockelthermoprofile sind mit einer Steckschachtverbindung und Stoßverbindungsstift ausgestattet, wodurch bei Passstücken die Profildtöße exakt ausgerichtet werden.

Die Profile mit 3 cm bzw. 6 cm Ausladung können bei Bedarf, aufgrund der vorhandenen Sollbruchstelle durch einfaches Abknicken wie folgt gekürzt werden:

  • Capatect Sockelthermoprofil Ausladung 3 cm, auf 2 cm Ausladung.
  • Capatect Sockelthermoprofil Ausladung 6 cm, auf 4 cm bzw. 2 cm Ausladung.

Lagerung

Die Lagerung muss vor extremen Witterungseinflüssen (Regen, Hitze, Frost usw.) geschützt erfolgen. Bei gebogen gelagerten oder transportierten Leisten können bleibende Verformungen, sowohl am Glasgewebe als auch an den Kunststoffteilen, entstehen. Diese Verformungen werden durch anhaltende Sonnenbestrahlung (Material wird aufgeheizt) zusätzlich begünstigt. Derart beschädigte Leisten dürfen nicht mehr verarbeitet werden!

Hinweis

Aufgrund der Profile in Stangenware kann es im Stoßbereich zu einer unerwünschten Rissbildung kommen.

Empfehlung:
Zur Vermeidung von Rissbildung im Stoßbereich empfehlen wir die Verwendung der PLUS Produkte (Top-Detail-Lösung).

Verpackung / Gebindegrößen

Ausladung 3 und 6 cm:
2 lfm Profil (10 Stück = 20 lfm / Packung)

Ausladung 10 cm:
2,5 lfm Profil (25 Stück = 62,5 lfm / Packung)
 

Verarbeitung

Das Capatect Sockelthermoprofil ist vor der Flächenarmierung im Stoßbereich der Fassaden- und Sockeldämmung bzw. bei den Sonnenschutzkästen exakt ausgerichtet einzubringen. Die Profile werden Stoß an Stoß, aber mit Rücksicht auf einen spannungsfreien Einbau, montiert. Zur Sockeldämmung erfolgt die Abdichtung mit einem vorkomprimierten Dichtband. Der Vorsprung zwischen Fassaden- und Sockeldämmung bzw. zwischen Fassade und Blechaufkantung der Sonnenschutzkästen muss so gewählt werden, dass das Profil mindestens 2 cm in den Dämmplattenstoß bzw. in die Blechaufkantung eindringt. Es ist besonders darauf zu achten, dass beim Einschieben des Profils keinerlei Materialien mit in den Zwischenraum gelangen. Es ist wichtig, dass die Gewebefahne des Sockelthermoprofils vor der Flächenarmierung vollflächig in die vorgelegte Armierungsmasse eingebettet wird. Bei der nachfolgenden Armierung muss auf die entsprechende Überlappung von 10 cm sowohl im Bereich Profilstoß als auch in der Flächenarmierung geachtet werden. Um eine Rissbildung im Profilstoßbereich möglichst zu verhindern, muss das Gewebe bis an den Abzusteg vom Sockelthermoprofil herangeführt werden und der Gewebeüberstand satt in den Unterputz eingebettet werden. Armierter Unterputz und Strukturputz können nur systembezogen ausgeführt werden.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen hinsichtlich der Armierungsmasse die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter + 5 °C absinken.

Verbrauch

1 lfm/lfm

Hinweise

Für Rissfreiheit im Stoßbereich von Sockelthermoprofilen kann nicht gewährleistet werden.

Besondere Hinweise

Dieses Merkblatt berät unverbindlich ohne Gewährübernahme. Die angeführten Verarbeitungshinweise sind den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Der Verarbeiter ist verpflichtet die Eignung und Anwendungsmöglichkeiten durch Eigenversuche zu prüfen, um Fehlschläge zu vermeiden für die wir keine Haftung übernehmen.

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