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Capatect Sockeldämmplatte EPS-P*

PGS 50 18 01

Dämmplatte aus expandiertem, geriffeltem Polystyrol-Partikelschaum der Produktart EPS-P für das Capatect Wärmedämm-Verbundsystem im Sockel- und Perimeterbereich mit nicht drückendem Wasser; mit Stufenfalz.

In den Stärken 4 - 30 cm erhältlich (Art. Nr.: 026540004 - 026540030)

Art.-Nr.: Dicken: Packung:
026540004 4 cm 6,00
026540005 5 cm 5,00
026540006 6 cm 4,00
026540008 8 cm 3,00
026540010 10 cm 2,50
026540012 12 cm 2,00
026540014 14 cm 2,00
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Beschreibung / Werkstoff

Dämmplatte aus expandiertem, geriffeltem Polystyrol-Partikelschaum der Produktart EPS-P für das Capatect Wärmedämm-Verbundsystem im Sockel- und Perimeterbereich mit nicht drückendem Wasser; mit Stufenfalz.

Eigenschaften

  • B1, schwerbrennbar (lt. DIN 4102)
  • Euroklasse E (gemäß ÖNORM EN 13501-1)
  • Frei von FCKW-, HFCKW-, HBCD- und HFKW-hältigen Treibgasen
  • Diffusionsfähig
  • Formaldehydfrei
     

Technische Daten

Wärmeleitfähigkeit: LambdaD = 0,035 W/(mK)
Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl: µ = ca. 40/100

Lagerung

Trocken, eben, vor Feuchtigkeit geschützt; nicht über längere Zeit ungeschützt UV-Einwirkung aussetzen.

Verpackung / Gebindegrößen

Plattenformat: 100 x 50 cm
 

Artikelstamm

Art.-Nr.: Dicke: Packung   Art.-Nr.: Dicke: Packung
 026540004    4 cm  6,00 m²    026540018  18 cm  1,00 m²
 026540005    5 cm  5,00 m²    026540020  20 cm  1,00 m²
 026540006    6 cm  4,00 m²    026540022  22 cm  1,00 m²
 026540008    8 cm  3,00 m²    026540024  24 cm  1,00 m²
 026540010  10 cm  2,50 m²    026540026  26 cm  1,00 m²
 026540012  12 cm  2,00 m²    026540028  28 cm  1,00 m²
 026540014  14 cm  2,00 m²    026540030  30 cm  1,00 m²
 026540016  16 cm  1,50 m²  

Verarbeitung

Verklebung
Die systemzugehörige Klebemasse in der Rand-Wulst-Punkt Methode (am Rand umlaufend ca. 6 cm breite Streifen, plattenmittig 3 handtellergroße Batzen) auf die Dämmplattenrückseite auftragen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe sind nach den

Untergrundtoleranzen entsprechend so zu variieren, dass mind. 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Unebenheiten bis +/- 1 cm können im Klebebett ausgeglichen werden.

Maschinelles Verkleben
Die systemzugehörige Klebemasse kann mit Hilfe der Capatect Maschinentechnik Opus I(+) auf die Dämmplatten (Rand-Wulst umlaufend mit einem „W“ plattenmittig, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden) oder am Untergrund aufgebracht werden. Nach dem Aufbringen am Untergrund ist der Kleber mit einer Zahnspachtel durchzukämmen. Die Zahngröße richtet sich nach den auszugleichenden Untergrundunebenheiten, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Um eine „Hautbildung“ zu vermeiden darf nur soviel Kleber aufgebracht werden, wie unmittelbar danach mit Dämmplatten belegt werden kann.

Verlegung
Die Dämmplatten sind im Spritzwasserbereich, sowie im Perimeterbereich (max. 3 m, bei nicht drückendem Wasser), in das Erdreich einbindend, zulässig. Ab- bzw. Anschluss lt. den Details der aktuell gültigen Verarbeitungsrichtlinien (z.B. Anschluss an eine ev. vorhandene Perimeterdämmung). Dämmplatten pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Eventuell entstehende Fugen < 5 mm mit Capatect Füllschaum B1 ausfüllen.
Fugen > 5 mm sind nicht zulässig.

Dübelung
Über der Geländeoberkante (ab 30 cm aufwärts) ist eine Verdübelung erforderlich. Die Verdübelung ist gleichermaßen in den Schematen "T" und "W" zulässig und muss aus mindestens 6, jedoch höchstens 12 Dübel/m² bestehen. Die genaue Dübelanzahl muss der ÖNORM B 6400 entnommen werden. EPS-P Dämmplatten können oberflächenbündig, sowie ab 8 cm Dämmplattendicke versenkt verdübelt werden (über Spritzwasserbereich).

Schleifen
Vor der Armierung muss die Fassade vollflächig überschliffen werden, um Plattenstöße zu ebnen. Schleifstaub ist zu entfernen.

Unterputz
Das Aufbringen der Armierungsschicht erfolgt mit dem systemzugehörigen Unterputz.

Grundierung
Bei nachfolgendem Auftrag von pastösen Strukturputzen ist ein Anstrich mit dem Capatect Putzgrund notwendig. Ausnahme: Armierung mit Capatect CarbonSpachtel.

Oberputz
Das Aufbringen des Oberputzes erfolgt je nach Struktur mit dem systemzugehörigen Oberputz.

Verarbeitungsbedingungen

Nicht in Verbindung mit aromatischen Lösemitteln bringen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und
Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken.

Verbrauch

1m²/m²

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Vorstehende Mauergrate sind zu entfernen. Schadhafte, abblätternde mineralische Anstriche oder Strukturputze sind weitestgehend zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und mit geeigneten Material flächenbündig beizuputzen. Absandende oder mehlige mineralische Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF zu grundieren.

Geeignete Untergründe

  • Mineralische, neubaugleiche Untergründe
  • Feste tragfähige mineralische Altputze
  • Tragfähige mineralische Altanstriche oder Altbeschichtungen
  • Sowie andere tragfähige, mineralische, ebene, saugende Untergründe