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Capatect MF-Fassadendämmplatte 036 R beidseitig beschichtet*

Dämmplatte aus versponnener Mineralwolle. Hergestellt durch Schmelzen von Gestein. 
(Wärmeleitfähigkeit: 0,036 W/mKBrennbarkeitsklasse A1: nicht brennbar.

In den Stärken 5 - 20 cm erhältlich.

Produktart: MW-PT10 gem. ÖNORM B 6000.

Plattenformat: Dicke 5 und 6 cm: 80 x 62,5 cm Dicke 8 bis 20 cm: 120 x 40 cm
Art.-Nr.: Dicken: Palette:
306179 5 cm 24,00 m²
306180 6 cm 20,00 m²
996562 8 cm 14,40 m²
996564 10 cm 11,52 m²
996565 12 cm 8,64 m²
996566 14 cm 7,68 m²
996567 16 cm 7,68 m²
996568 18 cm 5,76 m²
996563 20 cm 5,76 m²

Beschreibung / Werkstoff

Nicht brennbare Fassadendämmplatte für das Capatect Minera-Line Wärmedämm-Verbundsystem.

Die Beschichtung der MW-Fassadendämmplatte ermöglicht das rationelle Verkleben der Dämmplatten, erzielt eine bessere Haftung der Armierung und verringert zudem den Juckreiz beim Schneiden und Hantieren mit den Dämmplatten.

Eigenschaften

  • Brennbarkeitsklasse lt. ÖNORM EN 13501-1: A, nicht brennbar, EUROKLASSE A1
  • Verbessert Schall- und Wärmedämmwirkung
  • Wasserabweisend
  • Hoch diffusionsfähig
  • Alterungsbeständig
  • Unverrottbar

Farbtöne

Braun-gelb

Technische Daten

Rohdichte: ca. 105 kg/m³ + 15 %
Wärmeleitfähigkeit: Lambda = 0,036 W/(m · K)
Diffusionswiderstandszahl: μ = ~1 gemäß DIN EN 12086
Druckspannung bei 10 % Stauchung: > 30 kPa nach DIN EN 826
Schmelzpunkt: > 1.000 °C nach DIN EN 13501
Längsbezogener Strömungswiderstand: ≥ 40 kPa 5/m² gem. ÖNORM EN ISO 29053

Lagerung

Die Paletten, Bund sowie Dämmplatten sind mit der erforderlichen Sorgfalt zu behandeln, sodass Beschädigungen, Verschmutzungen sowie sonstige schädigende Einflüsse vermieden werden.

Verpackung / Gebindegrößen

 Plattengrößen 
 Dicke 5 und 6 cm:  80 x 62,5 cm
 Dicke 8 bis 20 cm:  120 x 40 cm

Verarbeitung

Verklebung
Die systemzugehörige Klebemasse in der Rand-Wulst-Punkt-Methode (am Rand umlaufend ca. 6 cm breite Streifen, plattenmittig 3 bis 6 handtellergroße Punkte) auf die Dämmplattenrückseite auftragen. Zur Sicherstellung der Anhaftung in diesem Bereich die Klebemasse als Haftbrücke zunächst dünn vorspachteln und scharf abziehen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen entsprechend so zu variieren, dass mind. 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Unebenheiten bis
+/- 1 cm können im Klebebett ausgeglichen werden.

Maschinelles Verkleben
Die systemzugehörige Klebemasse kann mit Hilfe der Capatect Maschinentechnik Opus I(+) auf die Dämmplatten (Rand-Wulst umlaufend mit einem „W“ plattenmittig, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden) aufgetragen werden.

Der Kleber kann auch auf den Untergrund aufgebracht werden. Nach dem Aufbringen am Untergrund ist der Kleber mit einer Zahnspachtel durchzukämmen. Die Zahngröße richtet sich nach den auszugleichenden Untergrundunebenheiten, sodass mindestens eine
80 % Klebekontaktfläche erreicht wird. Um eine „Hautbildung“ zu vermeiden darf nur soviel Kleber aufgebracht werden, wie unmittelbar danach mit Dämmplatten belegt werden kann.

An der Fassadenfläche verklebte Dämmplatten vor Feuchtigkeit schützen (Gerüstschutznetz).

Verlegung
Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Eventuell entstehende Fugen < 5 mm mit Capatect Füllschaum B1 ausfüllen. Fugen > 5 mm sind nicht zulässig und müssen mit artgleichen Dämmstoff geschlossen werden. Zuschnitte können mit dem Capatect Schneidegerät oder mit einer geeigneten Handsäge erfolgen.

Dübelung
Eine zusätzliche Verdübelung ist Untergrundunabhängig immer vorzunehmen. Eine Verdübelung ist nur im Schema "W" zulässig und muss aus mindestens 6, jedoch höchstens 12 Dübel/m² bestehen. Die genaue Dübelanzahl muss der ÖNORM B6400-1 entnommen werden.

Ausgleichsschicht
Eine Ausgleichsschicht ist mittels systemzugehörigem Unterputz, so gering wie möglich, herzustellen. Es gilt grundsätzlich die in der ÖN B 6400-1 vorgeschriebene, maximale Dicke von 3 mm. Da hierbei Gesamtunterputzdicken von 8 bis 9 mm entstehen können ist es wichtig eine Gewebeüberdeckung von mindestens 2 mm bzw. einem Drittel der gesamten Unterputzdicke zu erreichen. Ist dennoch, auf Grund höherer Verlegeunebenheit, eine dickere Ausgleichschicht nötig, muss mit dieser schon eine zusätzliche Gewebearmierung eingebettet werden.
HINWEIS: Hohe Gesamtschichtdicken und ungünstige Gewebelagen können zu Schäden in der fertigen Fassadebeschichtung führen.

Unterputz
Die Armierungsmasse wird vollflächig aufgetragen und mittels Zahnkelle durchgekämmt. Das Capatect Glasseidengewebe wird faltenfrei, mit möglichst durchgehenden Bahnen mit 10 cm Überlappung in den frischen Unterputz eingebettet. Das Glasseidengewebe wird anschließend mit einem Drittel der Gesamtschichtdicke überdeckt. Geeignete Klebe- und Unterputzmörtel: Siehe Capatect Verarbeitungsrichtline WDVS.

Oberputz
Das Aufbringen des Oberputzes erfolgt je nach Struktur mit dem systemzugehörigen Oberputz.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und + 30 °C nicht überschreiten.
Gegen Wind, Regen und direkter Sonneneinstrahlung sind zusätzlich Maßnahmen zu treffen.

Verbrauch

1 m/m²

Hinweise

Bei der Verarbeitung sind die geltenden Normen, Herstellerangaben und Verarbeitungsrichtlinien einzuhalten.

Besondere Hinweise

"Während der gesamten Verarbeitungszeit sind der Untergrund sowie das herzustellende WDVS vor Witterungseinflüssen zu schützen. Fassadenflächen sind immer mit einem Fassadenschutznetz oder ähnlichem zu schützen.
Auf den Niederschlagschutz von oben ist gesondert zu achten" - Auszug VAR WDVS der Qualitätsgruppe für Wärmedämmverbundsysteme; 4.9 Gerüst.

Dieses Merkblatt berät unverbindlich ohne Gewährübernahme. Die angeführten Verarbeitungshinweise sind den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Bestehende Gesetze, Normen und Bestimmungen sind vom Empfänger unserer Produkte in eigener Verantwortung einzuhalten.

Technische Änderungen vorbehalten.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Vorstehende Mauergrate sind zu entfernen. Schadhafte, abblätternde mineralische Anstriche oder Strukturputze sind weitestgehend zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und mit geeignetem Material flächenbündig beizuputzen. Absandende oder mehlige mineralische Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF zu grundieren. Der Untergrund (z.B. Mauerwerk) muss während und vor der Aufbringung der Dämmplatten trocken sein und vor anhaltender, starker Feuchteeinwirkung (u.a. Niederschlag, übermäßige Bautrocknungsfeuche von innen) geschützt werden, um mögliche spätere Verfärbungen auf der fertigen Fassade zu vermeiden. Es dürfen nur trockene Dämmplatten verarbeitet werden. Der Dämmstoff muss während der Verarbeitung sowie nach der Verarbeitung vor Feuchteeinwirkung (Regen) geschützt werden (z.B. das Gerüst regensicher abplanen). Feucht gewordener Dämmstoff muss vor Aufbringung der Ausgleichs- und Armierungsschichten trocken sein. Die Verarbeitungsrichtlinien sind einzuhalten.

Im Zweifelsfall mit der vorgesehener, systemzugehöriger Klebemasse eine Haftzugsprüfung (Gewebe einspachteln und nach entsprechender Trockenzeit abziehen) durchführen oder einen unserer Fachberater beiziehen.

Geeignete Untergründe

  • Mineralische, neubaugleiche Untergründe
  • Feste, tragfähige, mineralische Altputze
  • Sowie andere tragfähige, mineralische, ebene, saugende Untergründe sind geeignet

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