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Capatect MF-Fassadendämmplatte 034 K beidseitig beschichtet

Beidseitig vorbeschichtete Mineralfaser-Fassadendämmplatte.
(Wärmeleitfähigkeit = 0,034 W/mK)
In den Stärken 6 - 30 cm erhältlich.
Produktart: MW-PT 5  gem. ÖNORM B 6000

Plattenformat: 120 x 40 cm
Art.-Nr.: Dicken: Palette:
306135 6 cm 19,20 m²
306147 8 cm 14,40 m²
306136 10 cm 11,52 m²
306137 12 cm 9,60 m²
306138 14 cm 7,68 m²
306139 16 cm 5,76 m²
306140 18 cm 5,76 m²
mehr ...
Preise und weitere Plattendicken auf Anfrage. Lagerware 6 - 20 cm

Beschreibung / Werkstoff

Nicht brennbare Fassadendämmplatte für das Capatect Minera-Line Wärmedämm-Verbundsystem. Die weiße Beschichtung dient zur besseren Haftung der Klebe-/ Armierungmasse und verringert den Juckreiz beim schneiden und hantieren mit den Dämmplatten.
 
 

Eigenschaften

  • Brennbarkeitsklasse lt. ÖNORM EN 13501-1: A, nicht brennbar, EUROKLASSE A1
  • Verbessert Schall- und Wärmedämmwirkung
  • Wasserabweisend
  • Hoch diffusionsfähig
  • Alterungsbeständig
  • Unverrottbar

Farbtöne

Braun-gelb, Kleber und Putzseite weiß beschichtet
 

Technische Daten

 
Rohdichte:  ca. 105 kg/m³ + 15 %
Wärmeleitfähigkeit: Lambda = 0,034 W/(m · K)
Diffusionswiderstandszahl: μ = ~1 gemäß DIN EN 12086
Druckspannung bei 10 % Stauchung: > 20 kPa nach DIN EN 826
Schmelzpunkt: > 1000 °C nach DIN EN 13501
Temperaturbeständigkeit: bis 150 °C anwendbar
Längsbezogener Strömungswiderstand r (DIN EN 29053): 30 kPa*s/m

Lagerung

Die Paletten, Bund sowie Dämmplatten sind mit der erforderlichen Sorgfalt zu behandeln, sodass Beschädigungen, Verschmutzungen sowie sonstige schädigende Einflüsse vermieden werden.
 

Verpackung / Gebindegrößen

Plattenformat: 120 x 40 cm
 

Verarbeitung

Verklebung
Die systemzugehörige Klebemasse in der Rand-Wulst-Punkt-Methode (am Rand umlaufend ca. 6 cm breite Streifen, plattenmittig 3 - 6 handtellergroße Punkte) auf die Dämmplattenrückseite auftragen. Zur Sicherstellung der Anhaftung in diesem Bereich die Klebemasse als Haftbrücke zunächst dünn vorspachteln und scharf abziehen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen entsprechend so zu variieren, dass mind. 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden.
Unebenheiten bis +/- 1 cm können im Klebebett ausgeglichen werden.

Maschinelles Verkleben
Die systemzugehörige Klebemasse kann mit Hilfe der Capatect Maschinentechnik Opus I(+) auf die Dämmplatten (Rand-Wulst umlaufend mit einem „W“ plattenmittig, sodass mindestens 40 % Klebekontaktfläche erreicht werden). 

Der Kleber kann auch auf den Untergrund aufgebracht werden. Nach dem Aufbringen am Untergrund ist der Kleber mit einer Zahnspachtel durchzukämmen. Die Zahngröße richtet sich nach den auszugleichenden Untergrundunebenheiten, sodass mindestens 80 % Klebekontaktfläche erreicht werden. Um eine „Hautbildung“ zu vermeiden darf nur soviel Kleber aufgebracht werden, wie unmittelbar danach mit Dämmplatten belegt werden kann.

Verlegung                             
Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Eventuell entstehende Fugen < 5 mm mit Capatect Füllschaum B1 ausfüllen. Fugen > 5 mm sind nicht zulässig und müssen mit artgleichen Dämmstoff geschlossen werden. Zuschnitte können mit dem Capatect Schneidgerät oder mit einer geeigneten Handsäge erfolgen.

An der Fassadenfläche verklebte Dämmplatten vor Feuchtigkeit schützen (Gerüstschutznetz).

Dübelung
Eine zusätzliche Verdübelung ist Untergrundunabhängig immer vorzunehmen. Eine Verdübelung ist nur im Schema "W" zulässig und muss aus mindestens 6, jedoch höchstens 12 Dübel/m² bestehen.Die genaue Dübelanzahl muss der ÖNORM B6400-1 entnommen werden.

Ausgleichsschicht
Eine Ausgleichsschicht ist mittels systemzugehörigem Unterputz so gering wie möglich herzustellen. Es gilt grundsätzlich die in der ÖN B 6400-1 vorgeschriebene maximale Dicke von 3 mm. Da hierbei Gesamtunterputzdicken von 8 - 9 mm entstehen können ist es wichtig eine Gewebeüberdeckung von mindestens 2 mm bzw. einem Drittel der gesamten Unterputzdicke zu erreichen. Ist dennoch, aufgrund höherer Verlegeunebenheit, eine dickere Ausgleichschicht nötig, muss mit dieser schon eine zusätzliche Gewebearmierung eingebettet werden. HINWEIS: Hohe Gesamtschichtdicken und ungünstige Gewebelagen können zu Schäden in der fertigen Fassadebeschichtung führen.

Unterputz
Die Armierungsmasse wird vollflächig aufgetragen und mittels Zahnkelle durchgekämmt. Das Capatect Glasseidengewebe wird faltenfrei, möglichst durchgehenden Bahnen mit
10 cm Überlappung in den frischen Unterputz eingebettet. Das Glasseidengewebe wird anschließend mit einem Drittel der Gesamtschichtdicke überdeckt.

Geeignete Klebe- und Unterputzmörtel: Siehe Capatect Verarbeitungsrichtline WDVS.

Oberputz
Das Aufbringen des Oberputzes erfolgt je nach Struktur mit dem systemzugehörigen Oberputz.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter + 5 °C absinken und + 30 °C nicht überschreiten. Gegen Wind, Regen und direkter Sonneneinstrahlung sind zusätzlich Maßnahmen zu treffen.

Hinweise

Bei der Verarbeitung sind die geltenden Normen, Herstellerangaben und Verarbeitungsrichtlinien einzuhalten.

Besondere Hinweise

Während der gesamten Verarbeitungszeit sind der Untergrund sowie das herzustellende WDVS vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Fassadenflächen sind immer mit einem Fassadenschutznetz oder ähnlichen zu schützen.
Auf den Niederschlagschutz von oben ist gesondert zu achten.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Vorstehende Mauergrate sind zu entfernen. Schadhafte, abblätternde mineralische Anstriche oder Strukturputze sind weitestgehend zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und mit geeigneten Material flächenbündig beizuputzen. Absandende oder mehlige mineralische Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Primalon Tiefgrund LF zu grundieren.

Im Zweifelsfall mit der vorgesehenen, systemzugehörigen Klebemasse eine Haftzugprüfung (Gewebe einspachteln und nach entsprechender Trockenzeit abziehen) durchführen oder einen unserer Fachberater beiziehen.

Geeignete Untergründe

  • Mineralische, neubaugleiche Untergründe
  • Feste tragfähige mineralische Altputze
  • Tragfähige mineralische Altanstriche oder Altbeschichtungen
  • Sowie andere tragfähige, mineralische, ebene, saugende Untergründe

Hinweise

Sofern es sich um ein kennzeichnungspflichtiges Produkt handelt beachten Sie bitte das Sicherheitsdatenblatt auf unserer Website und die Hinweise auf dem Gebinde-Etikett.

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