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Silitol Objekt

PGS 50 27 11

Wasserverdünnbare, reinigungsfähige, geruchsneutrale Einkomponenten-Silikatfarbe für innen. Geeignet auf allen mineralischen Untergründen sowie auf saugfähigen Dispersionsuntergründen. Nassabriebklasse 3, Deckkraftklasse 1
(Ergiebigkeit 5 m²/l bzw. 3,1 m²/kg),  gemäß ÖNORM EN 13300.
Dichte: ca. 1,60 g/cm³

  • Color Express
  • Umweltzeichen
  • E.L.F. Plus
Verbrauch: ca. 150 - 200 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
34240025 Weiß 25 kg
34240150 Im Fass, Airless-spritzbar eingestellt 150 kg
34240750 Im Container, Airless-spritzbar eingestellt 750 kg
Farbtongruppe I

Beschreibung / Werkstoff

Für hochwertige rationelle Wand- und Deckenanstriche im gesamten Wohnbereich, in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden sowie in der Denkmalpflege. Besonders gut für Anstriche auf mineralischen Flächen wie Putze aller Art, Beton, Kalksandstein-Mauerwerk, Capaver Glasgewebe sowie zur Renovierung tragfähiger, matter Dispersionsanstriche, Kunstharzputz-Beschichtungen und Mineral- oder Silikatfarben-Anstriche geeignet. 

Eigenschaften

  • Konservierungsmittelfrei
  • Umweltschonend und geruchsarm
  • Hochdiffusionsfähig, sd -Wert < 0,01 m
  • Spannungsarm
  • Hohes Deckvermögen
  • Quadratmeterfreundlich
  • Behindert aufgrund der natürlichen Alkalität des Bindemittels die Vermehrung oder das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
  • Brandverhalten nach EN 13501-1: A2 - s1, d0
    (Die zu erwartende Einstufung wurde in einer Stellungnahme des IBS Linz bestätigt.)

Kenndaten n. ÖNORM EN 13 300

  • Nassabrieb: Klasse 3
  • Deckvermögen: Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 5 m²/l bzw. 3,1 m²/kg
  • Glanzgrad: Matt
  • Maximale Korngröße: Fein (< 100 µm)

Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren

Farbtöne

Weiß mit Hellbezugswert (Reflexionswert) 91, als Lagerware

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte

Ca. 1,60 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Kaliwasserglas, Polyacrylatharzdispersion, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, Wasser, Additive

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg
150 kg im Fass, 750 kg im Container (Airless spritzbar eingestellt)

Beschichtungsaufbau

Zwischen- und Schlussanstrich: Silitol Objekt mit max. 10 % Wasser verdünnt

Airlessauftrag

Spritzwinkel: 50°
Düse: 0,026“
Druck: 150 bar

Auftragsverfahren

Streichen, rollen oder spritzen

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C verarbeiten.

Abtönung

Werkseitig bzw. mit Histolith® Volltonfarben SI im Pastellbereich. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Nach Abtönung mit ColorExpress kann die konservierungsmittelfreie Eigenschaft nicht gewährleistet werden.

Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verdünnung

Mit reinem Wasser (max. 10 %)

Verbrauch

Ca. 150 - 200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken,
nach 12 Stunden überstreichbar.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Silitol Objekt nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Nicht auf Lacken, Untergründen mit Salzausblühungen, Kunststoffen und Holz einsetzen.

Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Besondere Hinweise

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Reinigung & Pflege

Für die praktische Reinigung vor Ort, empfehlen wir die Flächen mit einer weichen Bürste trocken abzubürsten, wobei so gebürstet werden muss, dass keine Abzeichnungen an der Oberfläche entstehen. Eine Nassreinigung darf mittels angefeuchteten weichen Tuch erfolgen und zwar so, dass keine Scheuerspuren an der Oberfläche entstehen.

Die Durchtrocknung der Beschichtung ist für eine erfolgreiche Reinigung Voraussetzung. Bei getönter Ware kann, je nach Farbton und Reinigungsintensität, ein leichter Pigmentabrieb auf dem Reinigungstuch sichtbar werden.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P Ic, P II u. P III sowie alte Putze der Mörtelgruppe P I:
Neuputze sollen 2 - 4 Wochen zwecks Abbindung ungestrichen stehenbleiben. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuell Sinterhaut sind zu entfernen. Sandende Putze mit Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser vermischen oder mit Primalon Tiefgrund LF mit ca. 20 % Wasser verdünnt festigen.

Beton:
Innenflächen aus Beton abbürsten und entstauben. Eventuell vorhandene Zementschlämme mechanisch entfernen. Etwaige Verunreinigungen durch Schalöl, Fette und Wachse entfernen. Ausbruch und Fehlstellen mit Zementspachtelmasse ausbessern.

Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe P IV u. P V:
Ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder mit Primalon Tiefgrund LF. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen und entstauben.

Gipsbauplatten:
Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF.

Gipskartonplatten:
Spachtelgrate abschleifen. Ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-On oder Primalon Tiefgrund LF. Aufgrund der höheren Alkalität kann es bei Platten mit wasserlöslichen verfärbenden Inhaltsstoffen zu Fleckenbildung kommen, hierfür empfehlen wir einen Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein.

Akustikelementdecken und Akustikputze:
Die Sanierung von Akustiksystemen erfordert besondere Vorgehensweise. Bei Bedarf bitte Beratung anfordern.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht festhaftende mineralische Anstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-On.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen, Flächen mit Capatox unverdünnt vorstreichen und gut austrocknen lassen (Ursachen des Schimmelbefalls ergründen und abstellen).

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Beschichten von Acryl- und anderen Dichtmassen:
Aufgrund der Eigenschaften von Acryl- und anderen Dichtmassen kann es zu Rissbildungen, Verfärbungen, sowie auch Haftungsproblemen der Beschichtung kommen. Wir empfehlen vor Beginn der Beschichtungsarbeiten einen Probeanstrich durchzuführen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden sein.

Kleine Fehlstellen:
Nach entsprechender Vorarbeit mit Synthesa Füllspachtel, SynthoMur oder Synthesa Hand- und Rollspachtel Easy nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010); Dieses Produkt enhält < 1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Technische Information

Technische Information [PDF - 361,71KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 56,37KB]