Navigation überspringen

ProductsAtoZ-hanf

Webcontent-Anzeige

Meradur Innenkalkfarbe

PGS 50 27 20

Vergütete Kalkfarbe auf Kalk-, Leinöl-, Zellulosebasis mit geringen Zusätzen organischer Stabilisatoren. 
Beim Verarbeiten an das Saugverhalten des Untergrundes angepasst, kalküblich verdünnen. Nassabriebklasse 4,
Deckkraftklasse 2 (Ergiebigkeit 6,5 m²/l bzw. 4,5 m²/kg), gemäß ÖNORM EN 13300.
Dichte: ca. 1,44 g/cm³

  • Color Express
  • Umweltzeichen
  • E.L.F. Plus
Verbrauch: ca. 150 - 200 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
07880022 Weiß 22 kg
Farbtongruppe I
Nur werkseitig abtönbar.

Beschreibung / Werkstoff

Meradur Innenkalkfarbe ist eine vergütete Kalkfarbe, speziell geeignet für Neu- und Renovierungsanstriche in Alt- und Neubauwohnungen sowie in Wirtschafts- und Kellerräumen. In Innenräumen wird die Raumhygiene unterstützt und dadurch ein natürliches Raumklima erzielt.

Eigenschaften

  • Hochdiffusionsfähig, sd -Wert < 0,01 m
  • Nicht filmbildend
  • Spannungsarm, hohes Deckvermögen
  • Hoher Weißgrad
  • Behindert aufgrund der natürlichen Alkalität des Bindemittels die Vermehrung oder das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
  • Brandverhalten nach EN 13501-1: A2 - s1, d0
    (Die zu erwartende Einstufung wurde in einer Stellungnahme des IBS Linz bestätigt.)

Kenndaten n. ÖNORM EN 13 300

  • Nassabrieb: Klasse 4
  • Deckvermögen: Klasse 2 bei einer Ergiebigkeit von 6,5 m²/l
  • Glanzgrad: Kalkmatt
  • Maximale Korngröße: Fein (< 100 µm)

Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kalkhydrat und geringe Zusätze organischer Additive

Farbtöne

Weiß mit Hellbezugswert (Reflexionswert) 92, als Lagerware

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte

Ca. 1,44 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Calciumhydroxid, Leinöl, Acrylharzdispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Additive, Wasser

Verpackung / Gebindegrößen

Meradur Innenkalkfarbe: 22 kg

Beschichtungsaufbau

Auf stark und unterschiedlich saugenden Untergründen empfiehlt es sich, eine Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung dem Saugverhalten des Untergrundes angepasst, zu verdünnen (max. 30 %). Um Oberflächenversinterungen auszuschließen, ist Meradur Innenkalkfarbe immer dünn aufzutragen bzw. gut auszustreichen.

Auftragsverfahren

Streichen oder spritzen

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C verarbeiten.

Abtönung

Werkseitig bzw. mit Meradur Voll- und Abtönfarben. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verdünnung

Mit reinem Wasser (max. 30 %)

Verbrauch

Ca. 300 - 400 g/m² für Zwischen- und Schlussbeschichtung, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 12 Stunden überstreichbar. Kalkfarben trocknen chemisch durch Aufnahme von Kohlendioxyd aus der Luft und physikalisch durch Verdunsten und Wegschlagen von Wasser. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit erstreckt sich die Karbonatisierung daher über einen längeren Zeitraum.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Meradur Innenkalkfarbe nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Abgetönte Anstriche mit Meradur Innenkalkfarbe können ein für mineralische Farben übliches farbchangierendes Auftrocknen ergeben. Nicht auf Lacken, Kunststoffen und Holz einsetzen.

Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen.

Abdeckmaßnahmen: 
Die Umgebung der zu streichenden Fläche ist sorgfältig abzudecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, da es sonst zu Verätzungen der Flächen kommt.

Besondere Hinweise

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Reinigung & Pflege

Für die praktische Reinigung vor Ort, empfehlen wir die Flächen mit einer weichen Bürste trocken abzubürsten, wobei so gebürstet werden muss, dass keine Abzeichnungen an der Oberfläche entstehen.

Die Durchtrocknung der Beschichtung ist für eine erfolgreiche Reinigung Voraussetzung. Bei getönter Ware kann, je nach Farbton und Reinigungsintensität, ein leichter Pigmentabrieb auf dem Reinigungstuch sichtbar werden.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Neue und alte Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P I bis P III:
Neuputze ca. eine Woche ungestrichen stehen lassen. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken reinigen. Nicht mehr festhaftende mineralische Altanstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen. Flächen mit Capatox unverdünnt, vorstreichen und gut trocknen lassen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010); Dieses Produkt enhält < 1 g/l VOC.