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Synthesan Fassadenfarbe

PGS 50 01 40

Wasserfreier, matter Fassadenanstrich, spannungsarm. Speziell auf Beton und Faserzement, mit hoher Schutzwirkung gegen aggresive Luftschadstoffe. Kann bei Temperaturen unter 0 °C verarbeitet werden.
Dichte: 1,3 g/cm³
Verdünnung bei Bedarf mit Capalac Streichverdünnung 200.

  • Color Express
Verbrauch: ca. 200 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
00140007 Weiß 7 kg*
00140025 25 kg
Farbtongruppe I
*auslaufend

Beschreibung / Werkstoff

Strukturerhaltende Fassadenfarbe auf Polymerisatharzbasis. Besonders geeignet auf Putz, Beton und Faserzement mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Kann bei Temperaturen unter 0 °C verarbeitet werden.

Eigenschaften

  • Wetterbeständig
  • Wasserfrei
  • Wasserduchlässigkeit (w-Wert): < 0,1 [kg/(m² · h0,5)], entspricht der
    Klasse "niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-H2O-Wert): 0,14 - 1,4 m , entspricht der
    Klasse "mittlere Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062-2
  • Spannungsfrei
  • Alkaliresistent, daher unverseifbar
  • Frostunempfindlich beim Lagern und Verarbeiten
  • Hoch deckend

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Polymerisatharz

Farbtöne

Weiß als Lagerware

Glanzgrad

Matt

Lagerung

Kühl, und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig. Nicht in der Nähe von Heizkörpern lagern.

Dichte

Ca. 1,30 g/m²

Deklaration der Inhaltsstoffe

Polymerisatharz, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Additive

Verpackung / Gebindegrößen

7 kg, 25 kg

Beschichtungsaufbau

Grund- und Schlussbeschichtung:
Synthesan Fassadenfarbe wird mit ca. 3 % Capalac Streichverdünnung 200 auf die Saugfähigkeit des Untergrundes eingestellt.

Nicht geeignete Verdünnungen verursachen fleckiges Auftrocknen.

Airlessauftrag

Spritzwinkel: 50°
Düse: 0,026“
Druck: 150 bar

Auftragsverfahren

Streichen, rollen oder spritzen (Airless nur mit exgeschützten Geräten)

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund: 
Auch bei Temperaturen unter 0 °C verarbeitbar, sofern der Untergrund trocken und eisfrei ist. Nicht bei direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten.

Für eine einwandfreie Verarbeitung ist auch bei niedrigen Temperaturen eine
Materialtemperatur von mind. + 10 °C sicherzustellen.

Abtönung

Nur mit geeigneten lösemittelhältigen Abtönpasten (max. 2 %).
Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Werkseitig abtönbar (Farbtongruppe 1).

Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verbrauch

Ca. 200 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit nach 12 Stunden oberflächentrocken, überstreichbar und regenfest. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Dupa-inn Verflüssiger oder Capalac Streichverdünnung 200 (Terpentinersatz)

Hinweise

Bei der Verarbeitung und der Trocknung ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen. Der typische Lösemittelgeruch kann anfangs zu einer Geruchsbelästigung führen. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf das Produkt nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Farbtonstabilität:
Durch Umwelteinflüsse, Zeit, Nutzung, UV- und Feuchteeinwirkungen, usw. können in der Beschichtungsoberfläche im Laufe der Zeit Farbtonveränderungen auftreten.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.
Flächen mit starken Ablagerungen von Nikotin, Fett, Öl oder Ruß sind unter Zusatz fettlösender Reinigungsmittel zu reinigen und gut trocknen zu lassen.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Algen und Pilzbefall:
Bei Algen- und Pilz- befefallenen Flächen ist ein Anstrich mit, Synthesan Duparol-W zu empfehlen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserunge müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Zum Neutralisieren- Ausbesserungen mit Histolith Fluat fluatieren. Kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol- Fassadenspachtel ausgeglichen werden.

Flächen mit Salzausblühungen:
Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haltbarkeit der Beschichtung bzw. die Unterbindung von Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Geeignete Untergründe

Neue hochhydraulische Kalk- und Kalkzement- sowie Zementputze der Mörtelgruppe P II u. P III:
Neuputze sollen an der Oberfläche trocken und weitgehendst abgebunden sein (zwei bis vier Wochen ungestrichen stehen lassen). Wischende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen. Sorgfältig abbürsten. Grundierung mit Primalon Tiefgrund TB, satt tränkend.

An der Oberfläche sandende Putze:
Sorgfältig abbürsten. Grundierung mit Primalon Tiefgrund TB satt tränkend.

Beton:
Verunreinigungen durch Schalöle, Fette und Wachse mittels Hochdruckreiniger unter Zusatz von fettlösenden Mitteln entfernen. Größere Fehlstellen mit geeignetem Flickmörtel bearbeiten. Auf abgewittertem Beton ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Alte Kalk-, Zement- und Mineralfarbenanstriche:
Mechanisch entfernen und entstauben. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB zweimal nass-in-nass, satt tränkend.

Alte intakte Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunstharzputz-Beschichtungen (ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Gut reinigen, auf Tragfähigkeit prüfen, Öl- und Lackfarben mechanisch oder durch geeignete Anlöser anrauen. Altbeschichtungen auf Verträglichkeit mit Synthesan prüfen.

Festhaftende, kreidende Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunstputzbeschichtungen (ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Trocken abbürsten, grundieren mit Primalon Tiefgrund TB, gut durchtrocknen lassen.

Blätternde und reißende Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunstharzputz-Beschichtungen (ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Restlos entfernen durch geeignete Abbeizmittel, z. B. Primalon Grüner Abbeizer, nach Vorschrift. Abgebeizte Flächen nach 1 - 2 Tagen Trockenzeit mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.

Faserzementplatten:
Entstauben, grundieren mit Primalon Tiefgrund TB, satt tränkend. Frei verbaute Platten allseitig einschließlich Schnittkanten grundieren. Bei Beschichtungen auf Asbestplatten BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten.

Holz-, Hartfaser-, Span- und Sperrholzplatten:
Synthesan Fassadenfarbe kann auf diese Untergründe nur im Innenbereich eingesetzt werden. Gewachste Platten müssen angeschliffen werden.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/i): 500 g/l (2010); Dieses Produkt enhält max. 440 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Entzündlich - Gesundheitsschädlich: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen - Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben - Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen - Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen - Zum Löschen Sand, Trockenlöschpulver oder alkoholbeständigen Schaum verwenden. Kein Wasser verwenden - Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen) - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen

Enthält Fettsäuren,C-18unges., Dimere, Reaktionsprodukte mit N, N-Dimethyl-1, 3-Propandiamin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

EWC/EAK

08 01 11

Wassergefährdungsklasse

WGK 2, wassergefährdend

ADR/RID

Entfällt/kein Gut der Klasse 3.