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Caparol Duparol

Lösemittelhaltige, matte Fassadenfarben. Speziell auf Beton und Faserzement, mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Problemlöser für kritische Untergründe.

Verbrauch: ca. 200 ml/m²
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
27923 Weiß 12,5 l

Beschreibung / Werkstoff

Lösemittelhaltige, matte Fassadenfarben. Speziell auf Beton und Faserzement, mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Problemlöser für kritische Untergründe.

Eigenschaften

  • wetterbeständig
  • wasserabweisend nach DIN 4108
  • spannungsfrei
  • alkaliresistent, daher unverseifbar
  • frostunempfindlich beim Lagern und Verarbeiten

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Polymerisatharz

Farbtöne

Weiß



 

Beschichtungsaufbau

Zwischen- bzw. Schlussbeschichtung mit Duparol unverdünnt.

Auftragsverfahren

Zu verarbeiten mit lösemittelbeständigen Streichwerkzeugen oder Rollen.

Verarbeitungsbedingungen

Temperaturgrenzen bei der Verarbeitung und Trocknung:
Auch bei Frost zu verarbeiten, wenn der Unter­grund trocken und eisfrei ist.
Min. 0 °Celsius,  Max. + 30° Celsius.

Verbrauch

Duparol ca. 200 ml/m2 pro Arbeits­gang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen ist der exakte Verbrauch durch Probebeschichtung zu ermitteln.

Trocknung / Trockenzeit

Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 12 Stunden über­streichbar.
Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luft­feuchte verlängern sich diese Zeiten.

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. 

Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt Nr. 25).

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.
Flächen mit starken Ablagerungen von Nikotin, Fett, Öl oder Ruß sind unter Zusatz fettlösender Reinigungsmittel zu reinigen und gut trocknen zu lassen.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht.Die Putzausbesserunge müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Zum Neutralisieren- Ausbesserungen mit Histolith Fluat fluatieren.
Kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol- Fassadenspachtel ausgeglichen werden.

Geeignete Untergründe

Außenflächen

Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:

Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden.
Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit Tiefgrund TB.

Beton:
Verunreinigungen durch Schalöle, Fette und Wachse mittels Hochdruckreiniger unter Zusatz
von fettlösenden Mitteln entfernen. Größere Fehlstellen mit geeignetem Flickmörtel
bearbeiten. Auf abgewittertem Beton ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Faserzementplatten mit und ohne Asbestfasern:
BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten. Bei asbestfaserhaltigen Platten TRGS 519 einhalten. Freiverbaute Platten einschließlich der Rückseite und der Kanten behandeln. Bei neuen, stark alkalischen Faserzementplatten zur Vermeidung von Kalkausblühungen ein Grundanstrich mit Disbon 481 EP-Uniprimer auszuführen.

Zementgebundene Holzspanplatten:
Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.

Festhaftende, kreidende Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie
Kunstputzbeschichtungen
(ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Trocken abbürsten, grundieren mit Primalon Tiefgrund TB, gut durchtrocknen lassen.

Nicht tragfähige, mineralische Anstriche:
Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Tiefgrund TB.

Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen:
Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Tiefgrund TB.

Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen:
Reinigen mit geeigneter Methode, mechanisch oder durch Druckheißwasserstrahlen bzw. Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes.

Pilz- und algenbefallene Flächen:
Schimmel- bzw. Algenbelag durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften entfernen. Flächen mit Capatox durchwaschen.

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.
Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Innenflächen:
Für die Beschichtung von Innenflächen die wasserfreie, geruchsfreundliche Schnell-Renovierfarbe Rapidomatt oder Dupamatt verwenden.
 

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dampf/Aerosol nicht einatmen. Flüssigkeit und Dampf entzündbar. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

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