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Primalon Streichputz

PGS 50 01 33

Plastische Fassadenfarbe auf Kunstharzdispersionsbasis, haftfest, matt und faserverstärkt.
Dichte: ca. 1,68 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: ca. 300 - 600 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
00080007 Weiß 7 kg
00080025 25 kg
Farbtongruppen I - IV

Beschreibung / Werkstoff

Stark füllende, plastische Fassadenfarbe auf Kunstharzdispersionsbasis.
Besonders geeignet für dickschichtige, feinplastische Fassadenbeschichtungen und zur Egalisierung rau oder ungleichmäßig zugeriebener Putze. Nicht geeignet zur Renovierung von Wärmedämmverbundsystemen.

Eigenschaften

  • Wetterbeständig
  • Wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
  • Wasserduchlässigkeit (w-Wert): 0,1-0,5 [kg/(m² · h0,5)], entspricht der Klasse "mittlere Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-H2O-Wert): 0,14 - 1,4 m, entspricht der Klasse "mittlere Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062-2 zum
  • Zum Schließen von feinen putztechnischen Rissen
  • Bei dicken Schichten, rissfrei auftrocknend
  • Spannungsarm

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Acrylat

Farbtöne

Weiß, als Lagerware

Glanzgrad

Matt

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte

1,68 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Acrylharz-Dispersion, Calciumcarbonat, Titandioxid, Silikat, Wasser, Additive, Konservierungsmittel

Verpackung / Gebindegrößen

7 kg, 25 kg

Beschichtungsaufbau

Grundbeschichtung: Primalon Streichputz mit max. 10 % Wasser verdünnt

Schlussbeschichtung: Primalon Streichputz mit Wasser auf die gewünschte Verarbeitungskonsistenz eingestellt

Auftragsverfahren

Streichen, rollen oder spritzen (bzw. Druckkessel)

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund: 
Nicht unter + 5 °C, bei direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung

Mit CaparolColor, AmphiColor Voll- und Abtönfarben, oder im Werk abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.

Brillante, intensive Farbtöne, z.B. Gelb, Orange, Rot usw., weisen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfielt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich sein.

Verdünnung

Mit reinem Wasser (max. 10 %)

Verbrauch

Ca. 300 - 600 g/m² pro Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Stunden regenfest. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf das Produkt nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Farbtonstabilität:
Durch Umwelteinflüsse, Zeit, Nutzung, UV- und Feuchteeinwirkungen, usw. können in der Beschichtungsoberfläche im Laufe der Zeit Farbtonveränderungen auftreten.

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen. Dies ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten Fassadenfarben, die Qualität der Beschichtung wird dadurch nicht beeinflusst.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Netzmittelläufer:
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachhaltig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Algen und Pilzbefall:
Bei Vorliegen von Algen- oder Pilzbefall sind die Flächen zunächst durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zu reinigen. Die Flächen danach mit Capatox satt tränkend einstreichen und trocknen lassen. WICHTIG! Nicht abwaschen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserunge müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Zum Neutralisieren- Ausbesserungen mit Histolith Fluat fluatieren. Kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol- Fassadenspachtel ausgeglichen werden.

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haltbarkeit der Beschichtung bzw. die Unterbindung von Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Geeignete Untergründe

Neue hochhydraulische Kalk-, Kalkzement-, und Zementputze
der Mörtelgruppe P II und P III:

Neuputze sollen an der Oberfläche trocken und weitestgehend abgebunden sein (2–4 Wochen ungestrichen stehen lassen). Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen. Grundierung mit Primalon Tiefgrund LF.

Alte feste Putze, auch Kratz-, Spritz- und Edelputze:
Stark verschmutzte Flächen mit Hochdruckreiniger gründlich reinigen. Bei Bedarf mit Tiefgrund LF grundieren.

An der Oberfläche sandende Putze:
Sorgfältig abbürsten. Grundierung ein- bis zweimal nass-in-nass mit Primalon Tiefgrund TB, satt tränkend.

Beton:
Verunreinigungen durch Schalöle, Fette und Wachs mittels Hochdruckreiniger unter Zusatz von fettlösenden Mitteln entfernen. Größere Fehlstellen mit geeignetem Flickmörtel bearbeiten. Grundieren mit Primalon Tiefgrund TB.
Für Stahlbetonfassadenflächen empfehlen wir CO2-bremsende Beschichtungsstoffe wie z. B. Disbocret 515 Betonfarbe, Capalac Universallack, Primalon Acryl-Universallack und bei Rissarmierung Disbocret 518 Flex-Finish.

Alte Kalk-, Zement- und Mineralfarbenanstriche:
Mechanisch entfernen. Grundierung ein- bis zweimal nass-in-nass mit Primalon Tiefgrund TB, satt tränkend.

Alte intakte Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunststoffputz- Beschichtungen (ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Gut reinigen, auf Tragfähigkeit prüfen. Öl- und Lackfarbe mechanisch oder durch geeignete Anlöser anrauen.

Festhaftende, doch kreidende Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche:
Trocken abbürsten, grundieren mit Primalon Tiefgrund LF.

Blätternde und reißende Dispersions-, Öl- und Lackfarbenanstriche sowie Kunststoffputz-Beschichtungen (ausgenommen Oberflächen von Wärmedämm-Verbundsystemen):
Restlos entfernen. Nach Hochdruckreinigung 1–2 Tagen Austrocknungszeit mit Primalon Tiefgrund TB grundieren. Weitere Anstriche je nach Witterung erst nach 1–2 Tagen Durchtrocknungszeit.

 

Bitte beachten

Um die spez. Eigenschaft dieses Produktes zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/c) 40 g/l. Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Enthält Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57 303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.

Technische Information

Technische Information [PDF - 160,57KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 38,80KB]