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Muresko Nespri

PGS 50 01 31

Matter Fassadenanstrich auf SilaCryl®basis (Silikonharz- und Reinacrylatdispersion). Für hochwertige Neu- und Renovierungsanstriche mit hoher Deckkraft, scheuerbeständig, diffusionsfähig. Für die übliche Verarbeitung und zur rationellen Spritzverarbeitung mit Wagner Nespri-Tec Geräten geeignet.
Dichte: ca. 1,53 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: ca. 200 - 350 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
12900007 Weiß 7 kg
12900912 12,5 kg
12900025 25 kg
12640150 Im Fass, Airless-spritzbar eingestellt 150 kg
12640750 Im Container, Airless-spritzbar eingestellt 750 kg
Farbtongruppen I - IV

Beschreibung / Werkstoff

Strukturerhaltende Fassadenfarbe auf SilaCryl®-Basis.
Besonders geeignet für hochwertige Fassadenbeschichtungen auf glatten und strukturierten Untergründen. Die SilaCryl®-Basis ermöglicht sehr gute bauphysikalsiche Werte und gewährleistet darüber hinaus eine große Farbtonvielfalt.

Eigenschaften

  • Wetterbeständig
  • Wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
  • Wasserabweisend nach DIN 4108
  • Sehr guter Regenschutz, entspricht der Klasse "niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062, Wasserduchlässigkeit (w-Wert): < 0,1 [kg/(m² · h0,5)]
  • Gut wasserdampfdurchlässig, entspricht der Klasse "hohe Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062-2, Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-H2O-Wert): < 0,14 m
  • Alkaliresistent, daher unverseifbar
  • Hervorragende Kuppen- und Kantenabdeckung
  • Leicht zu verarbeiten
  • Vor Algen- und Pilzbefall geschützt (verkapselter Filmschutz)

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Siliconharz- und Reinacrylatdispersion

Farbtöne

Weiß

Glanzgrad

Matt

Lagerung

Kühl, aber frostfrei

Dichte

ca. 1,5 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Acrylharzdispersion, Calciumcarbonat, Titandioxid, Silikate, Filmbildehilfsmittel, Additive, Konservierungsmittel, Wasser

Verpackung / Gebindegrößen

7 kg, 12,5 kg, 25 kg
 

Beschichtungsaufbau

Zwischen- und Schlussanstrich:
Muresko, mit maximal 10 % Wasser verdünnt.

Airlessauftrag

Spritzwinkel: 50°
Düse: 0,031
Druck: 150 bar

Auftragsverfahren

Streichen, rollen oder spritzen

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 5 °C, direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung

Muresko ist selbstabtönbar mit CaparolColor oder AmphiColor Voll- und Abtönfarben. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. In den Farbton-Kollektionen 3D-System, CaparolColor, Alpinacolor, AmphiSilan/Sylitol und vielen weiteren marktgängigen Farbtönen abtönbar.

Brillante, intensive Farbtöne, z.B. Gelb, Orange, Rot usw., weisen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfielt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich sein.

Verbrauch

Ca. 200 - 300 g/m² pro Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung. Muresko ist mit einem algiziden und fungiziden Filmschutz ausgerüstet. Dieser Filmschutz schützt das Material langanhaltend, zeitlich begrenzt vor einem Befall, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z. B. der Stärke des Befalls und der Feuchtbelastung abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Algen- und Pilzbefall nicht möglich.

Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf das Produkt nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Farbtonstabilität:
Durch Umwelteinflüsse, Zeit, Nutzung, UV- und Feuchteeinwirkungen, usw. können speziell bei  Farbtönen wie z.B. Gelb, Orange, Rot, usw. in der Beschichtungsoberfläche im Laufe der Zeit Farbtonveränderungen auftreten.

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen. Dies ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten Fassadenfarben, die Qualität der Beschichtung wird dadurch nicht beeinflusst.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Netzmittelläufer:
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachhaltig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Algen und Pilzbefall:
Bei Vorliegen von Algen- oder Pilzbefall sind die Flächen zunächst durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zu reinigen. Die Flächen danach mit Capatox satt tränkend einstreichen und trocknen lassen. WICHTIG! Nicht abwaschen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserunge müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Zum Neutralisieren- Ausbesserungen mit Histolith Fluat fluatieren. Kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol- Fassadenspachtel ausgeglichen werden.

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haltbarkeit der Beschichtung bzw. die Unterbindung von Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Geeignete Untergründe

Putze der Mörtelgruppen P II u. P III:
Neue Putze 2 - 4 Wochen unbehandelt stehen lassen. Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-on oder Primalon Tiefgrund LF. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Porenbeton mit tragfähiger Altbeschichtung:
Intakte Flächen reinigen. Bei abgewitterten Altanstrichen oder starker Saugfähigkeit sollte mit Primalon PM 200 1 : 5 mit Wasser vermischt grundiert werden. Bei nicht intakten Porenbetonbeschichtungen verweisen wir auf die technische Information von „Synthofein“.
Bei Beschichtungen auf vorhandenen intakten Porenbetonbeschichtungen sollte der Hellbezugswert > 20 sein.

Beton:
Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Universal - Haftgrund. Auf grob porösen, mehlenden, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Zementgebundene Holzspanplatten:
Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten, muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Capalac 2K-Uniprimer 481 ausgeführt werden.

Tragfähige Lack- oder Dispersionsfarben-Beschichtungen:
Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Ein Grundanstrich mit Primalon Universal Haftgrund. – Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen:
Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit Security Primer Roll-on oder mit Primalon Tiefgrund LF. Neue Putze ohne Vorbehandlung beschichten.

Nicht tragfähige, mineralische Anstriche:
Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben oder Kunstharzputz-Beschichtungen:
Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Universal Haftgrund. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.
 

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/c): 40 g/l. Dieses Produkt enthält max. 10 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Enthält

Gemisch aus: 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57 303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Technische Information

Technische Information [PDF - 305,49KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 60,23KB]