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Primalon Synthofein

PGS 50 01 38

Feinkörnige Beschichtung auf Porenbeton, verseifungs- und UV-beständig, auf Reinacrylatbasis.
Dichte: ca. 1,70 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: mind. 0,7 - 0,9 kg/m²/A, mind. 2,5 kg/m² bei Gewebeeinbettung.
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
01510025 Weiß 25 kg
Farbtongruppe I

Beschreibung / Werkstoff

Feinkörnige Beschichtung mit strukturierbarer Oberfläche, speziell für Porenbetonoberflächen entwickelt, erfüllt die Forderungen der porenbetonherstellenden Industrie in Bezug auf Dehnung, Wasserdampf-Diffusion und kapillare Wasseraufnahme.

Eigenschaften

  • Strukturierbar
  • Feinkörnig
  • Alkaliresistent- und UV-beständig
  • Wetterbeständig
  • Für außen und innen

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Reinacrylatdispersion

Farbtöne

Weiß mit Hellbezugswert (Reflexionswert) 87, als Lagerware

Glanzgrad

Matt

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig

Dichte

Ca.1,70 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Acrylharz-Dispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Wasser, Silikat, Konservierungsmittel, Additive

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg

Beschichtungsaufbau

Die sicheren Spezialprodukte von
Synthesa schützen die Porenbetonoberfläche
von Anfang an zuverlässig!

Die Fugen:
1. Disbofug 225 Acryl-Fugendicht
    Variante: Fugendichtbänder
2. Fasenverschluss mit Disbofug 225
    Acryl-Fugendicht
3. Grundierung mit Primalon PM 200
4. Schlussbeschichtung mit Primalon
    Synthofein

Grundierung mit Primalon PM 200 1 : 5 mit Wasser vermischt. Auftragsmenge min. 70 ml/m², auf den fachgerecht vorbehandelten Untergrund.

Zwischenbeschichtung mit Primalon Synthofein.
Mindestauftragsmenge: 500 - 700 g/m²

Schlussbeschichtung in Noppenstruktur mit Primalon Synthofein.
Mindestauftragsmenge: 900 - 1100 g/m²

Verbrauch bei Glasgewebeeinbettung: min. 2500 g/m²

Auftragsverfahren

Streichen oder rollen

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 5 °C, direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung

CaparolColor Voll- und Abtönfarben (max. 10 %).

Verdünnung

Grund- und Schlussbeschichtung: mit ca. 5 % Wasser verdünnen

Verbrauch

Ca. 500 - 700 g/m² pro Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 12 Std. oberflächentrocken.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung. Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf das Produkt nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbton-
unterschieden in der Beschichtung kommen.

Farbtonstabilität:
Durch Umwelteinflüsse, Zeit, Nutzung, UV- und Feuchteeinwirkungen, usw. können in der Beschichtungsoberfläche im Laufe der Zeit Farbtonveränderungen auftreten.

Die Farbgestaltung auf Porenbeton
Um thermische Spannungen zu vermeiden, sollten für die Farbgestaltung auf Porenbeton möglichst helle Farbtöne zum Einsatz kommen. Hellbezugswert > 20

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen. Dies ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten Fassadenfarben, die Qualität der Beschichtung wird dadurch nicht beeinflusst.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Netzmittelläufer:
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z. B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachhaltig beeinflußt. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Algen und Pilzbefall:
Bei Vorliegen von Algen- oder Pilzbefall sind die Flächen zunächst durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zu reinigen. Die Flächen danach mit Capatox satt tränkend einstreichen und trocknen lassen. WICHTIG! Nicht abwaschen.

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haltbarkeit der Beschichtung bzw. die Unterbindung von Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Altbeschichtungen:
Die Renovierung schadhafter Wandplatten und Wandtafeln: Labile, nicht geeignete Wandanstriche sind grundsätzlich trennende Substanzen! Sie müssen mechanisch, z. B. durch Abbeizen und Hochdruck-Dampfstrahlen, entfernt werden. Fehlstellen müssen mit Ytong- Ausbesserungsmasse ausgebessert werden. Risse ≥ 0,3 mm müssen aufgeweitet, entstaubt, grundiert und verfüllt werden.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Enthält

Gemisch aus: 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 00 00

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 (Selbsteinstufung): schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.

Technische Information

Technische Information [PDF - 870,12KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 38,89KB]