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Synthesa PhotoVision Gewebe

PGS 50 14 05

PhotoVision Gewebe ist ein bedruckter, netzartiger Bildträger zur individuellen, dekorativen Gestaltung von Fassaden- und Innenflächen. Die Technik des transparent eingebetteten Bildträgers ermöglicht aufsehenerregende Flächen in praktisch jedem Format.

Art.-Nr.: Typ: Packung:
92190001 Mindermenge* pauschal
92270001 Gewebe 1-49 m² 1 m²
92290001 Gewebe 50-99 m² 1 m²
92300001 Gewebe 100-199 m² 1 m²
92260001 Gewebe ab 200 m² 1 m²
005590001 Gewebe Schutzlaminat** Aufpreis 1 m²

Beschreibung / Werkstoff

Synthesa PhotoVision Gewebe ist ein bedruckter, netzartiger Bildträger zur individuellen, dekorativen Gestaltung von Fassaden- und Innenflächen.Die Technik des transparent eingebetteten Bildträgers ermöglicht aufsehenerregende Flächen in praktisch jedem Format.

Eigenschaften

  • wasserdampfdurchlässig
  • witterungsbeständig
  • wasserabweisend
  • leicht zu verarbeiten
  • UV-stabil versiegelt
  • dimensionsstabil
  • feine Untergrundrisse werden überbrückt

Farbtöne

Gestaltung und Farbtöne nach Kundenwunsch / Versiegelung transparent.

Glanzgrad

Seidenmatt

Lagerung

Eben und spannungsfrei, vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung und mechanischer Belastung schützen.

Hinweis

Patentiertes System:
Das zur Anwendung kommende Gesamtsystem
wurde zum Patent angemeldet und führt die Patentnummer 505285.

Verpackung / Gebindegrößen

PhotoVision Spezialkleber: 10 kg
Synthesa TopLasur: 5 Liter
Synthesa PhotoVision-Gewebe: 1 m²

Beschichtungsaufbau

Die Flächen sollten eben und einheitlich sein, Unebenheiten müssen plangespachtelt werden.

Wärmedämm-Verbundsysteme
Achtung:
Auf Wärmedämm-Verbundsystemen ist ein besonderes Augenmerk auf den HBW (Hellbezugswert) zu legen. Bei dunklen Farbtönen welche einen HBW von < 25 aufweisen ist ein WDVS - Aufbau mit „DarkSide“ notwendig.
WDVS-Aufbau mit DarkSide:

  • verkleben mit Top-Fix- Kleber oder Haftmörtel fein
  • Dämmplatten: MW 149 Extra
  • 5 mm CarboNit als Armierungsschicht
  • CarboPor Reibputz 15 (1,5 mm)


Bei Farbtönen welche einen HBW > 25 aufweisen, ist ein WDVS-Aufbau mit EPS-Platten zulässig.
WDVS-Aufbau mit EPS:

  • verkleben mit Top-Fix-Kleber oder Klebe- und Spachtelmasse 190
  • Dämmplatten: Dalmatiner Premium
  • 5 mm CarboNit oder Minera Carbon als Armierungsschicht
  • CarboPor Reibputz 15 (1,5 mm)

Den 1,5 mm Oberputz zum Erreichen einer glatten Oberfläche mit CarboNit glattspachteln.
Danach mit den weiteren Arbeitsschritten wie nachfolgend beschrieben fortfahren.

  • deckender Anstrich mit CarboSol/Primasil
  • Synthesa PhotoVision Gewebe
  • Finish mit Synthesa TopLasur
     

Beschichtungsaufbau Aussenbereich, diverse tragfähige Untergründe:

  • Planspachteln mit CarboNit
  • deckender Anstrich mit CarboSol/Primasil
  • Synthesa PhotoVision Gewebe
  • Finish mit Synthesa TopLasur


Beschichtungsaufbau Innenbereich, diverse tragfähige Untergründe:

  • Planspachteln mit SynthoMur oder Dalapro H
  • Tiefgrund: Synthesa Security Primer bzw. Primalon Tiefgrund LF
  • deckender Anstrich: Premium Color
  • Synthesa PhotoVision Gewebe
  • Finish mit Synthesa TopLasur

Verarbeitung

Allgemeine Hinweise zum Grundton:
Im Bereich des PhotoVision Gewebes empfiehlt es sich, um ein besseres Kontrastverhältnis („schärfere“ Konturen) der PhotoVision Oberfläche zu erreichen, einen deckenden Anstrich in einem dunklen Farbton, z.B. RAL 7016 (Anthrazit), oder in 3D Plus Venato 25 vorzustreichen.

Motivbedingt können auch andere Farbtöne verwendet werden. Ein einheitlich färbiger Untergrund ist auf jeden Fall erforderlich, da schon geringe Farbtonabweichungen oder Verschmutzungen durch das Gewebe sichtbar bleiben und sich negativ auf den optischen Gesamteindruck auswirken.

Allgemeine Hinweise zur Verklebung:
Sollte das Synthesa PhotoVision-Motiv aus mehreren Einzelteilen bestehen, so empfiehlt es sich, um die Klebearbeiten nicht zu behindern, die einzelnen Bahnen in der Reihenfolge wie im beiliegenden Verlegeplan angegeben, zu ordnen. Die erste PhotoVision Gewebebahn muss exakt lotrecht ausgerichtet werden, alle weiteren Bahnen sind auf Stoß zu verkleben. Zur leichteren Verarbeitung empfiehlt es sich, auf der zu beklebenden Fläche motivabhängig von der Mitte ausgehend mit den Klebearbeiten zu beginnen.

Bei der Verklebung den transparenten Spezialkleber mittels einer Lammfellrolle oder Nylonbürste satt und gleichmäßig bahnweise auftragen. Immer nur so viel Spezialkleber vorlegen, dass vor dem Einbetten des PhotoVision Gewebes keine Hautbildung an der Oberfläche entsteht. Das Synthesa PhotoVision Gewebe sofort in das nasse Kleberbett einlegen,und mit einer weiteren Schicht Kleber das Gewebe mittels einer weichen Nylonbürste blasenfrei in das Kleberbett eindrücken. Das Synthesa PhotoVision Gewebe kann nicht um Innen- oder Außenecken gelegt werden. Es ist stets im Eckbereich abzuschneiden. Um einen einwandfreien Schnitt zu erreichen, empfiehlt es sich,nur neue Klingen zu verwenden. Detailanschlüsse müssen wie beim „normalen Tapezieren“ sorgfältig und exakt zugeschnitten und angepasst werden.

Die max. Bahnlänge beträgt 8 m. Um Falten zu vermeiden, sind die Bahnlängen motivabhängig horizontal unterschiedlich abzulängen. Es ist darauf zu achten, dass in Abhängigkeit von der Größe des PhotoVision Gewebes und der zu bearbeitenden Fläche ausreichend Personal vorhanden ist. Nach der Trocknung (mind. 12 Std.) die gesamte Fläche mit einer satten Schicht Synthesa TopLasur - als Schlussbeschichtung überstreichen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter +5 °C und über +30 °C. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten.

Verdünnung

Synthesa PhotoVision Spezialkleber: mit einem langsam laufenden Rührwerk gründlich aufrühren und nicht verdünnen.

Synthesa TopLasur: mit 20% - max. 30% Wasser verdünnt

Verbrauch

Synthesa PhotoVision Spezialkleber: ca. 500 - 600 g/m²

Synthesa TopLasur: 100 - 150 ml/m² für eine Beschichtung. Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes erhöht sich dieser Verbrauch.

Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln. Um die spez. Eigenschaften dieses Produktes zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Druckvorlagen:

Dateigröße:
Das Motiv ist in einer Bildauflösung von 96 dpi bezogen auf die gesamte Bildgröße beizustellen.

Beispiel:
Eine Wand mit 5 Metern Breite soll beklebt werden: Bild sollte bei 300 dpi mind. 52 - 53 cm breit sein, da nur eine max. Vergrößerung von 1000 % (und darunter) eine gute Qualität ergibt. Bei allen Drucken über 1000 % Vergrößerung besteht die Gefahr des sogenannten "Pixelns"!
5000 mm : 96 dpi = 52,08 cm Bildbreite

Mögliche Formate: .eps, .jpg oder .tif - für Logos AI-Dateien.

Bitte beachten Sie, dass es beim Ausdruck zu starken Farbtonabweichungen im Vergleich zur Darstellung am Monitor kommen kann. Falls ein exakter Farbton gewünscht wird (z. B. Firmenlogo) kann dieser bei der Bestellung berücksichtigt werden. Geringe Farbtonveränderungen sind gemeinhin Stand der digitalen Produktionstechnik. Daher sind geringe Farbchangierungen innerhalb eines Farbtons zwischen zwei Bildbahnen nicht zu beanstanden. Dies gilt auch für vereinzelt sichtbare Stöße zwischen den Bildbahnen, die aufgrund der Untergrundunebenheit, Materialsteifigkeit und Formstabilität nicht immer zu vermeiden sind.

Wir gehen davon aus, dass dem Kunden die Bildrechte für die eingereichten Motive vorliegen.

Schutzlaminat:

Das PhotoVision Gewebe kann mit Schutzlaminat bestellt werden. Es bietet einen zusätzlichen Schutz während der Verarbeitung. (Vor allem bei dunklen Tönen zu empfehlen)
 

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen, trocken und tragfähig sein. (ÖNORM B 2230, Teil 2 beachten).

Geeignete Untergründe

  • Capatect- WDV-Systeme
  • Beton, unbeschichtet
  • Unterputze der Mörtelgruppen PII, PIII,PIV
  • Matte, tragfähige Dispersionsfarbenbeschichtungen
  • Gipsbau, Gipskartonkarton- und Gipsfaserplatten  

Ungeeignet sind Untergründe, bei denen mit einer Hinterfeuchtung der Synthesa PhotoVision Technik gerechnet werden muss, z. B. bei noch nicht ausreichend ausgetrockneten Neubauten (Restfeuchte), Untergründe mit Salzausblühungen, sowie Untergründe aus Kunststoff und Holz, sowie Silikat- und Kalkbeschichtungen.

Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Kunstharzputzbeschichtungen sowie nicht tragfähige mineralische Anstriche sind restlos zu entfernen. Festhaftende Anstriche trocken oder nass reinigen.

Schimmel,- moos- oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen.

Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Je nach Untergrund ist ein geeigneter Synthesa Tiefgrund notwendig.

Bildbeispiel

Ergänzungsprodukte / Systemkomponenten

Synthesa PhotoVision Spezialkleber:
Gebrauchsfertiger, transparenter Spezialkleber zur Verklebung des PhotoVision Gewebes im Innen- und Außenbereich.

Synthesa Top-Lasur:
Verarbeitungsfertige, dekorative Lasurbeschichtung für den Innen- und Außenbereich. Einsetzbar auf tragfähigen Beschichtungen, strukturierten Untergründen und Putzen. Farblos (Transparent), als UV-stabile Schutz- und Schlussbeschichtung des Synthesa PhotoVision Systems.


PhotoVision Grafikerstunde:
Die Grafikerstunde wird bei geringfügigen Korrekturen als Alternative zu den Grafikpaketen verrechnet.
 
Grafikpaket A
Ein Motiv oder Foto soll als PhotoVision-Motiv realisiert werden:

  • hochauflösendes Daten- bzw. Bildmaterial ist vorhanden und wird beigestellt.
  • Erstellung eines Basisentwurfs
  • 1 PhotoVision-Simulation auf einem Foto des Bauteiles
  • Druckdatenaufbereitung 

Grafikpaket B
Beigestellte Fotos / Motive sollen laut Layoutvorgaben (z. b. lt. Corporate Design) zu einem PhotoVision-Motiv zusammengestellt und realisiert werden:

  • hochauflösendes Daten- und Bildmaterial ist vorhanden und wird beigestellt.
  • Erstellung eines Basisentwurfs + 2 Alternativ-Varianten
  • 3 PhotoVision-Simulationen auf einem Foto des Bauteiles
  • Druckdatenaufbereitung

Grafikpaket C
Beigestellte Fotos / Motive sollen ohne speziellen Vorgaben zu einem PhotoVision-Motiv zusammengestellt und realisiert werden:

  • hochauflösendes Daten- und Bildmaterial ist großteils vorhanden und wird beigestellt.
  • Erstellung eines Basisentwurfs + 2 Alternativ-Varianten
  • 3 PhotoVision-Simulationen auf einem Foto des Bauteiles
  • Druckdatenaufbereitung

Grafikpaket D
Es bestehen nur Ideen zur Thematik des PhotoVision-Motives:

  • hochauflösendes Daten- und Bildmaterial ist nicht oder nur zum Teil vorhanden.
  • Erstellung eines Basisentwurfs + 2 Alternativ-Varianten
  • 3 PhotoVision-Simulationen auf einem Foto des Bauteiles
  • Druckdatenaufbereitung