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CapaGold

PGS 50 14 01

CapaGold sorgt zusammen mit der Spezialgrundierung CapaGold Grund insbesondere auf strukturierten Flächen im Innen- und Außenberich für einen reinen, natürlichen Goldfarbton. Mit unterschiedlichen Arbeitstechniken lassen sich individuelle, wie optisch attraktive Ergebnisse erzielen.
Dichte: ca. 1,13 g/cm³

Verbrauch: ca. 100 - 150 ml/m²/A
Art.-Nr.: Packung:
000490001 1,5 l
000490005 5 l

Beschreibung / Werkstoff

Die Effektbeschichtungen CapaGold sorgt zusammen mit der Spezialgrundierung CapaGold Grund insbesondere auf strukturierten Flächen für einen reinen, natürlichen Goldfarbton. Mit unterschiedlichen Arbeitstechniken wie Bürste, Stupfbrett, Spachtel oder Rolle lassen sich ebenso individuelle wie optisch attraktive Ergebnisse erzielen.

Der erforderliche Systemaufbau - Grund- bzw. Zwischenbeschichtung CapaGold Grund, Schlussbeschichtung CapaGold - realisiert attraktive Oberflächen, die sehr hoch belastbar und zudem in Teilflächen auf WDVS einsetzbar sind.

Eigenschaften

  • Wetter- und UV-beständig
  • Schnelltrocknend
  • Besonders reiner, natürlicher Goldton
  • In Teilflächen auf WDVS einsetzbar

Kenndaten n. ÖNORM EN 13 300

Nassabrieb: Klasse 1

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Reinacrylat-Dispersion

Farbtöne

Gold

Glanzgrad

Glänzend bis seidenglänzend

Technische Daten

  • Dichte: ca. 1,1 g/cm³
  • Wasserdurchlässigkeitsrate: (w-Wert): 0,01 [kg/m² . h0,5)] (niedrig), W3
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert): 0,64 m (mittel), V2

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei.
Originalverschlossenes Gebinde mind. 1 Jahr lagerstabil.

Verpackung / Gebindegrößen

1,5 Liter, 5 Liter

Beschichtungsaufbau

Zwischenbeschichtung:
Ein satter gleichmäßiger deckender Anstrich mit CapaGold Grund, quer verteilen, senkrecht in einer Richtung nachrollen und fein verschlichten. Auf stark oder unterschiedlich saugenden Flächen ist eine vorherige Tiefengrundierung mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF auszuführen.

Schlussbeschichtung: Zweimalige Beschichtung mit CapaGold unverdünnt. Bei glatten Flächen mit der Bürste oder anderen Kreativ-Werkzeugen nachbehandeln.

Auftragsverfahren

Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Während der Verarbeitung regelmäßig wiederholen. Das Material kann je nach Untergrundstruktur mit Pinsel, Rolle oder Kelle verarbeitet werden. Beschneidebereiche sollten nachgerollt werden. Für die Rollverarbeitung mittelflorige Walzwerkzeuge (Florhöhe 12 - 16 mm), die nicht zu Materialansammlungen im Randbereich neigen, verwenden.

Um beim Rollauftrag (nur auf gröberen Putzstrukturen zu empfehlen) eine gleichmäßige Ausrichtung der Metallic-Pigmente zu gewährleisten, muss CapaGold gleichmäßig aufgebracht, quer verteilt und in eine Richtung nachgerollt werden.

Auf glatten, feinstrukturierten Untergründen sollte nach dem Auftragen das Material durch eine kreative Verarbeitungstechnik (Bürsten, Stupfen, Spachteln, etc.) nachbearbeitet werden.

Sehr attraktive Oberflächen können erzielt werden, wenn CapaGold nach dem Walzauftrag mit einer Ovalbürste im Kreuzschlag gewischt wird. Auch der Einsatz von Art-Twin-Kelle und Stupfbrett sind zur Erstellung kreativer Oberflächen, gerade für den Innenbereich, bestens geeignet.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 5 °C und über + 30 °C. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Verdünnung

Unverdünnt anwenden

Verbrauch

Ca. 100 - 150 ml/m² pro Arbeitsgang.
Die Verbrauchswerte sind sehr stark abhängig vom Saugverhalten und der Struktur des Untergrundes (Richtwert ohne Gewähr exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit nach ca. 1 Stunde staubtrocken, nach ca. 12 Stunden überstreichbar. Bei höherer Luftfeuchte, niedrigeren Temperaturen sowie hohen Materialverbräuchen, kann sich die Trocknungszeit ggf. verzögern.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise

Um die spez. Eigenschaft dieses Produktes zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Außenbereich:

Putze der Mörtelgruppen P II und PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm²:
Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigen Wetterbedingungen, z. B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden.

Alte Putze:
Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund LF. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Beton:
Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit Amphibolin, max. 5 % mit Wasser verdünnt. Auf stark saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund LF. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen:
Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen.

Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen:
Restlos entfernen mit geeigneter Methode z. B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf stark saugenden, sandenden Flächen ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Nicht tragfähige, mineralische Anstriche:
Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. 

WDVS-Aufbauempfehlung mit EPS-Fassadendämmplatten: 

  • Verkleben mit Top-Fix-Kleber oder Klebe- und Spachtelmasse 190
  • Dämmplatten: PS-Fassadendämmplatten
  • 5 mm Capatect Minera Carbon als Armierungsschicht - Capatect Putzgrund
  • KD-Reibputz grundiert mit CapaGold Grund
  • Beschichtung 2 x CapaGold

Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken abbürsten und entfernen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Innenbereich:
Die Art der Untergrundvorbereitung ist abhängig vom vorliegenden Untergrund und dessen Beschaffenheit.

Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe P IV und P V:
Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF. Gipsputze mit Sinterhaut vorher schleifen und entstauben.

Gipsbauplatten:
Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF.

Gipskartonplatten:
Spachtelgrate abschleifen. Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF.

Tragfähige Beschichtungen:
Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen, Lacke anrauen. Ein Grundanstrich mit Primalon Universal Haftgrund.

Nicht tragfähige Beschichtungen:
Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen sowie mineralische Beschichtungen entfernen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF.

Nicht festhaftende Tapeten:
Restlos entfernen. Kleister- und Makulaturreste abwaschen.

Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß-, Öl- oder Fettflecken:
Ein isolierender Grundanstrich mit Primalon Filtergrund fein.

Schimmel-, moos- oder algenbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen, Fläche mit Capatox unverdünnt einstreichen (Ursachen des Schimmelbefalles ergründen und abstellen).

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

 dieses Produktes (Kat. A/a) 30 g/l. Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen

Enthält Gemisch aus: 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1), 1,2- Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 11

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Technische Information

Technische Information [PDF - 250,88KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 72,20KB]