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Capaver® AkkordVlies Z150 S

PGS 50 33 02

Sehr glattes, oberflächenoptimiertes vorpigmentiertes und einseitig vorgestrichenes Zellstoff-Polyester-Vlies. Die satinierte Oberfläche trägt zu einem besseren Verlauf des Anstriches bei. Die Verklebung erfolgt mit Capaver® CapaColl GK oder VK.

  • Neues Produkt
Art.-Nr.: Typ: Gewicht: Rolle:
027030001 Z150 S ca. 160 g/m² 50 lfm (Rollenbreite 0,75 m)

Verwendungszweck / Eigenschaften

AkkordVlies Z150 S ist ein oberflächenoptimiertes, einseitig vorgestrichenes und vorpigmentiertes, geschlossenes Zellstoff-Polyester-Vlies zur optimalen Untergrundvorbereitung im System "glatte Wand". Die satinierte Oberfläche des Vlieses trägt zu einem noch besseren Verlauf des Anstrichs bei.

Eigenschaften

  • Oberflächenoptimiertes Trägervlies aus Polyester-Zellulose
  • Satinierte Oberfläche für optimalen Farbverlauf
  • Vorpigmentiert und einseitig vorgestrichen
  • Exakte Nahtbereiche bei Stoßverklebung
  • Hohe Untergrundabdeckung
  • Bei Renovierung direkt überarbeitbar
  • Dimensionsstabil
  • Rissüberbrückend

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Zellstoff-Polyestervlies
 

Lieferbare Typen

Bezeichnung Vliesstruktur Gewicht pro m² Rollenmaß
AkkordVlies Z150 S sehr glatt ca. 160 g 50 x ca. 0,75 m

Lagerung

Capaver Wandbeläge trocken lagern.

Hinweis

Baudynamische Risse können mit Capaver AkkordVlies Z150 S nicht beseitigt werden. Bitte beachten Sie auch die entsprechenden BFS-Merkblätter.
 

Beschichtungsaufbau

Die Zwischenbeschichtung:
Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlussbeschichtung. Nach Trocknung des verlegten Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung im Farbton der Schlussbeschichtung abgetönt ausgeführt.

Schlussbeschichtungen:
Die Auswahl der geeigneten Schlussbeschichtungen richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad.

Auftragsverfahren

Kleber auftragen

Wandklebetechnik:

  • CapaColl GK oder VK gleichmäßig dünn mit einer 18 mm Flor-Rolle auftragen und je nach örtlichen Temperaturverhältnissen max. 1 - 2 Bahnen vorlegen.
  • CapaColl GK sollte mit 20 % Wasser verdünnt werden.
  • Klebebett nicht zu fett ausführen und mit der Rolle gleichmäßig nachrollen. Ein zu fettes Kleberbett führt zum öffnen der Nähte im Trocknungsverlauf
  • Achten Sie besonders darauf, dass der Kleber möglichst gleichmäßig verteilt ist, da Anhäufungen von Kleber unter dem Vlies das abschließende Oberflächenbild negativ beeinflussen können.

Aufgrund der feinen Oberfläche des Vlieses und der hohen optischen Anforderung an die fertige Oberfläche, wird das maschinelle Auftragen des Klebstoffes nicht empfohlen.

Einbettung/Verklebung von Glasgeweben und Vliesen:

  • Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
  • Für AkkordVlies Z150 S empfehlen wir grundsätzlich eine Stoßverklebung, wobei hier besonderes Augenmerk auf die Nahtbereiche gelegt werden muss.
  • Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazuführen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
  • Die verklebten Bahnen werden ausschließlich mit einer Andrückwalze unter ausreichendem Druck vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel und einem scharfen Messer abgeschnitten.
  • Tapezierspachteln sind zum Andrücken von AkkordVlies Z150 S nicht geeignet.
  • Risse und Falten im Vlies werden durch einen Anstrich nicht oder nur unzureichend egalisiert.
  • Tipp! Bei der Verklebung um Außenecken ist darauf zu achten, dass die Bahn mindestens 10 cm um diese Ecke herumgeführt wird. Die Ausbildung von Außenecken kann durch den Einsatz von speziellen Kunststoff-Eckprofilen, die zudem den Schlagschutz entscheidend verbessern, erheblich erleichtert werden.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 5 °C verarbeiten.

Trocknung / Trockenzeit

Verklebte Bahnen vor Beschichtung gut durchtrocknen lassen.

Hinweise

Capaver Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Grundsätzlich ist während des Zuschneidens der Bahnen immer auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten.
Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Grundsätzlich soll die gekennzeichnete Innenseite einer Rolle zur Wand hin geklebt werden. Die spätere Sichtseite ist auf der Rolle nach außen gewickelt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals auf einer Fläche gestürzt oder seitenverkehrt verkleben. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten. Gipskartonplatten müssen vorher tiefengrundiert werden.
Notwendige Untergrundvorbereitung des Untergrundes für Gipskartonuntergründe: Q3 bzw. Q4 je nach Lichtverhältnis und Folgeanstrich.

Geeignete Untergründe

Glatte, unstrukturierte Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten, Betonflächen.

Ergänzungsprodukte / Systemkomponenten

  • Capaver CapaColl VK
  • Capaver CapaColl GK