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DisboPUR® 309 2K-PU-Versiegelung

Transparente, seidenmatte, lösemittelhaltige 2K-Polyurethan-Versiegelung zur Mattierung farbiger Beschichtungen. Besonders für Balkone, Terrassen und Laubengänge.

Lösemittelhaltige 2K-Polyurethan-Versiegelung, transparent, seidenmatt
Rollbeschichtung: 0,12 - 0,15 kg/m², Anzahl der Arbeitsgänge: 1 Mischungsverhältnis: 3 Gew.-T. Teil A, 1 Gew.-T. Teil B

Beschreibung / Werkstoff

Lösemittelhaltiges, 2-komponentiges Polyurethanharzsystem.

Verwendungszweck / Eigenschaften

Mattierende Versiegelung von Epoxiharzbeschichtungen sowie zähharten und elastischen Polyurethanharzbeschichtungen.
In Verbindung mit vergilbungsstabilen Polyurethanharzbeschichtungen auch im Freien einsetzbar (z.B. Balkone).

Eigenschaften

Abriebfeste, leicht reinigbare Versiegelung mit seidenglänzender, leicht strukturierter Oberfläche.

Topfzeit

ca. 60 Min. bei 20°C und 60% rel. Luftfeuchtigkeit.
Höhere Temperaturen verkürzen, tiefere Temperaturen verlängern die Topfzeit.

Farbtöne

Transparent.

Glanzgrad

Seidenmatt.

Technische Daten

  • Viskosität ca. 170 mPas (gemischtes Material);
     
  • Abrieb < 45 mg (Taber Abraser);

  • Mechanische Beständigkeit:
    Mittlere mechanische Belastung, stuhlrollen-geeignet in Verbindung mit geeigneten Beschichtungssystemen.
     
  • Chemische Beständigkeit:
    Wasser, Waschmittellaugen, Verdünnte Salzlösungen, Mineralöle, Benzin. Organische Farbstoffe sowie verschiedene Chemikalien (zB Desinfektionsmittel, chlorhältige Reiniger, Säuren usw.) können zu Farbtonveränderung/Ausbleichen führen!

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei.
Originalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil.
Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20°C lagern.

Dichte

ca. 1,05 kg/dm³.

Verpackung / Gebindegrößen

  • 10 kg Blech-Kombigebinde;
  • 5 kg Blech-Kombigebinde .

Verarbeitung

Die Applikation erfolgt mit einem fusselfreien Mohair- oder Veloursversiegelungsroller.
Roller mit abgerundeten Enden haben sich besonders bewährt.
Die Verarbeitung bei direkter Sonneneinstrahlung und/oder Zugluft ist zu unterlassen.
Um Rolleransätze zu vermeiden, muss zügig, und ohne in bereits anreagiertes Material nachträglich hineinzurollen, gearbeitet werden.
Auf größeren Flächen müssen grundsätzlich mind. 2 Personen arbeiten.
Eine breite, mit Material getränkte Rolle dient ausschließlich der gleichmäßigen Verteilung, mit einem „trockenen“ Roller wird unmittelbar nach Auftrag das Material ausstrukturiert.

Auftragsverfahren

Rollen.

Verarbeitungsbedingungen

Die Untergrund-, Umgebungs- und Materialtemperatur muss während der Verarbeitung und bis zur vollständigen Erhärtung mindestens + 10°C und darf max. 30°C betragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit darf 75 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur muss mind. 3°C über der Taupunkttemperatur liegen.

Materialzubereitung

Teil A aufrühren, Teil B zugeben und mit einem langsam laufenden (max. 400 U/min) elektrischen Rührgerät, im richtigen Gewichtsverhältnis (3 Gew.-T. Teil A und 1 Gew.-T. Teil B) intensiv mischen, bis eine schlierenfreie und homogene Masse entsteht.
In ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen.

Mischungsverhältnis

Grundmasse : Härter = 3 : 1 Gewichtsteile.

Verbrauch

ca. 0,15 kg/m²/Arbeitsgang.

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20°C und 60 % rel. Luftfeuchtigkeit nach 18 - 24 Std. begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen vollständig ausgehärtet.
Bei niedrigeren Temperaturen entsprechend länger.
Während der Aushärtephase (ca. 18 Std. bei 20°C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können. Wasserbelastung frühestens nach 7 Tagen.

Werkzeuge

Rolle.

Werkzeugreinigung

Alle Geräte müssen sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Verdünnung 65 oder Reinigungsmittel K gereinigt werden.
Ausgehärtetes Material kann nicht mehr angelöst werden, Entfernung nur mechanisch möglich.

Geeignete Untergründe

Epoxidharz- bzw. Polyurethanharzbeschichtungen müssen binnen 24 - 48 Stunden überarbeitet werden.
Alte, bzw. bereits ausreagierte Beschichtungen müssen vor der Versiegelung grundgereinigt und leicht überschliffen werden. Vorversuche hinsichtlich der Haftung werden ausdrücklich empfohlen.

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