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ProductsAtoZ-hanf

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Disbothan 891 PU-Verlaufschicht UV

PGS 50 54 31

Vergilbungsstabile, pigmentierte und lösemittelfreie 2K-PU-Verlaufbeschichtung. Ergonomisch und trittschalldämmend (weichelastisch). Für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltflächen, insbesondere in Bereichen, bei denen hoher Gehkomfort gefordert und auf hohe Lichtstabilität Wert gelegt wird, wie z.B. in Büroräumen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen, Kindergärten.
Dichte 1,30 g/cm³.

  • Avenarius_Agro_CE
Verbrauch: ca. 1,3 kg/m²/mm Schichdicke
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
006590010 Kieselgrau 10 kg
006590030 30 kg
006500010 Preisgruppe S - Hellbezugswert 50-100 10 kg
006520030 30 kg
006520010 Preisgruppe A - Hellbezugswert 26-49 10 kg
006530030 30 kg
006550010 Preisgruppe B - Hellbezugswert 0-25 10 kg
006550030 30 kg

Beschreibung / Werkstoff

Pigmentiertes, weichelastisches 2K-Polyurethanharzsystem.

Verwendungszweck / Eigenschaften

Für mineralische Bodenflächen und Hartasphaltflächen insbesondere in Bereichen,
bei denen hoher Gehkomfort gefordert und auf hohe Lichtstabilität Wert gelegt wird, wie
z.B. in Büroräumen, Arztpraxen, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen,
Kindergärten.

Eigenschaften

  • Trittschallreduzierend;
  • Weichelastisch;
  • Rissüberbrückend;
  • Lichtbeständig.

Topfzeit

30 Minuten bei 20 °C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit.
Höhere Temperaturen verkürzen und niedrigere verlängern die Topfzeit.

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

2K-Polyurethanharz, lösemittelfrei, aliphatisch.

Farbtöne

nach RAL.

Glanzgrad

Glänzend.

Technische Daten

  • Shore D-Härte ca. 60.
  • Mechanische Beständigkeit:
    In Verbindung mit Disbothan 893 PU-Mattsiegel (transparent - lösemittelhaltig) bzw.
    Disbopur 458 PU-AquaSiegel (transparent - wässrig) widerstandsfähig gegen mittlere
    mechanische Belastung, stuhlrollengeeignet. Schleifende Belastung führt zum Verkratzen der Oberfläche.
  • Chemische Beständigkeit:
    Wasser, Waschmittellaugen, verdünnte Salzlösungen, Mineralöle, Benzin.

Detaillierte Auskunft bezüglich der chemischen Beständigkeit auf Anfrage!

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei.
Originalgeschlossenes Gebinde mindestens 6 Monate lagerstabil.
Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei 20 °C lagern.

Dichte

ca. 1,3 kg/dm³.

Trockenschichtdicke

ca. 130 μm/100 g/m².

Hinweis

  • Organische Farbstoffe (z.B. in Kaffee, Rotwein oder Blättern) sowie verschiedeneChemikalien (z.B. Desinfektionsmittel , chlorhältige Reiniger, Säuren usw.) können zu Farbtonveränderung/Ausbleichen/Verringerung des Glanzgrades führen. 
  • Schleifende Beanspruchungen können zum Verkratzen der Oberfläche führen.
    Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflusst.

Verpackung / Gebindegrößen

10 kg (6,6 kg Teil A, 3,4 kg Teil B);
30 kg (20 kg Teil A, 10 kg Teil B).

Beschichtungsaufbau

Grundbeschichtung:
Mineralische Untergründe porenfüllend mit Disboxid 462 EP-Grundier und Mörtelharz
grundieren. Raue Untergründe zusätzlich mit einer Kratzspachtelung egalisieren.
Hartasphalt im Innenbereich mit Disbothan 436 PU-Verlaufschicht mit glattem
Hartgummischieber oder Rakel porenfrei grundieren.
Raue, porige Asphaltuntergründe egalisieren mit einer zusätzlichen Kratzspachtelung aus
Disbothan 436 PU-Verlaufschicht und Füllstoff 0,1 - 0,3 mm (Disboxid 942 Mischquarz) im
Gewichtsverhältnis 1 : 0,5.

Deckbeschichtung:
Disbothan 891 PU-Verlaufschicht UV auf die grundierte Fläche gießen und mit einer
Zahnrakel (Zahnung 4 mm) gleichmäßig verteilen. Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten die frische Verlaufbeschichtung mit einer Stachelwalze entlüften. Optional können Farbchips/Disboxid 948 Color-Chips in die noch frische Beschichtung eingestreut oder eingeblasen werden.

Versiegelung:
Disbopur 458 PU-Aquasiegel gleichmäßig im Kreuzgang dünnschichtig auftragen (z.B. Polyamidroller 13 mm, vorzugsweise mit abgerundeten Enden).
Zusammenhängende Flächen in einem Zug versiegeln, um sichtbare Ansätze zu vermeiden.
Bei andersfarbigen Untergründen und besonders hohem optischen Anspruch ist ein zweiter
Arbeitsgang erforderlich.

Gegebenenfalls kann zur Erzielung einer Rutschhemmenden Oberfläche 3% Disbon 947 SlideStop beigemengt werden.

Auftragsverfahren

Spachteln, Rakeln.

Verarbeitungsbedingungen

Die Untergrund-, Umgebungs- und Materialtemperatur muss während der Verarbeitung und
bis zur vollständigen Erhärtung mindestens + 10 °C und max. 30 °C betragen. Die relative
Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur muss mind. 3 °C
über der Taupunkttemperatur liegen. Optimale Verlaufeigenschaften zeigt das Material ab
15 °C, bei Temperaturen über 25 °C ist die Verarbeitungszeit stark verkürzt, durch daraus
resultierendes frühes Ansteifen des Materials leiden die Verlaufeigenschaften und damit die
Oberflächenoptik. Werden die klimatischen Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, so kann es
zu Vernetzungsproblemen kommen.
Diese äußern sich in Aushärtungsstörungen, verringerter mechanischer und/oder
chemischer Belastbarkeit, vermehrter Schmutzaufnahme, schlechter Reinigbarkeit.

Materialzubereitung

Teil A aufrühren, Teil B zugeben und mit einem langsam laufenden (max. 400 U/min)
elektrischen Rührgerät, im richtigen Gewichtsverhältnis (2 Gew.-T. Teil A und
1 Gew.-T. Teil B); intensiv mischen, bis ein schlieren-freier und gleichmäßiger Farbton entsteht.
In ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen.

Mischungsverhältnis

Grundmasse (Teil A) zu Härter (Teil B) = 2 : 1.

Verbrauch

Mineralische Untergründe:
Grundierung/Kratzspachtelung siehe TI Disboxid 462 EP-Grundier und Mörtelharz.

Hartasphalt:
Grundierung Disbothan 436 PU-Verlaufschicht ab 0,5 kg/m²:
Kratzspachtelung ca. 1,2 kg Disbothan 436 PU-Verlaufschicht + ca. 0,6 kg Füllstoff 0,1 - 0,3
mm: (Disboxid 942 Mischquarz) /m²/mm.
Verlaufbeschichtung ca. 2 mm Schichtdicke (4 mm Dreieckszahnung*):
Disbothan 891 PU-Verlaufschicht UV ca. 2,5 kg/m².

Versiegelung:
Disbopur 458 PU-AquaSiegel ca. 0,12 kg/m²/Arbeitsgang;
Disbothan 893 PU-Mattsiegel ca. 0,15 kg/m²/Arbeitsgang.

*Hierbei handelt es sich um Empfehlungen. Die Zahngröße ist abhängig von der
Verschleißfestigkeit der Rakel, Temperatur, Füllgrad und Untergrundgegebenheiten.
Der Verbrauch der Deckversiegelung auf abgestreuten Beschichtungen variiert bedingt
durch Temperatureinflüsse, Applikationsart, Werkzeug; sowie verschiedener
Abstreumaterialien. Exakte Verbrauchswerte sind daher durch Musterlegung am Objekt zu
ermitteln.

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 60% rel. Luftfeuchtigkeit nach ca. 16 Std. begehbar, nach ca. 3 Tagen
mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen vollständig ausgehärtet. Bei niedrigeren
Temperaturen entsprechend länger. Während der Aushärtephase (ca. 16 Std. bei 20 °C)
aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und
Haftungsminderungen auftreten können.

Werkzeugreinigung

Alle Geräte müssen sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit
Verdünnung 65 oder Reinigungsmittel K gereinigt werden. Ausgehärtetes Material kann nicht mehr angelöst werden, Entfernung nur mechanisch möglich.

Hinweise

Zwischen den Arbeitsgängen Grundierung und Beschichtung muss die Wartezeit bei 20°C
mind. 24 und maximal 48 Stunden betragen. Bei längeren Wartezeiten muss die Oberfläche
des vorangegangenen Arbeitsganges angeschliffen werden, wenn dieser nicht abgesandet
wurde. Die Wartezeit vor Auftragen der Deckversiegelung beträgt bei 20° C mind. 16 und
max. 48 Stunden. Geringere Temperaturen verlängern die Wartezeiten, höhere
Temperaturen verkürzen sie.

Untergrundvorbereitung

Als Untergrundvorbehandlung empfehlen wir Kugelstrahlen.

  • Mindestabreißfestigkeit des Untergrundes im Mittel 1,5 N/mm² (MPa), kleinster Einzelwert 1,0 N/mm².
  • Bei Hartasphalt müssen mind. ¾ des Korns freigestrahlt sein.
  • 1K-Altanstriche und lose 2K-Beschichungen sind prinzipiell zu entfernen.
  • Glasartige Oberflächen und starre festhaftende 2K-Beschichtungen reinigen, anschleifen bzw. mattstrahlen.
  • Zementgebundene, kunststoffvergütete Ausgleichsmassen sind, ggf. anhand von Musterflächen, auf ihre Beschichtungsfähigkeit hin zu überprüfen.
  • Ausbrüche oder Fehlstellen im Untergrund sind mit EP-Mörtel oberflächenbündig zu schließen.

Geeignete Untergründe

Alle mineralischen Untergründe und Hartasphaltestriche im Innenbereich. Beton- und Zementestrich im Außenbereich.
Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von Staub, Fett, Öl, Gummiabrieb und
anderen Verschmutzungen, sowie losen und absandenden Teilen sein. Die Untergründe müssen Ihre Ausgleichsfeuchtigkeit erreicht haben. Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschließen, bei Anhydrit- und Magnesiaestrichen ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.
Hartasphaltestriche müssen der Härteklasse < IC 15 (Eindringtiefe nach EN 13813 < 1,5mm)
oder besser entsprechen und dürfen sich unter den gegebenen Temperaturbedingungen
und mechanischen Belastungen nicht verformen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

Kat A/j Lb: 500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 25 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Gesundheitsschädlich beim Einatmen - Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit der Haut vermeiden - Geeignete Schutzhandschuhe tragen - Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen) - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren

Hinweise des Herstellers beachten

Enthält Isocyanate

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57304 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 11

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend