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DisboXID® 461 2K-EP-Grundierung

Transparente, vorgefüllte 2K-Epoxidharz-Grundierung für die Grundierung und Kratzspachtelung auf mineralischen Bodenflächen.

Total Solid 2K-Epoxidharz-Grundierung, transparent, vorgefüllt
ab 0,4 kg/m²/Arbeitsgang, Anzahl der Arbeitsgänge: 1 - 2 Mischungsverhältnis 82 Gew.-T. Teil A, 18 Gew.-T. Teil B

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Vorgefülltes 2K-Epoxidflüssigharz, total solid nach Deutscher Bauchemie.

Verwendungszweck

Als Grundierung und Kratzspachtelung auf normal saugenden, mineralischen Untergründen unter Bodenbeschichtungen.

Hinweis: Nicht als Deckversiegelung geeignet.

Eigenschaften

  • Aushärtung variabel einstellbar
  • Sehr gute Verlaufeigenschaften
  • Geprüft gegen rückwärtige Feuchteeinwirkung
  • Geruchsarm

Farbtöne

Transparent.

Farbtonverfärbungen und Kreidungserscheinungen bei UV- und Witterungseinflüssen möglich.
Organische Farbstoffe (zB. in Kaffee, Rotwein oder Blättern), sowie verschiedene Chemikalien (zB. Desinfektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen.
Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflusst.

Gutachten

Aktuelle Informationen auf Anfrage.

Verpackung / Gebindegrößen

30 kg Gebinde (Masse 24,6 kg Blechhobbock, Härter 5,4 kg Blecheimer).

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei.
Origingalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20°C lagern.

Verbrauch

Grundbeschichtung ca. 400 g/m²
Abstreuung Grundbeschichtung Disboxid 943 Einstreuquarz/Füllstoff 0,3 - 0,8 mm ca. 800 g/m²
Kratzspachtelung*
für ebene, feinraue Untergründe (Rautiefe bis 1 mm):
 
Disboxid 461 EP-Filler
Disboxid 942 Mischquarz/Füllstoff 0,1 - 0,3 mm
ca. 1000 g/mm/m²
ca. 600 g/mm/m²
 
Kratzspachtelung*
für unebene, raue Untergründe (Rautiefe ab 1 mm):
 
Disboxid 461 EP-Filler
Disboxid 942 Mischquarz/Füllstoff 0,1 - 0,3 mm
ca. 1000 g/mm/m²
ca. 1000 g/mm/m²
 
Abstreuung Kratzspachtelung
Disboxid 943 Einstreuquarz/Füllstoff 0,3 - 0,8 mm
ca. 1,5 kg/m²

* Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln. Der Verbrauch variiert bedingt durch Temperatureinflüsse, Applikationsart, Werkzeug sowie verschiedener Abstreumaterialien.

Regelschichtdicke

Ca. 70 µm/100g/m².

Mischungsverhältnis

Grundmasse : Härter = 82 : 18 Gewichtsteile.

Dichte

Ca.  1,4 g/cm³.

Trocknung

Bei 20°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 14 Stunden begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 14 Std. bei 20°C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können.

VOC

Dieses Produkt (Kat. A/j): 500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 270 g/l VOC.

Viskosität

Ca. 1000 mPas-

Biegezugfestigkeit

Ca. 45 N/mm².

Shore Härte D

Ca. D 80.

Druckfestigkeit

Ca. 77 N/mm².

Abrieb nach Taber

(CS  10/1000 U/1000 g): 25 mg/30 cm³.

Oberflächenvorbereitung

Untergrund durch geeignete Maßnahmen wie zB. Kugelstrahlen oder Fräsen und Kugelstrahlen so vorbereiten, dass der die aufgeführten Anforderungen erfüllt.
Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit den Disbocret®-PCC-Mörteln oder den Disboxid EP-Mörteln oberflächenbündig verfüllen.

Materialzubereitung

Härter der Grundmasse zugeben. Mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min.) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen (Umtopfen).

Zum Beschleunigen der aushärtung sowie schnellerer Aushärtung können maximal 2 Gebinde Disboxid 903 EP-Rapid pro 30 kg Disboxid 461 EP-Filler zugegeben werden.
Den Beschleuniger inerforderlicher Menge dem Härter zugeben und einmischen. Erst danach den Härter der Stammkomponente zugeben.
Ein Überschreiten der maximalen Zugabemenge führt zu Versprödung und Carbamatbildung!

Beschichtungsvorschlag

Grundbeschichtung:
Angemischtes Material auf die Fläche gießen und mit der Gummirakel gleichmäßig verteilen.
Zur Vermeidung von Glanzstellen das verteilte Material mit einer mittelflorigen Walze oder Versiegelerbürste nacharbeiten. Frische Grundierung je nach Bedarf absanden. Für rutschhemmende Beschichtungen, die im Rollverfahren aufgetragen werden, mit gewünschter Körnung absanden. Für Verlaufmörtel und Verlaufbeschichtng mit Disboxid 943 Einstreuquarz/Füllstoff 0,3 - 0,8 mm und für Mörtelbeläge mit Disboxid 944 Einstreuquarz/Füllstoff 0,7 - 1,2 mm absanden. Für alle Strukturbeschichtungen, die im Spachtelverfahren aufgetragen werden, nicht absanden. Die nicht abgesandete Grundierung muss innerhalb von 8 - 24 Stunden beschichtet werden.

Kratzspachtelung:
Ebene, feinraue Untergründe:
Spachtelmasse herstellen aus:
Disboxid 461 EP-Filler, 1 Gew.-Teil;
Disboxid 942 Mischquarz/Füllstoff 0,1 - 0,3 mm, 0,6 Gew.-Teile;

Unebene, raue Untergründe:
Spachtelmasse herstellen aus
Disboxid 461 EP-Filler, 1 Gew.-Teil;
Disboxid 942 Mischquarz/Füllstoff 0,1 - 0,3 mm, 1 Gew.-Teil.

Spachtelmasse auf die grundierte Fläche gießen. Mit der Glättkelle gleichmäßig verteilen.
Anschließend mit der Stachelwalze entlüften. Die fertige Kratzspachtelung je nach Bedarf absanden.

Verarbeitungsbedingungen

Bei 20°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 35 Minuten. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.

Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 10°C, max. 30°C.
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur sollte immer mindestens 3°C über der Taupunkttemperatur liegen.

Applikation

Je nach Anwendung mit Gummirakel, Versiegelerbürste, mittelfloriger Walze oder Glättkelle.

Wartezeiten

Die Wartezeiten zwischen den Arbeitsgängen sollten bei 20°C mind. 14 und max. 24 Stunden betragen. Bei längeren Wartezeiten muss die Oberfläche des vorangegeangenen Arbeitsganges angeschliffen werden, wenn sie nicht abgesandet wurde. Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt und durch niedrigere verlängert.

Wartezeiten bei Zugabe von Disboxid 903 EP-Rapid

Gebindegröße Anzahl 0,5 l- Gebinde
Disboxid 903 EP-Rapid
 
Bei 10° C Bei 20°C
30 kg 0 28 Std. 14 Std.
30 kg 1 15 Std. 5 Std.
30 kg 2 12 Std. 3,5 Std.

Während des Aushärtungsprozesses aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen (auch Taufeuchte!), da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können.

Geeignete Untergründe

Alle mineralischen Untergründe.
Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, frest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb udn sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Zementöse, kunststoffvergütete Ausgleichsmassen sind auf ihre Beschichtungsfähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.

Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muss im Mittel 1,5 N/mm² betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm² nicht unterschreiten. Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-%;
Anhydritestrich: max. 0,5 Gew.-%;
Steinholzestrich: 4 - 8 Gew.-%;
Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschließen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Verdünnung 215 oder 224.

Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge

Nur für gewerbliche Anwender bestimmtes Produkt:

Grundmasse:
Verursacht Hautreizungen. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Verursacht schwere Augenreizungen. Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden.

  • Bei Kontakt mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen.
     
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Enthält epoxidhaltige Verbindungen. Hinweise des Herstellers beachten. Nur für gewerbliche Anwender.

Härter:
Gesundheitsschädlich bei Verschlicken. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition durch Verschlucken. Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Vorgeschriebene persöbnliche Schutzausrüstung verwenden.

  • Bei Kontakt mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen.
     
  • Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Hinweise

Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben.
Materialreste: Grundmasse mit Härter aushärten lassen und als Farbabfälle entsorgen.

Giscode: RE1.

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