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Disbocret Armierungsschutz 601

PGS 50 51 00

Korrosionsschutz und Haftbrücke.
1-komponentiger, kunststoffvergüteter Korrosionsschutz auf Zementbasis. Nur mit Wasser zu einer streichfertigen Masse anrühren und auf freigelegten, strahlentrosteten, trockenen Bewehrungsstahl samt angrenzenden Beton zweimal satt streichen. Im Hochbau auch als Haftbrück einsetzbar.

  • Neues Produkt
Verbrauch: als Armierungsschutz ca. 0,2 kg/lfm als Haftbrücke: ca. 1,7 kg/m²
Art.-Nr.: Packung:
75860025 25 kg Sack

Beschreibung / Werkstoff

Zementgebundenes, kunststoffvergütetes 1-Komponenten-Material mit Silicafume-Zusätzen. Disbocret Armierungsschutz 601 ist ein Korrosionsschutz gem. ÖNORM EN 1504-7:
„Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken.“

Verwendungszweck

Korrosionsschutz für den freiliegenden bzw. freigelegten Bewehrungsstahl bei der Betoninstandsetzung mit dem Disbocret-Betoninstandsetzungs-System.
Haftbrücke bei der Betoninstandsetzung mit dem Disbocret-Betoninstandsetzungs-System im Hochbau.

Eigenschaften

  • Einfache und verarbeitungsfreundliche Applikation;
  • Wird nur mit Wasser angemacht;
  • Ausgezeichnete Haftung auf Stahl und Beton;
  • Korrosionsschutz und Haftbrücke in einem Produkt.

Farbtöne

Dunkelgrau.

Prüfzeugnisse/Zulassungen

Materialprüfanstalt Hartl, Staatl. akkreditierte Prüf- und Überwachungsstelle für das Bauwesen; Prüfung gemäß EN 1504-7.

Verpackung / Gebindegrößen

  • 25 kg;

Lagerung

Im Originalgebinde trocken mind. 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch

Als Armierungsschutz : ca. 0,2 kg/lfm Bewehrungseisen bei 2 Arbeitsgängen.
Als Haftbrücke: ca. 1,7 kg/m².

Mischungsverhältnis

  • Armierungsschutz: ca. 5,5 l Wasser/25 kg Sack;
  • Haftbrücke: 7-8 l Wasser/25 kg Sack.

Topfzeit

  • Bei 5°C: ca. 3 Std.,
  • Bei 20°C: ca. 1 ½ Std.,
  • Bei 30°C: ca. 1 Std.

Oberflächenvorbereitung

Die Betonoberfläche muss fest, frei von losen und absandenden Teilen, Staub und Schmutz sein. Farbreste und Reste von Entschalungsmitteln, insbesondere öl- und wachshaltige, sowie an der Oberfläche sitzende Zementschlämme müssen vollständig entfernt werden.
Die Betonoberfläche ist durch Sand- bzw. Hochdruckwasserstrahlen (ab 400 bar) soweit vorzubereiten, bis Abreißfestigkeiten von mindestens 1,5 N/mm² erreicht werden.
Freiliegende und/oder korrodierte Bewehrung ist sowohl in Stabrichtung, wie auch im Umfang bis in den nicht korrodierten Bereich freizulegen bzw. ausreichend großräumig freizustemmen, um die Bewehrung allseitig behandeln und schützen zu können.
Der so freigelegte Bewehrungsstahl muss bis zum Normreinheitsgrad Sa 2 ½ gestrahlt werden.
Bei der Anwendung als Haftbrücke im Hochbau muss die Betonoberfläche bei der Verarbeitung mattfeucht sein, daher ist ein Vornässen vor dem Aufbringen von Disbocret Armierungsschutz 601 erforderlich. Den Beton bereits am vorhergehenden Tag gründlich vornässen.

Materialzubereitung

Die entsprechende Menge Wasser (siehe Technische Daten) in geeignetem Mischgefäß vorlegen und unter ständigem Rühren Disbocret Armierungsschutz 601 zugeben.
Mind. 3 Minuten mischen. Nicht mit Aluminium rühren!
Die Mischung muss eine streichfähige, schwach tropfende Konsistenz aufweisen.
Zum Mischen ein elektrisches, niedertouriges (ca. 500 U/Min.) Rührgerät verwenden.

Beschichtungsvorschlag

  • Armierungsschutz:
    2 x Disbocret Armierungsschutz 601 = mind. 1 mm Trockenschichtdicke;
    3 x Disbocret Armierungsschutz 601 = mind. 2 mm Trockenschichtdicke;
    bei Betonreprofilierung mit SPCC (Trockenspritzmörtel).
  • Haftbrücke:
    1 x Disbocret Armierungsschutz 601.

Verarbeitungstemperatur

Nicht unter +5°C (Luft, Untergrund, Material).

Verarbeitung

  • Armierungsschutz:
    Mit Heizkörper- oder Flächenpinsel auf die vorbehandelten Armierungseisen in mind. 2 Arbeitsgängen mit der geforderten Trockenschichtdicke überlappend auf den angrenzenden Beton streichen.
    Die Ausbruchstelle selbst kann mattfeucht sein, auf dem Bewehrungsstahl darf kein Wasserfilm vorliegen.
    Alle einschlägigen Normen und Richtlinien, sowie die anerkennenden Regeln der Technik sind zu beachten. Für die Ausführung ist geschultes Personal (siehe ÖNORM B 4200, Teil 6) heranzuziehen.
     
  • Haftbrücke:
    Der Disbocret Armierungsschutz 601 ist in die mattfeuchte Ausbruchstelle unter Druck einzubürsten, wobei möglichst viel Material stehenbleiben muss.
    In den noch frischen Disbocret Armierungsschutz 601, also nass in nass, den Instandsetzungsmörtel, zB. Disbocret Saniermörtel 633, einbringen und gut verdichten. Hohlräume vermeiden.

Zwischenwartezeiten

  • Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeitsgängen:
    Armierungsschutz: bei +5°C: ca. 8 Std., bei +20°C: ca. 6 Std., bei +30°C: 4 - 5 Std.
     
  • Wartezeiten bis zur Reprofilierung:
    Armierungsschutz: bei + 5°C: ca. 24 Std., bei + 20°C: ca. 15 Std., bei + 30°C: ca. 8 Std.
    Haftbrücke: nass in nass, d.h. max. 15 Min.

Werkzeugreinigung

Bei nicht ausgehärtetem Mörtel können Arbeitsgeräte mit Wasser gereinigt werden. Der erhärtete Mörtel muss mechanisch entfernt werden.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Technische Information

Technische Information [PDF - 231,39KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 83,50KB]