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Capalac mix Dickschichtlack, Glimmerfarbtöne

PGS 50 36 33

Wie Capalac Dickschichtlack, jedoch mit Glimmeroptik, begrenzte Farbtonauswahl (DB-Farbtöne), siehe Capalac Lackberater. Matt.
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Verdünnung: Capalac Streichverdünnung 200, Spritzverdünnung 210 und Dupa-inn Verflüssiger.

Verbrauch: ca. 100 - 140 ml/m²/A
Art.-Nr.: Farbton / Preisgruppe: Packung:
17200817 Preisgruppe 3 0,750 l
17200902 2,500 l
17200010 auf Bestellung 10,000 l

Beschreibung / Werkstoff

1-Topf-Dickschichtlack für Schutz und Gestaltung von Gebäudeteilen aus Eisen, Stahl, Zink, verzinktem Stahl, Aluminium und Hart-PVC. Korrosionsschutz für Eisen und Stahl. Nicht für die Beschichtung von Dachflächen und eloxiertem Aluminium. Weißfarbtöne nicht auf Heizungsanlagen vewenden, da es zu Vergilbungen kommen kann (Capalac Heizkörperlack verwenden).

Geprüfte Komponente von Capatherm Stahl Brandschutzsystemen, Deckbeschichtung für Capatherm Hensotherm 310 KS outdoor.

Eigenschaften

  • Hohe Deckkraft
  • Glimmerfarbtöne
  • Grund-, Zwischen-, Schlußbeschichtung aus einem Topf (1-Topf-System)
  • Korrosivitätskategorie C4
    Prüfbericht für Korrosivitätskategorie C4, Schutzdauer lang auf Stahl u. verzinkten Stahl nach DIN EN ISO 12944 Teil 6
  • Hervorragende Haftung
  • Langlebiger Schutz durch sehr gute Wetterbeständigkeit
  • Hohe Trockenschichtstärke durch großen Festkörpergehalt möglich
  • Als Lack- und Glimmervariante erhältlich

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Epoxiester mit aromatenfreien Lösemitteln.

Farbtöne

  • Standard:
    Lackfarbton: Weiß
    Glimmerfarbtone: Glimmer und ca. RAL 9006
  • ColorExpress:
    Über die ColorExpress-Stationen ist eine Vielzahl von Lack- und Glimmerfarbtönen abtönbar (z.B. RAL 9007).

Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen wie rot, orange, gelb, empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Für Capalac Dickschichtlack sind Grundiersystemfarbtöne über die ColorExpress Abtöntechnik erhältlich.

Hinweis: Bei intensiven und dunklen Farbtönen kann an der Beschichtungsoberfläche ein temporärer Pigmentabrieb entstehen, ggf. ist im Innenbereich eine transparente Versiegelung mit Capalac Kunstharz-Klarlack erforderlich.
Glimmerfarben sind Korrosionsschutzfarben. Die Oberfläche ist dem RAL- und TL/TP-KOR-Standard entsprechend matt und feinrau. Eine gut reinigungsfähige und belastbare Oberfläche erhält man im Innenbereich durch eine zusätzliche transparente Versiegelung mit Capalac Kunstharz-Klarlack.
Versiegelung mit Capalac Kunstharz-Klarlack nur im Innenbereich anwenden!

Bei Glimmerfarbtönen kommt es i.R. zu Farbtonabweichungen:
Im Vergleich zu drucktechnisch hergestellten Farbtonkarten. Zwischen Glimmerfarben

unterschiedlicher Hersteller. Bei Ausbesserungsarbeiten. Bei unterschiedlichen Beschichtungsverfahren (z.B. Streichen, Rollen, Spritzen, Pulverbeschichtung, Naßlackierung).

Pigmente

Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26

Bindemittel: Klasse B
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton

Glanzgrad

  • Lackvariante:
    Seidenmatt
  • Glimmerfarbtöne:
    Matt

Technische Daten

  • Dichte: ca. 1,3 g/cm³

Lagerung

Kühl - Gebinde dicht verschlossen halten.

Verpackung / Gebindegrößen

  • Weiß, Glimmer ca. DB 701 /  ca. RAL 9006:
    750 ml, 2,5 l 10 l
  • ColorExpress:
      750 ml, 2,5 l 10 l
     

Beschichtungsaufbau

Beschichtungsaufbau

Untergrund  Einsatz Untergrund-
vorbereitung
Imprägnierung  Grundierung Zwischen-
beschichtung
 Schluss-
beschichtung
Eisen, Stahl innen/außen  entrosten/
entfetten
 - Capalac
Dickschichtlack
 
 
 falls erforderlich
Capalac
Dickschichtlack
 
 
 
 
Capalac
Dickschichtlack
 
 
Zink innen/außen   BFS Nr. 5  -
Aluminium innen/außen  BFS Nr. 6  -
 Hart-PVC innen/außen  BFS Nr. 22  -
 Tragfähige
Altanstriche (1)
innen/außen  anschleifen/
anlaugen
Schadstellen entsprechend den jeweiligen Untergründen vorbereiten und grundieren

Hinweis: Auf Pulverbeschichtungen, Coil-Coating-Beschichtungen und anderen kritischen Untergründen vorab Probeflächen anlegen und Haftung prüfen.

Korrosionsschutz auf Stahl mit Capalac Dickschichtlack:
Beschichtungssysteme für die Korrosivitätskategorie C2, C3, C4 in Anlehnung an DIN EN ISO 12944-5 Oberflächenvorbereitung: Strahlen auf Reinheitsgrad SA 21/2 (DIN EN ISO 12944-4).

Nr. Grund-
beschichtung
µm
(1)
Zwischen-
beschichtung
µm
(1)
Deck-
beschichtung
µm
(1)
insg.
µm
Korrosivitätskategorien
C2 (2) C3 (2) C4 (2)
L M H L M H L M H
1 Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 - - Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 120                  
2 Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 - - Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 160                  
3 (3) Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 180                  
4 (3) Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 7036
60 200                  
5 (3) Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 240                  

(1) Sollschichtdicke
(2) Erläuterungen zu den Korrosivitätskategorien siehe unten.
(3) Mit Eignungsnachweis (Prüfbericht) nach DIN EN ISO 12944 Teil 6 für System Nr. 3, 4 und 5.
Blau = geeignet
Weiß = nicht geeignet

Korrosionsschutz auf verzinktem Stahl mit Capalac Dickschichtlack (Duplex-System):
Beschichtungssystem für die Korrosivitätskategorie C2, C3, C4 in Anlehnung an DIN EN ISO 12944-5 Oberflächenvorbereitung: Sweepen (DIN EN ISO 12944-4).

Nr. Grund-
beschichtung
µm
(1)
Zwischen-
beschichtung
µm
(1)
Deck-
beschichtung
µm
(1)
insg.
µm
Korrosivitätskategorien
C2 C3 C4
L M H L M H L M H
1* Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 5010
60 - - Capalac
Dickschichtlack
z.B. RAL 5010
60 120                  
2* Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 - - Capalac
Dickschichtlack
Glimmer
80 160                  

 * Mit Eignungsnachweis (Prüfbericht) nach DIN EN ISO 12944 Teil 6.

Erläuterungen:
Korrosivitätskategorien (siehe DIN EN ISO 12944 Teil 2).

Kategorie/
Belastung
Beispiele für typische Umgebungsbedingungen bzw. Belastungen in gemäßigtem Klima.
außen
innen
C2 gering Atmosphären mit geringer Verunreinigung. Meistens ländliche Bereiche. Ungeheizte Gebäude, wo Kondensation auftreten kann, z.B. Lager, Sporthallen.
C3 mäßig Stadt- und Industrieatmosphäre, mäßige Verunreinigung durch Schwefeldioxid. Küstenbereiche mit geringer Salzbelastung. Produktionsräume mit hoher Feuchte und etwas Luftverunreinigung, z.B. Anlagen zur Lebensmittelherstellung, Wäschereien, Brauereien, Molkereien.
C4 stark Industrielle Bereiche und Küstenbereiche mit mäßiger Salzbelastung. Chemieanlagen, Schwimmbäder, Bootsschuppen über Meerwasser.

Schutzdauer:
(siehe DIN EN ISO 12944 Teil 1 und 5)
Die Schutzdauer ist die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung. Bei den angegebenen Zeitspannen handelt es sich um Erfahrungswerte die dem Auftraggeber helfen können, ein Instandsetzungsprogramm nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten festzulegen.
Die Schutzdauer ist keine Gewährleistungszeit!

Zeitspanne
Schutzdauer in Jahren
Low (L) 2-5
Middle (M) 5-15
High (H) über 15

Auftragsverfahren

Capalac Dickschichtlack kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Vor Gebrauch gut aufrühren und bei Bedarf mit Capalac Streichverdünnung 200 oder Capalac Spritzverdünnung 210 verdünnen. Bei Glimmerfarben sind optisch gleichmäßige Flächen nur im Spritzauftrag möglich. Auf großen Flächen ist aber auch im Spritzauftrag eine Wolkigkeit, z.B. durch Aufteilung der Flächen in Arbeitsabschnitte, nicht immer vermeidbar.

Hinweise für den Spritzauftrag:

    Ø Düse
Druck
Hinweise
Airless Lack 0,009-0,013 inch 180-200 bar Membranpumpe und Kolbenpumpe
  Glimmer 0,015-0,019 inch 180-200 bar Nur mit Kolbenpumpe

Verarbeitungsbedingungen

Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: Mind. 5 °C.
Taupunkt beachten (Ungergrundtemperatur sollte mind. 3 °C über dem Taupunkt liegen).
Relative Luftfeuchtigkeit ≤ 80 %

Verbrauch

Verbrauch/Schichtdicken:
Verwendetes
Werkzeug
Materialtyp Verbrauch/m² mittlerer Verbrauch/
mittlere
Nassschichtdicke
mittlere
Trockenschichtdicke
Pinsel/Rolle Lackvariante
(Unifarbtöne)
100-125 ml ca. 115 ml ca. 115 µm ca. 65 µm
Glimmer und
DB-Farbtöne
125-160 ml ca. 140 ml ca. 140 µm ca. 80 µm
RAL 9006 100-125 ml ca. 115 ml ca. 115 µm ca. 60 µm
Spritzen Lackvariante
(Unifarbtöne)
100-125 ml ca. 115 ml ca. 115 µm ca. 65 µm
Glimmer und
DB-Farbtöne
150-180 ml ca. 160 ml ca. 160 µm ca. 80 µm
RAL 9006 125-150 ml ca. 135 ml ca. 135 µm ca. 70 µm

Die Verbrauchswerte und die sich daraus ergebenden Schichtdicken sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können.
Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
 

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit staubtrocken
grifffest
überstreichbar durchgetrocknet
nach Stunden 4 8 24 nach ca. 5 Tagen

Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit verzögern sich die Trocknungszeiten. Durch Zugabe von 5 Vol.-% Capalac PU-Härter kann eine schnellere Belastbarkeit und Durchtrocknung des Beschichtungsfilmes erreicht werden.

Werkzeugreinigung

Nach Gebrauch mit Capalac Streichverdünnung 200 oder Capalac Spritzverdünnung 210.

Untergrundvorbereitung

Eisen, Stahl:
Auf den Reinheitsgrad SA 2 1/2 (Strahlen) gem. DIN EN ISO 12944-4 vorbereiten. Bei geringer Korrosionsbelastung (z.B. im Innenraum ohne Kondenswasserbelastung und ohne aggressive Einflüsse ist auch eine gründliche maschinelle oder Handendrostung auf den Reinheitsgrad ST 3 möglich.

Zink, verzinkter Stahl:
Mit Synthesa Universalreiniger und Schleifpad oder amoniakalische Netzmittelwäsche oder Sweepstrahlen nach BFS-Merkblatt Nr. 5.

Hart-PVC:
Mit Synthesa Universalreiniger und Schleifpad oder amoniakalische Netzmittelwäsche nach BFS-Merkblatt Nr. 22.

Aluminium:
Mit Synthesa Universalreiniger und Schleifpad, Nitroverdünnung oder Phosphorsäure-Reiniger mit Schleifpad nach BFS-Merkblatt Nr. 6.

Altanstriche:
Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.

Geeignete Untergründe

Eisen, Stahl, Zink, Aluminium, Hart-PVC, tragfähige Altanstriche. Der Untergrund muß sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Nicht für die Beschichtung von Dachflächen und eloxiertem Aluminium!

Anwendungsbereich

Definition Einsatzbereich:

Einsatzbereich innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2
Beschreibung Beheizte Innenräume mit vorwiegend konstanter Temperatur, wohnraumübliche klimatische Verhältnisse Innenräumen mit gelegentlich erhöhter Luftfeuchtigkeit, keine regelmäßige Taubildung an der Oberfläche Geschlossene unbeheizte, belüftete Innenräume, bzw. beheizte Innenräume mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, Spritzwasser möglich Außenfläche ohne direkter Bewitterung, gelegentliche Kondenswasserbildung, Frost-Tau Belastung möglich Außenfläche mit direkter Bewitterung
Beispiele Gebäudeteile Wohnungen, Schulen, Büros, ... Tiefgaragen, Lagerräume, .... Waschräume, Großküchen, ... Balkonuntersichten, Loggien, ..... Gebäudefassaden, Mauern, Zäune, ...
Beispiele Objekte Türzargen, Fensterbänke, Lüftungsrohre, Heizkörper, Kabelschächte Türzargen, Fensterbänke, Lüftungsrohre, Heizkörper, Wintergärten, Kabelschächte Türzargen, Fensterbänke,  Lüftungsrohre, Heizkörper, Kabelschächte Fensterbänke, Säulen, Träger, Stahlkonstruktionen Geländer, Zäune, Regenrinnen, Tore, Fensterbänke, Säulen, Träger, Metallgaragen, Stahlkonstruktionen
Eignung 0 0 x x x
Einstufung bedingt geeignet* bedingt geeignet* geeignet geeignet geeignet

* Die Anwendung lösemittelhaltiger Farben und Lacke ist im Innenbereich grundsätzlich möglich, könnte jedoch zu einer als störend empfundenen Geruchsentwicklung führen. Daher werden diese Produkte für die Bereiche innen 1, innen 2 nur als bedingt geeignet eingestuft (0).
 

Bitte beachten

Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/i): 500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 500 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Entzündlich - Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben - Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben - Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen - Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit der Haut vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen - Zum Löschen Sand, Trockenlöschpulver oder alkoholbeständigen Schaum verwenden. Kein Wasser verwenden - Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen) - Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen

Enthält Naphtha (Erdöl), mit Wasserstoff behandelt, schwer n-Butylacetat

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

EWC/EAK

08 01 11

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend.