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Histolith® Restauriermörtel

PGS 50 49 20

Schnell erhärtender Steinersatzmörtel zum Ausbessern von beschädigten Natursteinoberflächen und von Betonstuck.

Verbrauch: ca. 1,6 kg/m²/mm
Art.-Nr.: Packung:
006300010 10 kg

Beschreibung / Werkstoff

Histolith® Restauriermörtel eignet sich zum Ausbessern von beschädigten Natursteinoberflächen und von Betonstuck.

Verwendungszweck / Eigenschaften

  • mineralische Zusammensetzung
  • frostbeständig
  • sehr gute Verarbeitbarkeit
  • schnell erhärtend
  • Festmörtelrohdichte 28 d: ca. 1900 kg/m³
  • Druckfestigkeit 28 d: ca. 30 N/mm²
  • Biegezugfestigkeit 28 d: ca. 8 N/mm²
  • Haftzugfestigkeit 28 d >1,5 N/mm²
  • Größtkorn: 1 mm

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Mineralische hydraulisch erhärtende Bindemittel und mineralische Zuschläge.

Farbtöne

Hellgrau, mit max. 10 % Histolith Volltonfarben SI abtönbar. Weiterhin mit kalkbeständigen Pigmenten und Abtönkonzentraten. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu ermitteln.

Lagerung

Trocken, mind. 6 Monate ab Herstelldatum, 6 Monate chromatarm.

Verpackung / Gebindegrößen

10 kg

Auftragsverfahren

Untergrund vornässen. Histolith® Restauriermörtel in den mattfeuchten Untergrund zunächst dünn vorarbeiten. Anschließend das Material mit Kelle oder Spachtel festverdichtend einbauen. Besonders tiefe Ausbruchstellen lagenweise auffüllen.
Mindestschichtdicke: 5 mm.
Max. Schichtdicke je Arbeitsgang: 40 mm.

Bearbeitung der Oberfläche:
Die Strukturierung der Reparaturstelle mit Spachtel, Glättkelle, Schwammbrett oder anderem geeigneten Werkzeug erfolgt am besten während der Erstarrungsphase des Mörtels. Der richtige Zeitpunkt hängt stark von der Umgebungstemperatur ab und sollte daher vorab versuchsweise ermittelt werden.

Mindestverarbeitungstemperatur

+5 °C bis +30 °C für Untergrund und Umluft.

Materialzubereitung

Histolith® Restauriermörtel mit sauberem Wasser ca. 2 Minuten mit elektrischem Rührwerkzeug (max. 400 U/Min.) anmischen. Wasserbedarf ca. 20 Vol.-%. Verarbeitungszeit: ca. 20 Minuten bei 20 °C, tiefere oder höhere Temperaturen verlängern bzw. verkürzen die Verarbeitbarkeit entsprechend.

Verbrauch

Ca. 1600 g/m²/mm Schichtdicke (Trockenmaterial).

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 24 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Bei niedriger Temperatur oder höherer Luftfeuchte verlängert sich die Trockenzeit. Vor dem Überstreichen muss die Helltrocknung auf jeden Fall erreicht sein.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Schnelles Austrocknen infolge Sonneneinstrahlung, hoher Temperaturen oder Wind durch geeignete Nachbehandlung oder Maßnahmen verhindern.

Beschichtung:
Für die Beschichtung sind nur hoch wasserdampfdurchlässige Beschichtungsstoffe geeignet. Empfohlen werden Histolith®/Silitol-Dispersionssilikatfarben oder AmphiSilan-Siliconharzfarbe.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung von angrenzenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Untergrundvorbereitung

Natursteine (Sandsteine, Kalksteine), Stuck aus Zementmörtel oder Beton:
Verwitterte Schichten abstemmen, dabei die Randzone der Ausbesserungsstelle im Winkel von 45 - 60° abschrägen. Die Randzone der Mörtelantragung darf nicht auf Null auslaufen. Vor der Reprofillierung von stark auskragenden oder hängenden Bauteilen zuvor eine geeignete Armierung (z.B. nichtrostende Stahldrähte) mit Dübeln am Untergrund befestigen. An der Oberfläche absandende Steine vor dem Mörtelantrag mit Histolith® Steinfestiger festigen.

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Reizt die Haut - Gefahr ernster Augenschäden - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen - Staub nicht einatmen - Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen

Enthält Zement

Chromatarm gemäß RL 2003/53/EG. Grenzwert gewährleistet durch Zugabe von Reduktionsmittel bis 6 Monate nach Produktionsdatum (siehe Chargennummer)

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

31409 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

17 09 03

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.