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Histolith® Renovierspachtel

Mineralischer Feinmörtel für Putzausbesserungen im Außen- und Innenbereich. Mit Gewebeeinlage auch zur Sanierung gerissener Putzflächen.

Verbrauch: ca. 1,3 - 1,5 kg/m²/mm
Art.-Nr.: Packung:
310025 25 kg

Beschreibung / Werkstoff

Histolith® Silikat-Renovierspachtel eignet sich zum Ausbessern beschädigter Putzflächen und zum Planspachteln. Auch mit Gewebeeinlage zur Sanierung gerissener Putzflächen.

Eigenschaften

  • mineralisch, Mörtelgruppe PII
  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • nicht quellbar
  • nass filzbar
  • feinkörnig, Korngröße max. 0,5 mm
  • Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ < 12
  • hand- und maschinenverarbeitbar

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Mineralische Bindemittel und mineralische Zuschläge.

Farbtöne

Naturweiß

Lagerung

Trocken mind. 6 Monate, 6 Monate chromatarm.

Hinweis

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg Sack
 

Beschichtungsaufbau

Histolith® Renovierspachtel kann mit allen Histolith® Fassadenfarben beschichtet werden. Die Putzoberfläche zuvor mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen

Auftragsverfahren

Auftrag mit Edelstahlkelle oder mit geeigneter Putzfördermaschine. Nach Nivellierung und kurzem Anziehen mit Schwammscheibe filzen oder mit Edelstahlglätter glätten.
Max. Schichtdicke je Arbeitsgang: bei flächigem Auftrag 10 mm, bei einzelnen Ausbruchstellen 20 mm.

Gewebeeinbettung: Histolith® Renovierspachtel in ca. 4 mm Dicke aufziehen. Capatect Glasgewebe 10 cm überlappend einlegen und fest andrücken.
Danach ganzflächig überspachteln in einer Dicke von ca. 2 mm und gratfrei abglätten. Soll eine gefilzte Anstrichfläche erzielt werden, nach 24 Stunden eine zweite, ca. 3 mm dicke Schicht aufziehen und nach kurzem Anziehen gleichmäßig filzen.

Mindestverarbeitungstemperatur

+5 °C für Untergrund und Umluft

Materialzubereitung

Histolith® Renovierspachtel von Hand oder auch mit allen gängigen Putzmaschinen verarbeiten. Bei manuellem Ansetzen das angeteigte Material ca. 5 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren, Konsistenz ggf. mit Wasser nachstellen.
Wasserbedarf: ca. 5–6 l/Sack
Verarbeitungszeit: ca. 90 Minuten bei 20 °C und 65 % rF.

Verbrauch

Ca. 1300–1500 g/m²/mm Schichtdicke (Trockenmaterial) je nach Rauhigkeit des Untergrundes. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 7 Tagen überstreichbar.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Untergrundvorbereitung

Tragfähige Putze der Mörtelgruppen PII und PIII:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. An der Oberfläche absandende Putze mit Histolith® Silikat-Fixativ grundieren, 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Gerissene Putzflächen:
Nur Putzflächen mit ruhenden Putzrissen sind geeignet. Nicht geeignet sind Putzflächen mit aktiven Bewegungsrissen. Hohlstellen bedarfsweise abschlagen, Schadstellen mit Histolith® Renovierspachtel auffüllen, bei tieferen Ausbruchstellen (> 20 mm) mit Histolith® Trass-Porengrundputz.

Tragfähige Altanstriche:
Oberfläche gut reinigen. Eine Grundbeschichtung mit Capatect Putzgrund auftragen.

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.
 

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Kann die Atemwege reizen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Unter Verschluss aufbewahren. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden.

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