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Histolith® Mineralin fein

PGS 50 01 76

Feine, füllende Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung auf Silikatbasis im Außen- und Innenbereich, doppeltverkieselnd.

Dichte: ca. 1,58 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: ca. 300 - 400 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton / Preisgruppe: Packung:
013360020 Weiß 20 kg
Farbtongruppen I und II

Beschreibung / Werkstoff

Für feine, füllende, strukturegalisierende und schwundrissverschlämmende Beschichtungen im Außen- und Innenbereich.

Verwendungszweck / Eigenschaften

  • Lichtechte mineralische Pigmentierung
  • Schwundrissverschlämmend
  • Hoch wetterbeständig
  • Hoher Regenschutz, wasserabweisend w-Wert <0,1 [kg/(m². h0,5)], entspricht der Klasse "niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-H2O-Wert): < 0,14 m , entspricht der Klasse "hohe Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062-2
  • Hoch durchlässig für Kohlendioxid
  • Enthält quarzitische verkieselungsfähige Zuschläge, daher doppeltverkieselnd
  • Nicht brennbar

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kaliwasserglas, lichtechte mineralische Pigmente, mineralische Füllstoffe, Acrylharz (< 5 %)

Farbtöne

Weiß

Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage. Maschinell im Color-Express-System abtönbar mit anorganischen Farbpasten. Selbstabtönung mit Histolith® Volltonfarben SI möglich.

Glanzgrad

Tuchmatt

Lagerung

Kühl, aber frostfrei. Material nur in Kunststoffgebinden lagern.

Dichte

Ca. 1,58 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen

20 kg

Beschichtungsaufbau

Schwach und gleichmäßig saugende mineralische Untergründe:
Grund- und Schlussanstrich, verdünnt mit max. 5 % Histolith® Silikat-Fixativ.

Stark und ungleichmäßig saugende oder an der Oberfläche absandende mineralische Untergründe:
Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Silikat-Fixativ, 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes. Eine Zwischenbeschichtung mit Histolith® Mineralin fein verdünnt mit max. 5 % Histolith® Silikat-Fixativ. Eine Schlussbeschichtung mit Histolith® Mineralin fein verdünnt mit max. 5 % Histolith® Silikat-Fixativ. Alternativ kann eine Schlussbeschichtung aus Histolith® Außenquarz bzw. im Innenbereich eine Schlussbeschichtung aus Histolith® Bio Innensilikat oder Histolith® Raumquarz erfolgen.

Auftragsverfahren

Bei denkmalgeschützten Objekten bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen verarbeiten.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C, direkter Sonnebestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Verbrauch

Ca. 300 - 400 g/m² pro Arbeitsgang, ja nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwert ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche am Objekt ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit vor weiteren Anstrichen eine Trockenzeit von 12 Stunden einhalten. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte oder geneigte Flächen mit Wasserbelastung. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, starkem Wind, extrem hoher Luftfeuchtigkeit, Nebelnässe, Regen verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze oder -planen anbringen.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Außenflächen

Neue Putze der Mörtelgruppen PIc, PII und PIII:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind.
4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Silikat-Fixativ, 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und seiner Struktur dem Altputz entsprechen und vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Ziegelmauerwerk:
Nur Mauerwerk aus saugfähigen Ziegeln ist geeignet. Hartbrandziegel und Klinker sind nicht geeignet. Eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Schadhafte Mörtelfugen ausbessern. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Silikat-Fixativ, 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Steinfestiger festigen.

Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

Innenflächen

Neue Putze der Mörtelgruppen PIc, PII und PIII:
2 - 4 Wochen stehen lassen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.

Gipsputze der Mörtelgruppe PIV:
Auf festen Putzen: Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Weiche Gipsputze mit Histolith® Spezialgrundierung festigen. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, Grundbeschichtung mit Histolith® Spezialgrundierung. Nach guter Trocknung jeweils Zwischenbeschichtung mit Histolith® Weißgrund.

Gipsplatten:
Spachtelgrate abschleifen. Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Weiche Gipsspachtelstellen mit Histolith® Spezialgrundierung festigen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Primalon Filtergrund fein.

Gipsbauplatten:
Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund.

Beton:
Eventuell vorhandene Trennmittelrückstände entfernen.

Ziegelmauerwerk:
Oberfläche gut reinigen. Schadhafte Mörtelfugen ausbessern. Bei Ziegeln mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Primalon Filtergrund fein.

Alte tragfähige, matte Dispersionsfarbenanstriche:
Oberfläche gut reinigen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Spezialgrundierung.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbefall abwaschen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l. Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Längerer Hautkontakt und Spritzer in die Augen können zu Reizerscheinungen führen. Betroffene Stellen sofort ausgiebig mit Wasser spülen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Vollständig eingetrocknete Produktreste können als Bauschutt deponiert werden.

Technische Information

Technische Information [PDF - 195,05KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 52,40KB]