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Histolith® Antik-Lasur

PGS 50 01 13

Transparente Basis für silikatische Lasuranstriche im Innen- und Außenbereich.
Dichte: ca. 1,00 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: ca. 80-100 ml/m²/A
Art.-Nr.: Farbton / Preisgruppe: Packung:
98460005 Transparent 5 l
98460010 10 l
77710005 Preisgruppe S - Hellbezugswert 50-100 5 l
77710010 10 l
77720005 Preisgruppe A - Hellbezugswert 26-49 5 l
77720010 10 l
77730005 Preisgruppe B - Hellbezugswert 0-25 5 l
77730010 10 l
Abtönbar nach ausgewählten Farbtönen des 3D-Systems.

Verwendungszweck / Eigenschaften

Histolith® Antik-Lasur ist ein farbloses Lasurkonzentrat zur Herstellung von dekorativen Lasurbeschichtungen nach dem Vorbild historischer Beschichtungen. Insbesonders auch für strukturerhaltende Lasurbeschichtungen auf Natursteinen geeignet.

Eigenschaften

  • Hoch wetterbeständig
  • Wasserabweisend, w-Wert = 0,05 [kg/(m² · h 0,5 )]
  • Hoch wasserdampfdurchlässig, sd-Wert < 0,01 m
  • Hoch durchlässig für Kohlendioxid

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kaliwasserglas mit organischen Zusätzen (< 5%)

Farbtöne

Transparent

Selbstabtönung mit Histolith® Volltonfarben SI oder mit getöntem Histolith® Außenquarz bis max. 30 % Zugabe. Maschinell abtönbar im ColorExpress-System mit anorganischen Farbpasten in ausgewählten Farbtönen des 3 D-Systems. Den Farbton und die gewünsche Transparenz der Lasur durch Probeanstriche ermitteln.

Glanzgrad

Matt

Lagerung

Kühl, aber frostfrei. Material nur in Kunststoffgebinden lagern.

Dichte

Ca. 1,0 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen

5 Liter, 10 Liter

Beschichtungsaufbau

Lasurbeschichtung auf Natursteinen: Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung.

Dekorative Lasurbeschichtungen auf Wandflächen: Stark und ungleichmäßig saugende oder an der Oberfläche absandende mineralische Untergründe mit Histolith® Silikat-Fixativ grundieren,
2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt je nach Saugfähigkeit des Untergrundes. Deckende Grund- oder Zwischenbeschichtung in Weiß oder in Abstimmung auf den nachfolgenden Lasuranstrich hell getönt mit Histolith® Außenquarz je nach gewünschter Struktur.

Schlussbeschichtung je nach gewünschtem Lasureffekt, 1 - 3 Aufträge mit abgetönter Histolith® Antik-Lasur. Durch Zusatz von Histolith® Silikat-Fixativ, 2 : 1 mit Wasser verdünnt, wird die Transparenz der Lasur reguliert.

Auftragsverfahren

Je nach gewünschtem Lasureffekt mit Bürstenwerkzeugen, Stupfpinsel, Naturschwamm oder Lappen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umuft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C, direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten.
Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Verbrauch

Ca. 80 - 100 ml/m², je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei  + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit nach 12 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Stunden regenfest. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Histolith® Antik-Lasur nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte oder geneigte Flächen mit Wasserbelastung.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Besondere Hinweise

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Außenflächen

Neue Putze der Mörtelgruppen P I, P II und P III:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe P I mind. 4 Wochen, bei den Mörtelgruppen P II und P III mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Silikat-Fixativ, 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser verdünnt je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und seiner Struktur dem Altputz entsprechen und vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Steinfestiger festigen.

Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

Innenflächen

Neue Putze der Mörtelgruppen P I, P II und P III:
2 - 4 Wochen stehen lassen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.

Gipsputze der Mörtelgruppe P IV:
Auf festen Putzen: Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Weiche Gipsputze mit Histolith® Spezialgrundierung festigen. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, Grundbeschichtung mit Histolith® Spezialgrundierung. Nach guter Trocknung jeweils Zwischenbeschichtung mit Histolith® Weißgrund.

Gipsplatten:
Spachtelgrate abschleifen. Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Weiche Gipsspachtelstellen mit Histolith® Spezialgrundierung festigen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Primalon Filtergrund fein.

Gipsbauplatten:
Grundbeschichtung mit Histolith® Weißgrund. 

Beton:
Eventuell vorhandene Trennmittelrückstände entfernen.

Alte tragfähige, matte Dispersionsfarbenanstriche:
Oberfläche gut reinigen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Quarzgrund auftragen, verdünnt mit max. 10 % Histolith® Silikat-Fixativ.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Eine Grundbeschichtung mit Histolith® Spezialgrundierung.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbefall abwaschen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 10 g/l VOC.

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57 303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend