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Histolith® Volltonfarbe Kalk*

Zum Abtönen von Kalk-Produkten sowie für Volltonanstriche.

Verbrauch: ca. 200 - 350 g/m² pro Anstrich
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
974168 Schönbrunnergelb 1 kg
974169 Oxydrot 1 kg
310282 4 kg
974170 Oxydschwarz 1 kg
974171 VanDykbraun 1 kg
974172 Umbra 1 kg
974173 Goldocker 1 kg
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Beschreibung / Werkstoff

Histolith® Volltonfarbe Kalk eigenet sich zum Abtönen von Histolith® Kalkfarben und Putzen, für Vollton-Anstriche sowie Malereien und Beschriftungen außen und innen auf mineralischen Untergründen. Besonders geeignet für Färbelungen und zur optischen Gestaltung von historischen Gebäuden im Bereich der Denkmalpflege für traditionell
ausgeführte Fassadenanstriche an landwirtschaftlich genutzten Objekten und Neubauten.

Verwendungszweck / Eigenschaften

  • Farbkräftig
  • Gutes Deckvermögen
  • Lichtecht
  • Wasserdampfdurchlässig
  • Umweltfreundlich
  • Ohne Zusätze fungizider Mittel werden Algen- und Pilzbefall langzeitig gehemmt

Wirkstoffe

Kalkhydrat und geringe Zusätze organischer Additive

Farbtöne

Echtgelb, Schönbrunnergelb, Goldocker, Oxydrot, VanDykbraun, Kobaltblau, Oxydgrün,
Umbra, Oxydschwarz.

Selbstverständlich sind Mischungen der Histolith® Kalk Voll- und Abtönfarben untereinander und mit Weiß möglich, sodass eine unbegrenzte Zahl von Farbtönen beliebig gemischt werden kann.

Glanzgrad

Kalkmatt

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte

Ca. 1,4 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen

1 kg

Verarbeitung

Grund- und Schlussanstrich: Histolith® Volltonfarbe Kalk, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes, kalküblich verdünnen. Um Oberflächenversinterungen auszuschließen, ist Histolith® Volltonfarbe Kalk immer dünn aufzutragen bzw. gut auszustreichen.

Auftragsverfahren

Streichen, rollen oder spritzen. Bei denkmalgeschützten Objekten bevorzugt mit Bürstwerkzeugen verarbeiten.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C bei direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung

Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verdünnung

Mit reinem Wasser

Verbrauch

Ca. 200 - 300 g/m² pro Anstrich, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 12 Stunden überstreichbar. Kalkfarben trocknen chemisch durch Aufnahme von Kohlendioxyd aus der Luft und physikalisch durch Verdunsten und Wegschlagen von Wasser. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit erstreckt sich die Karbonatisierung daher über einen längeren Zeitraum.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu streichenden Fläche ist sorgfältig abzudecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, da es sonst zu Verätzungen der Flächen kommt.

Besondere Hinweise

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar. Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Abgetönte Anstriche können ein für mineralische Farben übliches farbchangierendes Auftrocknen ergeben. Nicht auf Lacken, Kunststoffen und Holz einsetzen.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Geeignete Untergründe

Außenbereich:

Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind. 4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen. Alternativ kann das Produkt auch freskal ca. 24 Stunden nach dem Putzauftrag appliziert werden. Bei der freskalen Verarbeitung können bei getönten Beschichtungen Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und Struktur dem Altputz entsprechen. Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Nach Möglichkeit eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Steinfestiger festigen.
Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

Imprägnierung:
Bei hoher Schlagregenbelastung sowie im Spritzwasserbereich wird die Haltbarkeit der Beschichtung durch eine Imprägnierung mit Histolith® Fassadenschutz erheblich verbessert. Die Imprägnierung frühestens nach 7 Tagen Wartezeit ausführen. 

Innenbereich:

Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind. 4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen. Alternativ kann das Produkt auch freskal ca. 24 Stunden nach dem Putzauftrag appliziert werden. Bei der freskalen Verarbeitung können bei getönten Beschichtungen Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und seiner Struktur dem Altputz entsprechen. Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Lehmputze:
Oberfläche reinigen und mit Histolith® Silikat Fixativ grundieren. Probebeschichtung ausführen und auf Braunverfärbung prüfen.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Nach Möglichkeit eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Silikat-Fixativ festigen.
Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Schimmelbefallene Flächen:
Flächen mit Schimmelbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a) 30 g/l. Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Kann die Atemwege reizen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. Unter Verschluss aufbewahren. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden.

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