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Pergit Sockelkratzputz

PGS 50 06 15

Mineralischer Edelputztrockenmörtel auf Kalk-/Zement-Basis mit höherer Festigkeit. Wasserabweisend. Zur Anwendung auf Zementunterputzen im Sockelbereich.

Ausmischbare Farbtöne: Siehe Farbtonpreisliste bzw. Rückseite des Farbblocks.

Art.-Nr.: Körnung: Verbrauch: Packung:
K00505000 20 ca. 20 kg/m² 25 kg Sack
K01005000 40 ca. 22 kg/m² 25 kg Sack
1 Palette = 1.050 kg

Beschreibung / Werkstoff

Deckputz mit höherer Festigkeit auf Kalkzement- und Maschinenunterputzen. Bei Althaussanierungen auf Capatect Sanierputz Rapid und Capatect Sanierputzsystem WTA. Speziell für den Einsatz im Sockelbereich.

Eigenschaften

  • sehr gute Verarbeitbarkeit
  • wasserdampfdurchlässig
  • spannungsarm
  • witterungsbeständig
  • wasserabweisend
  • mechanisch sehr hoch belastbar
  • händisch und maschinell verarbeitbar
  • höhere Festigkeit

Farbtöne

Weiß; werkseitige Einfärbung gemäß Farbtonkarte Capatect Strukturputze möglich.

Technische Daten

  • Haftzugfestigkeit: ≥ 0,3 N/mm², Bruchbild B
  • Wasseraufnahme: W1
  • Wasserdampfdurchlässigkeit: µ ≤ 30
  • Frischmörtelrohdichte: 2000 kg/m³
  • Konsistenz: pulverförmig

Lagerung

Weiß; werkseitige Einfärbung möglich.

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg Sack (42 Gebinde = 1.050 kg / Palette)
 

Artikelstamm

Art.-Nr. Gebindeeinheit
K0050 5000 25 kg Pergit Sockelkratzputz 20
K0100 5000 25 kg Pergit Sockelkratzputz 40

Auftragsverfahren

Pergit Extra-Kratzputz mit einer Kelle oder mit Capatect OPUS Maschinentechnik in einer
Schichtstärke von 10 - 12 mm auftragen, zureiben und glätten. Nach ausreichender Erhärtung wird die gesamte Putzoberfläche ohne Unterbrechung mit der Kratzbürste gekratzt. Das abgekratzte Material darf nicht in der Kratzbürste hängen bleiben. Die Endschichtdicke von 8 mm darf nicht unterschritten werden. Bei maschineller Verarbeitung ist besonders darauf zu achten, dass ein gleichmäßiger Materialauftrag erfolgt.

Zur Erzielung einer gleichmäßigen Oberfläche sollten zusammenhängende Flächen stets in einem Arbeitsgang ausgeführt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten. Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktion

(Chargennummer) verarbeiten oder Material unterschiedlicher Chargennummern untereinander mischen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Die Aufbringung bei Temperaturen unter + 5 °C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, Regen ohne Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunktunterschreitung ist unzulässig. Diese Bedingungen müssen mindestens 2 Tage nach erfolgtem Auftrag eingehalten werden.

Materialzubereitung

5 bis 6 Liter Wasser in einem Eimer vorlegen und unter gründlichem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk (max. 400 U/min.) den kompletten Gebindeinhalt nach und nach zugeben. Mischen bis eine klumpenfreie Masse entsteht, mind. 3 Minuten. Kurz reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Es kann auch ein Zwangs- oder Freifallmischer verwendet werden. 8 bis 10 Säcke fertig gemischtes Material in eine Mörteltruhe geben und nochmals gut durchmischen. Für das Anmischen können auch geeignete Putzmaschinen verwendet werden.

Verbrauch

Pergit Sockelkratzputz 20: ca. 20 kg/m²
Pergit Sockelkratzputz 40: ca. 22 kg/m²

Der Verbrauch ist von der Untergrundbeschaffenheit und der Verarbeitungsmethode abhängig. (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.)

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit ist der Putz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet und belastbar nach 2 bis 3 Tagen. Der Putz erhärtet durch Hydratation und durch Verdunstung des Anmachwassers. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.

Werkzeugreinigung

sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise

Nach dem Auftragen ist das Material gut zu verdichten, um keine Lufteinschlüsse im Edelputz zu bekommen. Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse, sowie durch Rohstoffschwankungen geringfügig abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse möglich sind. Aus diesem Grund kann bei durchgefärbten mineralischen Oberputzen ein Egalisierungsanstrich notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir, die Fassade durch Verhängen zu schützen.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze nur mit der Richtlatte abziehen, nesterfrei zustoßen und mind. 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Vor dem Auftragen des Pergit Sockelkratzputzes muss der erhärtete Unterputz ausreichend vorgenässt werden. Stark saugende Untergründe schon am Vortag mehrmals vornässen. Bei nicht saugenden Unterputzen muss eine Haftbrücke gestrichen werden. Capatect Sanierputze müssen mit einem Putzkamm aufgeraut werden.

Geeignete Untergründe

  • Zementputze im Sockelbereich
  • Capatect Sanierputzsystem WTA
  • Capatect Sanierputzsystem Rapid
  • Capatect Sperrputz

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Reizt die Atmungsorgane und die Haut - Gefahr ernster Augenschäden - Staub nicht einatmen - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Enthält Kalkhydrat, Zement

Chromatarm gemäß RL 2003/53/EG. Grenzwert gewährleistet durch Zugabe von Reduktionsmittel bis 6 Monate nach Produktionsdatum (siehe Chargennummer)

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

31 409 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

17 09 03

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend.

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.