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Pergit Reibputz Plus

PGS 50 06 10

Mineralischer Edelputztrockenmörtel auf Kalk-/Zement-Basis mit organischen Zusätzen zur Optimierung der Haftung. Wasserabweisend. Mit charakteristischer Reibputzstruktur (Korn-an-Korn). Zur Anwendung auf Leichtgrundputzen, Kalk-/Zementmaschinenunterputzen, Sanierputzen, Beton und hydrophobierten Altputzen im Außen- und Innenbereich. Auf Leichtgrundputzen und Wärmedämmputzen ist eine Spachtelung mit Textilglasgittereinlage erforderlich. Auch mit OPUS Maschinentechnik verarbeitbar. Lange Offenzeit. Ausmischbare Farbtöne: Siehe Farbtonpreisliste bzw. Rückseite des Farbblocks.

Art.-Nr.: Körnung: Verbrauch: Packung:
K02105000 10 ca. 2,2 kg/m² 25 kg Sack
K01705000 20 ca. 3,0 kg/m² 25 kg Sack
K01805000 30 ca. 4,0 kg/m² 25 kg Sack

Beschreibung / Werkstoff

Als Deckputz auf Kalkzement- und Maschinenunterputzen für außen und innen. Bei Althaussanierungen auf Capatect Sanierputz Rapid und Capatect Sanierputzsystem WTA. Bei Leichtgrundputzen und Wärmedämmputzen (hier muss eine Spachtelung mit Capatect Leichtspachtel aufgebracht werden).

Eigenschaften

  • Sehr gute Verarbeitbarkeit
  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • spannungsarm
  • witterungsbeständig
  • wasserabweisend
  • händisch und maschinell verarbeitbar

Technische Daten

  • Festmörtelrohdichte ÖN EN 1015-10: ca. 1,5 g/cm³
  • Mörtelklasse ÖN EN 998-1: CS II
  • Haftzugfestigkeit ÖN EN 1015-12: ≥ 0,5 N/mm²
  • Biegezugfestigkeit ÖN EN 1015-11: ca. 2,4 N/mm²
  • Druckfestigkeit ÖN EN 1015-11: ca. 5,4 N/mm²
  • Wasseraufnahme ÖN EN 998-1: Klasse Wc 2
  • Wasserdampfdiffusionswiderstandzahl µ EN ISO 7783: ca. 30
  • Wärmeleitfähigkeit λ10,dry EN 1745: 0,45 W/(m.K) Tabellierter Mittelwert (P=50%)
  • Brandverhalten ÖN EN 13501-1: Euroklasse A1

Verpackung / Gebindegrößen

Sack zu 25 kg (42 Säcke = 1050 kg / Palette)
 

Artikelstamm

Art.-Nr. Gebindeeinheit
K02105000 25 kg Pergit Reibputz Plus 10
K01705000 25 kg Pergit Reibputz Plus 20
K01805000 25 kg Pergit Reibputz Plus 30

Auftragsverfahren

Pergit Reibputz Plus mit einer Edelstahlglättkelle oder einer geeigneten Putzmaschine vollflächig auftragen und auf Kornstärke abziehen. Unmittelbar danach mit einer Kunststoff-, Edelstahlglättkelle oder einem Polystyrolreibbrett gleichmäßig rund strukturieren. Die Wahl des Werkzeuges beeinfusst die Oberflächenstruktur, daher stets mit gleichem Strukturwerkzeug arbeiten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Oberfläche sollten zusammenhängende Flächen stets in einem Arbeitsgang ausgeführt werden.

Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten. Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktion (Chargennummer) verarbeiten oder Material unterschiedlicher Chargennummern untereinander mischen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Die Aufbringung bei Temperaturen unter + 5°C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, Regen ohne Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunkt-
unterschreitung ist unzulässig. Diese Bedingungen müssen mind. 2 Tage nach erfolgtem Auftrag eingehalten werden.

Materialzubereitung

5 bis 6 Liter Wasser in einem Eimer vorlegen und unter gründlichem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk (max. 400 U/min.) den kompletten Gebindeinhalt nach und nach zugeben. Mischen bis eine klumpenfreie Masse entsteht, mind. 3 Min. Kurz reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Es kann auch ein Zwangs- oder Freifallmischer verwendet werden. 8 bis 10 Säcke fertig gemischtes Material in eine Mörteltruhe geben und nochmals gut durchmischen. Für das Anmischen können auch geeignete Putzmaschinen verwendet werden.

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit ist der Putz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet und belastbar nach 2 bis 3 Tagen. Der Putz erhärtet durch Hydratation und durch Verdunstung des Anmachwassers. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.

Besondere Hinweise

Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse, sowie durch Rohstoffschwankungen geringfügig abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse möglich sind. Aus diesem Grund kann bei durchgefärbten mineralischen Oberputzen ein Egalisierungsanstrich notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir, die Fassade durch Verhängen zu schützen.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze nur mit der Richtlatte abziehen, nesterfrei zustoßen und mind. 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Vor dem Auftragen des Pergit Reibputz Plus muss der erhärtete Unterputz ausreichend vorgenässt werden. Stark saugende Untergründe schon am Vortag mehrmals vornässen. Bei nichtsaugenden Unterputzen muss eine Haftbrücke gestrichen werden.

Geeignete Untergründe

  • alte, tragfähige und saugende Unterputze
  • KZM-Baustellenmörtel
  • Maschinenputze (MPA)
  • Leichtgrundputze und Wärmedämmputze (EPS- und Perliteputze) nach Spachtelung mit Capatect Leichtspachtel
  • Zementputze
  • Capatect Sanierputzsystem WTA
  • Capatect Sanierputzsystem Rapid

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Gefahr ernster Augenschäden - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen - Staub nicht einatmen - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen - Dieses Produkt und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen - Bei Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen (nur wenn Verunfallter bei Bewusstsein ist)

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

31 409 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

17 09 04

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.