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Capatect PrimaPor MP

(Capatect SH-Modellierputz)

Siliconharzgebundener Deckputz für Fassadenflächen und als Deckbeschichtung bei Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen - hoch diffusionsfähig und hydrophob.

Verbrauch: ca. 1,5 kg/m²/mm, je nach Struktur
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
989798 MP Standard Weiß 25 kg
989801 MP Sonderton 25 kg
1 Palette = 600 kg

Verwendungszweck / Eigenschaften

Dekorativer Strukturputz mit gleichkörniger Oberfläche für Fassadenbeschichtungen.
Geeignet als Deckbeschichtung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme und auf Capatect Sanierputzsystemen. Capatect Primapor Modellierputz ist hoch diffusionsoffen, hydrophob, besitzt eine geringe Verschmutzungsneigung, ist weitestgehend beständig gegen Industrieabgase und den Primärbefall von Mikroorganismen und gewährt Schutz gegen aggressive Luftschadstoffe.

Eigenschaften

  • Außenputz gemäß EN 15824
  • Geschmeidige Verarbeitung
  • Hoch diffusionsoffen
  • Witterungsbeständig
  • Mechanisch belastbar

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Silikon, -Kunstharz-Kombination

Farbtöne

Weiß, als Lagerware
 

Technische Daten

Dichte: ca. 1,95 g/cm³
 Haftfestigkeit EN 1542  ≥ 0,3 MPa
 Wasseraufnahme ÖN EN 1062-3  W3 niedrig
Wasserdurchlässigkeitsrate w ÖN EN 1062-3: ≤ 0,10 [kg/(m²/h0,5)] W3 niedrig
Wasserdampfdiffusionswiderstandzahl µ EN ISO 7783: ca. 30 = V1 hoch
Wärmeleitfähigkeit λ10,dry EN 1745: ca. 1,15 W/(m.K) Tabellierter Mittelwert (P=50 %)
Brandverhalten ÖN EN 13501-1: Euroklasse A2

Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. um ca.-Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.

Lagerung

Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung!). Originalverschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil.
 

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg Eimer (24 Eimer = 600 kg/Palette)

Beschichtungsaufbau

Als Grundanstrich Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton der Putzbeschichtung aufgetragen. Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Capatect PrimaPor Modellierputz aufgebracht werden. (Laut Verarbeitungsrichtlinie Oberputz bei WDVS-Systemen mind. 1,5 mm.)

Auftragsverfahren

Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren!

Mit einer rostfreien Stahlglätte aufziehen und im leicht angetrockneten Zustand mit einer Bürste oder Schwammbrett strukturieren. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten. Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich, ohne Unterbrechung verputzen.
Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagsstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern untereinander mischen.

Verarbeitungsbedingungen

Konform mit der Anforderung der ÖN B 6400-1, ist der Einsatz eines Gerüstschutznetzes erforderlich.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur nicht unter + 5 °C absinken oder über + 30 °C ansteigen. Verarbeitungskonforme Bedingungen müssen mind. 2 Tage nach erfolgtem Auftrag vorherrschen. Vorsicht bei Nachtfrost!

Abtönung

Gewünschten Farbton im Werk abtönen lassen.

Verdünnung

Falls erforderlich, mit max. 2 % reinem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.

Verbrauch

Capatect Primapor MP: ca. 1,5 kg/m²/mm je nach Struktur.

Der Verbrauch ist von der Untergrundbeschaffenheit und der Verarbeitungsmethode abhängig. (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.)

Durch Abtönung/Einfärbung (Pigmentierung) sind Abweichungen in den Verbrauchsangaben möglich.

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist der Putz, je nach Struktur, nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2-3 Tagen belastbar. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die Trockenzeit. Direkte Sonneneinwirkung, starker Wind oder Regen können, sofern keine geeigneten Schutzmaßnahmen vorgesehen wurden, das Erscheinungsbild der fertigen Putzbeschichtung beeinträchtigen.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise

Dunkle Farbtöne können anhand der Pigmentierung zu einem Mehrverbrauch führen.

Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes, sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse sowie durch Rohstoffschwankungen geringfügig abweichende Farbtöne und feine Haarrisse bzw. Porenbildung möglich sind. Aus diesem Grund kann ein Egalisierungsanstrich mit CarboSol- bzw. Primasil Fassadenfarbe notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase ggf. mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir die Fassade durch Verhängen zu schützen. Eine Beschichtung auf waagrechten, der Witterung zugewandten Flächen, ist nicht zulässig. Bei stark saugenden, stark abgewitterten oder abgebeizten Untergründen ist eine vorhergehende Grundierung mit Primalon Tiefgrund TB (Verbrauch ca. 300 ml/m²) vorzunehmen. Angrenzende Flächen, insbesondere Glas-, Keramik-, Klinker-, Naturstein- oder Metallflächen sind abzudecken. Verunreinigungen auf solchen oder ähnlichen Materialien sofort mit Wasser abwaschen - nicht bis zur Austrocknung warten. Vor dem Auftrag prüfen, ob die Ausmischung mit dem Originalfarbmuster übereinstimmt. Nachträgliche Reklamationen können wir nicht anerkennen.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.

Geeignete Untergründe

Mineralische Untergründe, sowie Kalkzement und Zementputze der Mörtelgruppe PII und PIII: Neue Putze 2-4 Wochen ungestrichen stehen lassen. Alte Putze gut reinigen. Nachputzstellen müssen gut abgebunden und trocken sein. Sandende Putze mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.

Beton: Abbürsten und entstauben, Verunreinigungen durch Schalöle, Fette und Wachse mit einer Fluat-Schaumwäsche oder durch Dampfstrahlen entfernen. Lunker-, Stoß- und Fehlstellen mit geeigneter Spachtelmasse ausbessern. Auf abgewittertem Schwerbeton ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Kalk-, Zement- und Mineralfarbanstriche: Mechanisch entfernen und entstauben. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Tragfähige Beschichtungen: Reinigen. Glänzende Beschichtungen anrauen.

Nicht tragfähige Beschichtungen: Mechanisch oder mit Primalon Grünem Abbeizer nach Herstellungsvorschrift entfernen. Abgebeizte Flächen nach einem Tag Austrocknung mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.

Festhaftende, kreidende Beschichtungen: Reinigen. Ein Grundanstrich mit Primalon
Tiefgrund LF.

Moos- und algenbefallene Flächen: Mechanisch entfernen. Fassade mit Hochdruckwasserstrahl reinigen, austrocknen lassen. Einlassen der Fläche mit Capatox und gründlich austrocknen lassen.

Faserzementplatten: Reinigen. Allseitig mit Primalon Tiefgrund TB grundieren (Schnittkanten zweimal).
 

Bitte beachten

Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/c): 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 1 g/l VOC.

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