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Capatect LithoPor K

Capatect SI-Reibputz

Silikatputz mit Korn-an-Korn-Struktur (kratzputzähnliche Struktur) für Fassadenflächen und als Deckbeschichtung bei Capatect Wärmedämm-Verbundsystemen.

Art.-Nr.: Körnung / Farbton: Verbrauch: Packung:
989805 K15 Standard Weiß ca. 2,4 kg/m² 25 kg
989812 Sonderton
989806 K20 Standard Weiß ca. 2,9 kg/m² 25 kg
989813 Sonderton
989807 K30 Standard Weiß ca. 3,9 kg/m² 25 kg
989814 Sonderton
1 Palette = 600 kg

Beschreibung / Werkstoff

Dekorativer Strukturputz mit gleichkörniger Oberfläche für Fassadenbeschichtungen.
Geeignet als Deckbeschichtung für Capatect Wärmedämm-Verbundsysteme und
auf Capatect Sanierputzsystemen. Capatect LithoPor Reibputze sind besonders zur
Oberflächengestaltung historischer Bauten zu empfehlen.

Eigenschaften

  • Außenputz gemäß EN 15824
  • Geschmeidige Verarbeitung
  • Hoch diffusionsoffen
  • Spannungsarm
  • Witterungsbeständig
  • Mechanisch belastbar
  • Händisch und maschinell verarbeitbar

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren.

Farbtöne

Weiß, als Lagerware

Technische Daten

Dichte: ca. 1,90 g/cm³
Haftfestigkeit EN 1542: ≥ 0,3 MPa
Wasseraufnahme ÖN EN 1062-3: W2 mittel
Wasserdurchlässigkeitsrate w ÖN EN 1062-3: ≤ 0,30 [kg/m²/h0,5)] W2 mittel
Wasserdampfdiffusionswiderstandzahl µ EN ISO 7783: ca. 45 = V1 hoch
Wärmeleitfähigkeit λ10,dry EN 1745: ca. 1,00 W/(m.K) Tabellierter Mittelwert (P=50 %)
Brandverhalten ÖN EN 13501-1: Euroklasse A2

Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. um ca.-Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.

Lagerung

Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen (Gefahr von Krustenbildung!). Originalverschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil.

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg Eimer (24 Gebinde = 600 kg/Palette)
 

Beschichtungsaufbau

Als Grundanstrich Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton der Putzbeschichtung auftragen. Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Capatect LithoPor Reibputz aufgebracht werden.

Auftragsverfahren

Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren!

Capatect LithoPor Reibputz mit einer rostfreien Stahlglättkelle auftragen, auf Kornstärke abziehen und noch im nassen Zustand mit einer Kunststoff- oder Edelstahlglättkelle zu reiben. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten. Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich, ohne Unterbrechung verputzen. Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern untereinander mischen.

Verarbeitungsbedingungen

Konform mit der Anforderung der ÖN B 6400-1, ist der Einsatz eines Gerüstschutznetzes erforderlich.

Mindestverarbeitungstemperatur

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur nicht unter + 5 °C absinken oder über + 30 °C ansteigen. Verarbeitungskonforme Bedingungen müssen mind. 2 Tage nach erfolgtem Auftrag vorherrschen. Vorsicht bei Nachtfrost!

Abtönung

Gewünschten Farbton im Werk abtönen lassen.

Verdünnung

Falls erforderlich, mit max. 2 % reinem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.

Verbrauch

Capatect LithoPor K15: ca. 2,4 kg/m²
Capatect LithoPor K20: ca. 2,9 kg/m²
Capatect LithoPor K30: ca. 3,9 kg/m²

Der Verbrauch ist von der Untergrundbeschaffenheit und der Verarbeitungsmethode abhängig. (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.)

Durch Abtönung/Einfärbung (Pigmentierung) sind Abweichungen in den Verbrauchsangaben möglich.

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist der Putz, je nach Struktur, nach ca. 24 Stunden trocken und nach 2-3 Tagen belastbar. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verlängern die Trockenzeit. Direkte Sonneneinwirkung, starker Wind oder Regen können, sofern keine geeigneten Schutzmaßnahmen vorgesehen wurden, das Erscheinungsbild der fertigen Putzbeschichtung beeinträchtigen.

Werkzeuge

Rostfreie Stahl- bzw. Kunststoffglättkelle.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise

Dunkle Farbtöne können anhand der Pigmentierung zu einem Mehrverbrauch führen.

Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse und durch Rohstoffschwankungen geringfügig abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse bzw. Porenbildung möglich sind. Aus diesem Grund kann ein Egalisierungsanstrich mit CarboSol-, Silitol bzw. Primasil Fassadenfarbe notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase ggf. mit Planen abhängen. (Durch Niederschlag kann es zu einer Wasserglasauswaschung führen, die sich als Läufer abzeichnen können.) Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir die Fassade durch Verhängen zu schützen. Eine Beschichtung auf waagrechten, der Witterung zugewandten Flächen, ist nicht zulässig. Angrenzende Flächen, insbesondere Glas-, Keramik-, Klinker-, Naturstein- oder Metallflächen sind abzudecken. Verunreinigungen auf solchen oder ähnlichen Materialien sofort mit Wasser abwaschen - nicht bis zur Austrocknung warten. Vor dem Aufrag prüfen, ob die Ausmischung mit dem Originalfarbmuster übereinstimmt. Nachträgliche Reklamationen können wir nicht anerkennen.

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, durchgetrocknet, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze mit der Richtlatte abziehen und verreiben. Mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Bei stark saugenden, stark abgewetterten oder abgebeizten Untergründen ist eine vorhergehende Grundierung mit Silitol Konzentrat 1:1 mit Wasser vermischt (Verbrauch ca. 200 - 300 g/m²) vorzunehmen.

Geeignete Untergründe

  • Leichtgrundputze (nach Spachtelung mit Einlage eines Gewebes)
  • Wärmedämmputze (EPS- und Perliteputze) nach einer Spachtelung
  • Capatect Sanierputzsystem

Neue Kalk-, Kalkzement-, Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III: Neuputze sollen je nach Witterung 2–4 Wochen zwecks Abbindung ungestrichen stehen bleiben. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen.

Alte feste Kalk-, Kalkzement-, Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III: Stark verschmutzte oder veralgte Flächen durch kräftiges Abbürsten oder Hochdruckreinigen gründlich säubern.

Moos- und Algenbefall: Mechanisch entfernen, befallene Flächen mit Capatox unverdünnt satt tränkend einstreichen und gründlich austrocknen lassen.

An der Oberfläche sandende Putze: Trocken abbürsten und die gesamte Fläche mit Wasser gut reinigen. Ein Grundanstrich mit Silitol Konzentrat 1:1 mit Wasser vermischt.

Alte mineralische Anstriche: Festhaftende, nicht verwitterte Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht mehr festhaftende, verwitterte mineralische Anstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Alte Dispersionsfarbenanstriche: Auf solchen Untergründen können Silikatputze nicht verkieseln. Alte Dispersionsfarben-Anstriche sind deshalb durch Abbeizen und Hochdruckreiniger gründlich zu entfernen.

Putzausbesserungen: Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgetrocknet sein.
 

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