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Hanf-Putzträgerplatte wertet Ziegelbau mehrfach auf

04.04.2017

Zweckmäßig, energieeffizient – und mit einer Hanf-Putzträgerplatte gedämmt. Leistbares Wohnen und Nachhaltigkeit perfekt in Einklang gebracht.

 

Die St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft errichtete eine Reihenhausanlage in Niedrigenergie-Bauweise. So weit, so gut. Das Besondere daran: die Putzträgerplatten auf den 50er Ziegelwänden sind aus Hanf. Die ökologische Innovation aus Perg – ausgezeichnet mit dem EnergieGenie -  sorgt für außergewöhnlich guten Schallschutz und verstärkt den Hagelschutz.

 

Nur durch die Traisen von St. Pölten getrennt liegt der eingemeindete Ortsteil Stattersdorf. Er ist vor allem bei Jung-Familien beliebt, die hier ein ruhiges Umfeld und leistbares Wohnen finden. Hier errichte die St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft acht Reihenhäuser in Niedrigenergie-Bauweise, die vergangenen Herbst an die Bewohner übergeben wurden. Als Wärmequelle dient eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Strom kommt von einer Photovoltaik-Anlage. Die Außenwände bestehen aus 50er Ziegeln. Anstelle eines Dämmputzes entschied sich der Bauträger für die Verwendung einer ökologischen Putzträgerplatte aus Hanf – hergestellt vom Perger WDVS-Spezialisten Capatct. Also: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz an allen Ecken und Enden. Und  trotzdem erschwinglich!

 

Die Genossenschaft hat sich ganz bewusst für Hanf entschieden. „Wir errichten Wohnanlagen nach den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Und zweckmäßig ist heute ein ökologischer Niedrigenergie-Bau", erklärt Arch. Dipl.Ing. Gerald Wieländer, Leiter der Bauabteilung.

 

Von führenden Ziegel-Herstellern empfohlen

Die Putzträgerplatte mit dem Markennamen Capatect Hanf Massiv wurde speziell für porosierte Ziegelwände entwickelt. Der größte Vorteil der Platte besteht in ihrem unübertroffenen Schallschutz. Das ist speziell bei Familien mit kleinen Kindern wichtig, die in aller Ruhe und ungestört vom Umgebungslärm gesund aufwachsen sollen. Ein mit der 4 cm dicken Hanf-Putzträgerplatte gedämmtes Gebäude hat einen bis zu 13db besseren Schallschutz als Gebäude mit normalem Dämmputz. Um den Wert greifbar zu machen: zehn Lärmquellen – z.B. Mopeds – werden so wie eine einzige dieser Quellen wahrgenommen.

 

Auch was die Dämmleistung angeht, hat die Hanf-Putzträgerplatte die Nase vorn:  im Vergleich zum Dämmputz verfügt sie über die zwei- bis sechsfache Dämmleistung bei gleicher Dicke. Der entscheidende Vorteil liegt aber in der Vermeidung von Wärmebrücken. Im Bereich des Fenstersturzes, der Deckenaufleger sowie bei eingestemmten Steig- und Abflussleitungen vermindert Hanf Massiv den Wärmeverlust erheblich.

 

Für die Putzträgerplatte wird österreichischer Hanf, hauptsächlich aus dem Weinviertel, eingesetzt. Eine Verdübelung der Platte ist nicht notwendig. Als mineralische Armierung kommt Capatect Minera Carbon zum Einsatz, die dazu beiträgt, dass die verputzte Fassade selbst 40 mm große Hagelschloßen schadensfrei übersteht.

 

Führende österreichische Ziegelhersteller empfehlen daher die Putzträgerplatte Capatect Hanf Massiv ausdrücklich für den Einsatz auf ihren Ziegeln. Viele Bundesländer fördern auch noch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen im Bauwesen und bieten Ökoförderungen an.

 

Ausgeführt wurden die Arbeiten an der Fassade der Anlage (ca. 1500 m²) von der Fa. Bachner-Bau, einem Capatect Hanf-Partner-Verarbeitungsbetrieb.  Im Übrigen sind weitere vier Doppelhäuser gleicher Bauart ebenfalls in Stattersdorf im Entstehen. „Nachdem diese bereits mit Rohbau komplett vergeben sind werden wir aufgrund der großen Nachfrage noch heuer 18 Reihenhäuser in St. Pölten, Harland in dieser Bauweise beginnen", erzählt Arch. Dipl.Ing. Gerald Wieländer.

 

Bautafel:

Errichter:

Wohnbaugenossenschaft St. Pölten

www.wohnungsgen.at

 

Ausführende:

Fa. Bachner-Bau, St. Georgen am Steinfeld

www.bachner-bau.at