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Innovation aus Perg erzielt internationalen Baupreis

15.02.2017

Die Hanffaser-Dämmplatte trat ihren Siegeszug von Perg aus an. Die Masterminds hinter der Innovation aus Perg, Dipl.-HTL-Ing. Gerhard Enzenberger (Capatect Geschäftsführer Marketing, li.) und Dipl.-Ing. Robert Schwemmer (Geschäftsführer Naporo), freuten sich über den internationalen Baupreis. Foto: Capatect

 

MÜNCHEN/PERG. Die von Capatect (Synthesa-Gruppe, Perg) entwickelte und zur Markreife gebrachte Hanf-Fassadendämmung „Capatect Natur+" erhielt auf der Weltleitmesse BAU in München eine Auszeichnung als Produkt-Innovation. Den international ausgelobten BAKA-Award 2017 überreichte Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Das ökologische Hanf-Dämmsystem wird seit einem Jahr auch von der Capatect-Schwesterfirma Caparol (Ober-Ramstadt, D) vertrieben, die das Perger Konzept voll mitträgt: „Als nachwachsenden Rohstoff für die Dämmung sehen wir Hanf als richtungsweisende Lösung", sagte Dr. Christoph Hahner, Geschäftsführender Direktor der Caparol/Capatect Muttergesellschaft DAW: „Die Auszeichnung beim BAKA Preis zeigt, dass wir mit dieser Einschätzung auf dem richtigen Weg sind."

 

Mit der Entwicklung der Hanffaser-Dämmplatten steht Bauherren erstmals eine effektive Wärmedämmung zur Verfügung, die mit einer regionalen, ökologischen Produktion (Haugsdorf, NÖ), einer positiven Kohlendioxidbilanz während des gesamten Herstellungsprozesses und einem nachhaltigen Gesamtkonzept überzeugt. Der Wohnkomfort steigt, und der Heizenergiebedarf sinkt durch die Dämmmaßnahme messbar. Die Dämmplatte besteht aus natürlichen im niederösterreichischen Weinviertel angebauten Rohstoffen, die während ihres Wachstums erhebliche Mengen Kohlendioxid binden und sehr gut recyclebar sind. Produkteigenschaften wie hohe Diffusionsoffenheit oder verbesserter Schall- und Hitzeschutz gehören gleichfalls zu den Vorzügen dieser Wärmedämmung.

 

Das überzeugte auch die Jury: „Mit dem Capatect-System Natur+ hat die DAW-Firmengruppe aus den Schwestergesellschaften Synthesa und Caparol ein Produkt entwickelt, das neue Maßstäbe hinsichtlich Ressourceneffizienz und ökologischer Bilanz bei den Wärmedämm-Verbundsystemen setzt."

 

Innovative Produktkonzepte zu fördern und bekannt zu machen ist Anliegen des BAKA Awards. Für die Hanf-Fassadendämmung von Capatect war es nicht die erste Auszeichnung. In Österreich wurde sie bereits mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis, dem OÖ. Umweltschutzpreis, dem Energie-Genie u. a. ausgezeichnet. International war das Unternehmen damit unter anderem bereits bei den GreenTec und Iconic Awards und dem Detail-Produktpreis erfolgreich. 

 

Weitere Infos:

www.hanfdämmung.at

Während der Weltleitmesse BAU 2017 in München wurden die Sieger des „BAKA Preis für Produktinnovation" bekannt gegeben. Zu den ausgezeichneten Unternehmen gehört auch Caparol mit dem Capatect Hanf-Fassadendämmsystem, entwickelt und zur Markreife gebracht in Perg (ÖO). Der international ausgelobte Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks (BM für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit). Im Bild (v. l.): Ulrich Zink (BAKA Bundesverband Altbauerneuerung), Guido Kuphal (Geschäftsführer Caparol), Dr. Barbara Hendricks, Dr. Christoph Hahner (Geschäftsführender Direktor der DAW), Dr. Reinhard Pfeiffer (Messe München). Foto: BAKA-Award