Pressemitteilungen 2015

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Vom Pfarrhof zum Gourmet-Tempel

16.02.2015

Das alte Pfarrhaus in St. Andrä-Höch (Stmk.) ist für Spitzengastronom Tom Riederer die neue großartige Location für sein kompromissloses Gourmet-Konzept. Im modernen Zubau ist die zeitgemäße Küche untergebracht.

 

Ein atmosphärisch dichtes Ambiente hat sich Haubenkoch Tom Riederer für seine kulinarischen Kreationen ausgesucht: einen historischen Pfarrhof im Südwesten der Steiermark. Die authentische Sanierung des gotischen Gebäudes erfolgte mit Denkmalschutz-Produkten von Histolith.

 

„Es war Liebe auf den ersten Blick!", gesteht der Shooting-Star der heimischen Gastro-Szene (drei Hauben, vier Sterne bei A la Carte), als er den Pfarrhof im idyllischen Weinbauort Sankt Andrä-Höch zum Verkauf vorfand. Hier, im Herzen des Naturparks Südsteirisches Weinland, wollten er und seine Frau Katarina ihre Vision von regional-internationaler Kulinarik in Verbindung mit einem kleinen Hotelbetrieb verwirklichen. Auch, weil der Gastronom die wertvollen Rohstoffe für seine Genüsse gleich um die Ecke findet: Kürbiskernöl, Sulmtaler Hühner, freilaufende Truthühner und Damwild, feines Lamm und natürlich die ausgezeichneten Weine.

 

Bevor der „junge Wilde" unter den steirischen Top-Köchen vergangenen Herbst seine neue Wirkstätte in der 1800-Seelen zählenden Gemeinde eröffnen konnte, musste das rund 700 Jahre alte Gebäude grundlegend saniert und revitalisiert werden. Das war insofern nicht so schwierig, als die Substanz des Gebäudes in einem relativ guten Zustand war: die Mauerfeuchte hielt sich in Grenzen, die geziegelten Tonnengewölbe in den Innen- und Kellerräumen waren so gut wie vollständig erhalten. Da es sich um einen denkmalgeschützten Bau handelt, in dem einst Pfarrersköchinnen ihren geistlichen Schützlingen Herdwärme und Gaumenfreuden bereiteten, wurde die Revitalisierung vom Bundesdenkmalamt und einem Restaurator begleitet.

 

Mineralische Baudenkmalfarben sorgen für Authentizität

Die bröckelnde Außenfassade mit den grünen Fensterläden bekam neben der umfassenden Sockelsanierung ein neues frisches Gesicht verpasst. Der schönbrunngelbe Farbton wich einem eleganten Altweiß, das dem historischen Befund entspricht. Hier kam die Denkmalschutzschiene Histolith von Synthesa ins Spiel. Mit Histolith Kalkschlämme wurden die rauen Stellen beseitigt und die Oberfläche an den Bestand angeglichen. Darauf folgte das Finish durch einen weiteren Anstrich mit Histolith Fassadenkalkfarbe. 

 

„Die Fassaden-Renovierung gestaltete sich durch den gut erhaltenen Altputz und die professionell zu verarbeitenden Produkte unproblematisch", erzählt Malermeister Richard Stoiss, der auch Teile der Innenwand-Revitalisierung mit Histolith Innenkalk ausführte.

„Wer heute die exquisit ausgestatteten Gasträume sieht, kann sich gar nicht vorstellen, wie heruntergekommen die Innenräume vor der Revitalisierung gewirkt hatten. Da steckt eine Riesenportion Arbeit und Enthusiasmus dahinter" staunt Histolith Objekt-Berater Christian Ofner, der für den Maler und dem Restaurator des Bundesdenkmalamtes Ansprechpartner für die Histolith-Produkte war.

 

Das geschmackvoll ausgestattete Innere ist ein gekonnter Grenzgang zwischen Vintage und Moderne – sowohl bei der Auswahl der Möbel als auch bei  den Kunstwerken an den Wänden. Der authentische Kalkanstrich mit Histolith Innenkalk bietet dafür den perfekten Rahmen. Der moderne Zubau, in dem sich die Küche befindet, wurde vom Grazer Künsltler Johannes Url ebenfalls mit Farbprodukten von Synthesa gestaltet.

 

Die Denkmalschutzmarke Histolith vereint ein Komplettprogramm von Putzen, Beschichtungen und Zusatzstoffen für die originalgetreue Restaurierung historischer Objekte. Produkt-Datenblätter und weitere Informationen über das Histolith Denkmalschutzprogramm finden sich unter www.synthesa.at

Das gotische Tonnengewölbe im Inneren des Haubenlokales bekam mit Histolith Innenkalk seine authentische Anmutung zurück.
Das Bau-Juwel aus dem 14. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Besonderes Feingefühl bei der Sanierung als auch bei der Auswahl der Materialien war angesagt.