Pressemitteilungen 2014

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Synthesa ist nun EMAS zertifiziert

05.06.2014

Die Geschäftsleitung und das Projekt-Team von Synthesa präsentieren stolz die überreichten Zertifikate, v.l.: Ing. BSc Jürgen Hutflesz, Ing. Franz Payreder, Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher, Josef Hackl, Dipl-HTL-Ing. Gerhard Enzenberger, Ralph Kisling, Dr. Wolfgang Schörkhuber, Mag. Hermann Baschinger, Dipl.-Ing. Eduard Artner, Franz Krichbaumer, Johannes Wakolbinger, Stefan Radinger, Reinhard Steininger, Stefan Pumberger und WK-Perg Bezirksstellenleiter Franz Rummerstorfer. Foto: Synthesa

Das Perger Traditionsunternehmen ist der erste Chemie-Betrieb Österreichs, der aufbauend auf dem Umweltgütesiegel der chemischen Industrie „Responsible Care" das europäische Öko-Audit EMAS erzielt.

EMAS bedeutet „Eco-Management & Audit Scheme" und ist ein freiwilliges Instrument der EU, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. EMAS gilt als das weltweit strengste Audit-Verfahren im Bereich Umweltmanagement.


Das wurde im Rahmen eines Festakts am 23. Mai 2014 in der Wirtschaftskammer Perg gebührend gefeiert. Gäste waren unter anderem Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz (Güne OÖ), Dr. Gerhard Dell vom Energiesparverband, Mag. Sylvia Hofinger vom Fachverband der chemischen Industrie Österreichs und Dr. Klaus Schaubmayr, GF Berufsgruppe Lackindustrie.

Mit der Responsible Care-Zertifizierung und EMAS verpflichten wir uns, weiterhin für den Umweltschutz einzustehen und auch die internen Richtlinien anzupassen", erklärt Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher, Technik-Geschäftsleiter der Synthesa Gruppe.  „Der Prozess der EMAS-Umweltprüfung hielt ein Team von neun Mitarbeitern eine Zeit lang auf Trab. Diese zeitliche und personelle Zusatzbelastung haben wir aber gerne in Kauf genommen", erklärt der Synthesa Umweltbeauftragte, Ing. Jürgen Hutflesz, BSc.

Seit vielen Jahren ist Österreichs größter Baufarbenhersteller dabei, den Betrieb und die Produktion so energieeffizient und umweltschonend wie möglich zu gestalten. So produziert Synthesa seit vier Jahren CO2-neutral.  Rohstoffe kommen zu einem großen Teil direkt aus der Region, etwa aus dem nahegelegenen Kaolin-Werk in Schwertberg. Die Logistik wird nach dem Prinzip der kürzesten Wege gemanagt. Und seit vergangenem Jahr produziert das Unternehmen die nachhaltige Hanffaser-Dämmplatte für sein Öko-Line Dämmsystem.

Josef Hackl, Synthesa Geschäftsführer Vertrieb.

„Wir sind EMAS"

"Was hier erreicht wurde, ist nur möglich, wenn alle im Unternehmen die Grundsätze des ökologischen Wirtschaftens täglich denken und leben", kommentierte Vertriebs-Geschäftsführer Josef Hackl diese Auszeichnung.

„Danke an die Synthesa und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Denn so eine Zertifizierung ist eine Knochenarbeit und es braucht Menschen die dahinterstehen. Den Weg, den Synthesa im Umweltschutz einschlägt, ist der Richtige. Es braucht Unternehmen, die vorzeigen wie es geht", betont Feiergast LAbg. Ulrike Schwarz von den Grünen OÖ.
Synthesa ist Benchmark für die ganze Branche. Im Bild von links: Dr. Gerhard Dell (Energiesparverband), LAbg. Ulrike Schwarz (Grüne OÖ), Dr. Klaus Schaubmayr, GF Berufsgruppe Lackindustrie, Bürgermeister Toni Froschauer und Moderator Mario Sacher.

Auf die Frage nach der Bedeutung von Synthesa für die Region antwortet Bürgermeister Toni Froschauer: „Das Unternehmen ist ein Tiefwurzler, eine feste Säule der Kontinuität und der Innovation – auch im Umweltbereich." 
Synthesa ist bereits seit 2010 Responsible Care zertifiziert. Alle drei Jahre ist eine Erneuerung notwendig. Responsible Care bedeutet „Verantwortliches handeln" und  ist eine weltweite freiwillige Initiative der chemischen Industrie und legt das Hauptaugenmerk auf Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Aufbauend auf dieses Zertifikat hat Synthesa die zusätzlich geforderten Nachweise erbracht, die den EMAS-Normen entsprechen.
„Wir hoffen, dass durch das Engagement von Synthesa viele weitere Mitglieder den Weg zum EMAS gehen", sagt Mag. Sylvia Hofinger, GF des Fachverbandes der chemischen Industrie Österreichs, anlässlich der Überreichung des Responsible Care-Zertifikats.


Zahlen und Fakten: Die Synthesa Gruppe im Überblick 
Die aus den Unternehmen Synthesa, Capatect, Glemadur, Avenarius-Agro, Dalmatherm Dämmtechnik und NAPORO Klima-Dämmstoff GmbH bestehende „Synthesa Gruppe" ist in Perg beheimatet und Österreichs größter Baufarbenhersteller. Mit 720 Mitarbeitern und einem Umsatz von 173 Millionen Euro ist Synthesa längst zu einem sehr wichtigen Player in der chemischen Industrie in Österreich geworden. Synthesa ist zudem einer der führenden Erzeuger von Wärmedämm-Verbundsystemen, Putzen, Holzlasuren, Abdichtungsmassen, Boden-, Tunnel- oder Korrosionsschutzbeschichtungen.