Pressemitteilungen 2014

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Jungbrunnen für Jugendstil-Fassade

01.12.2014

Im Zentrum von Mariazell gelegen ist das Gebäude unterhalb der Basilika ein Blickfang für Pilger und Besucher.

 

Die Fassade des ehemaligen Hotels Goldener Löwe im Herzen von Mariazell wurde einer denkmalgerechten Auffrischung  unterzogen. Um die historistische Anmutung zu erhalten, vertraute der Verarbeiter auf Histolith-Denkmalschutzprodukte.

 

Wer nach tagelanger Pilgerreise und nach Besuch der Basilika zu Mariazell Rast und Einkehr sucht, dem wird als erstes das Hotel Goldener Löwe ins Auge stechen. Es dominiert den Hauptplatz und ist neben dem Dom zentraler Blickfang des berühmten Wallfahrtsortes.

Der Name des Hauses ist verwirrend, wird es doch schon seit einiger Zeit nicht mehr als Hotel, sondern als Café und Lebkuchenzelterei geführt. Hier wird seit mehr als 300 Jahren der einzigartige Mariazeller Honiglebkuchen gebacken. Im Café kann man die vielen süßen Leckereien, hergestellt nach einer streng geheim gehaltenen Gewürzrezeptur, verkosten und sich wie in Hänsel & Gretels Lebkuchenhaus fühlen.

 

Das Gebäude selbst ist eine architektonische Besonderheit. Das denkmalgeschützte Objekt ist ein Mischstil aus historistischem Neo-Barock und sezessionistischem Jugendstil. Charakteristisch ist die florale und gebänderte Stuckornamentik, die Anleihen aus dem Art Nouveau nimmt. Ähnliches gilt für die Vergoldungen etwa am Schriftzug „Hotel gold. Löwe". Der Neobarock wird der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zugeordnet und war vor allem nach 1880 verbreitet. Die Epoche des Jugendstils reichte etwa von 1890 bis 1920. Aus der Überschneidung dieser beider Epochen ist diese spezielle Fassade entstanden.

Diese Ausgangslage fordert von den Restaurierern besonderes Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, gilt es doch den Charakter des Objekts in seiner Gesamtheit zu erhalten.

 

2013 erfolgten 400 m² an der Ecke Grazer/Wiener Straße von der Malerei Hubmer aus Gußwerk.  Hier kam Histolith Quarzgrund (Synthesa), ein doppelverkieselnder Kontaktgrund auf Silikatbasis, als Grundierung zum Einsatz. Das Produkt eignet sich besonders als strukturegalisierende und schwundrissverschlämmende Beschichtung. Als Fassadenfarbe diente Histolith Außenquarz, eine doppelverkieselnde Organosilikatfarbe, die sich für hoch wetter- und farbtonbeständige Fassadenbeschichtungen eignet. Die bauphysikalischen Eigenschaften dieses Produkts sind besonders vorteilhaft.  „Die Histolith-Quarzfarbe ist sehr anwenderfreundlich. Es ist eine Freude, wie gleichmäßig der Anstrich und die Trocknung erfolgt", erzählt Johanna Hubmer von der gleichnamigen Malerei. „Natürlich mussten auch die Stuckelemente ausgebessert und restauriert werden. Wir haben das entsprechende Know-how, um diese Arbeiten fachgerecht zu erledigen."

 

Dachbeschichtung für extreme Bedingungen

Außerdem übernahm der Malerbetrieb den Sanierungs-Anstrich des Blechdaches mit dem Synthesa Dach-Beschichtungssystem Disboroof (Disboroof Dach-Roststopp, Disboroof Dachgrund Grau und Disboroof Dach-Anstrich Oxydrot). „Die Produkte waren super leicht zu verarbeiten", betont Fr. Hubmer. Das System ist besonders auf die extremen thermophysikalischen Bedingungen auf Blechdächern abgestimmt. Es umfasst sowohl wasserverdünnbare als auch lösemittelhältige Beschichtungen und wird durch eine Reihe verschiedener Grundierungen und Spezialprodukte ergänzt. Disboroof wurde für die professionelle Verarbeitung entwickelt und ist sowohl über den Synthesa-Außendienst als auch über den Farbenfachhandel zu beziehen.
"Bei anspruchsvollen Aufgaben wie hier muss sich der Maler auf Produkt und technische Beratung verlassen können", so Synthesa Architektenberater Christian Ofner.

Sowohl Fassaden- als auch Dacharbeiten wurden in nur einem Monat fertiggestellt. Jetzt erstrahlt das „Lebkuchenhaus" im bedeutendsten österreichischen Wallfahrtsort wieder in neuem Glanz!

Das Synthesa Dach-Beschichtungssystem Disboroof ist besonders auf die extremen thermophysikalischen Bedingungen auf Blechdächern abgestimmt.