Pressemitteilungen 2014

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Ein modernes Medienzentrum für Wels

15.04.2014

Medienkulturhaus Wels: Hinter der historischen Fassade steckt ein modernes multifunktionales Kulturzentrum mit Schwerpunkt auf neue Medien. Fassadenbeschichtung: Primasil von Synthesa. Fotos: Synthesa

Das Welser Medienkulturhaus MKH nach Umbau und Sanierung: Hinter der historischen Fassade steckt heute ein modernes multifunktionelles Kulturzentrum.

Von außen sieht man dem zur vorigen Jahrhundertwende als Sparkassengebäude errichteten und 2012 sanierten Prachtbau nicht an, was in seinem Inneren vor sich geht. Hier werden Filme produziert, TV-Programme gemacht, Ausstellungen durchgeführt, Medienfestivals organisiert und im Programmkino Filme gezeigt. Hier kann man auch das "Welser Kaiserpanorama" bewundern, eines der wenigen noch original erhaltenen Rundpanoramen der Welt.

Erbaut wurde das Haus 1901 von den Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner, auch als "Theaterarchitekten" bekannt. Aus ihren Tuschefüllern stammen auch die Entwürfe für die Wiener Volksoper, das Volkstheater Linz, das Salzburger Landestheater, die Grazer Oper sowie 50 weitere berühmte Theater- und Opernhäuser zwischen Odessa und Hamburg. Für das Welser Sparkassengebäude vereinten sie Elemente der Neo-Renaissance, der Neo-Gotik, des Jugendstils und der Ziegel-Optik des Industrialismus in einem späthistorischen Eklektizismus. 2003 wurde der Bau als Medienkulturhaus adaptiert. Die ursprüngliche Fassade dieses Kulturdenkmals blieb auch während des 2012 erfolgten Umbaus durch das Vöcklabrucker Architekten-Duo Gärtner+Neururer originalgetreu erhalten, einzig innen wurde das Haus durch den Einbau von Programmkino, Galerieräumen, Büros, Seminarräumen und einer Gastronomie umfangreich zu einem multifunktionellen Kulturzentrum umgebaut.

Die Sanierungsarbeiten verlangten den Malern der Leondinger Malerfirma Hirsch, die hier die Malerarbeiten durchführte, ein hohes Maß an Materialkenntnis ab. Bei historischen Bauwerken erwarteten ja den Maler erfahrungsgemäß die verschiedensten Vorbeschichtungen, erzählt Bauleiter Clemens Fürstberger von der Malerfirma. Das sei hier vor allem im Innenbereich der Fall gewesen. Hier mussten die Maler auf einer Fläche von tausend Quadratmetern erst einmal mit der Spachtel Meter für Meter die alte Leimfarbenbeschichtung abschaben, ehe sie mit den Spachtelarbeiten beginnen konnten. Insgesamt waren es an die 3500 Quadratmeter Fläche, die nun neu beschichtet wurden. Für "Premium-Qualität" sorgte dabei die „Premium-Innenfarbe" von Synthesa, die der Oberfläche intensive Brillanz verleiht. Sie ist aus mineralischen Rohstoffen aufgebaut, lösemittelfrei, emissionsminimiert (OFI-Prüfzeichen) und dadurch besonders benutzerfreundlich. Diese Beschichtung ist besonders strapazierfähig und gestattet auch intensive, dunkle Farbtöne wie z.B. Schwarz.

Auch an der Außenfassade setzte Hirsch ein bewährtes Produkt des Perger Farbenherstellers ein. Die Silikonharz-gebundene Primasil Fassadenfarbe zeichnet sich durch extreme Wasserabweisung aus. Durch diesen Abperl-Effekt ist die Fassade jeweils schneller wieder trocken und neigt deshalb weniger zur Verschmutzung. Für den feinstaubbelasteten städtischen Bereich ein großer Vorteil. Die Ziegel- und Steinflächen erhielten "nur" eine ausführliche Reinigung, blieben aber sonst im Originalzustand wie vor 100 Jahren erhalten. Einzige bauliche Veränderung an der Außenfassade war ein neues Portal sowie ein barrierefreier Zugang über eine Fußgängerrampe.

Perg, Januar 2014
Die stilvolle Innenbeschichtung von Synthesa weist einen ausgeprägt mineralischem Charakter auf und verleiht der Oberfläche ein intensives inneres Leuchten.
Die Innenbeschichtung "Premium Color" von Synthesa ist besonders strapazierfähig und gestattet auch intensive, dunkle Farbtöne wie z.B. Schwarz. Beim Verarbeiter punktet die Farbe vor allem mit ihrer langen Offenzeit, die ein ansatzfreies Arbeiten ermöglicht. Ein Detail, das bei Streiflicht voll zur Geltung kommt.