Pressemitteilungen 2014

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CO2-neutrale Produktion aus eigener Kraft

02.09.2014

Bei Synthesa erfolgt die Produktion von Farben und Putzen klimaneutral. Kürzlich wurde das millionste mit dem neuen Abfüllroboter befüllte Gebinde ausgeliefert. Im Bild v. l. Ing. Franz Payreder (Betriebsleitung), Alexander Käferböck (Automatisierungstechnik), Günter Königsberger (Abfüllung), Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher (Techn. Geschäftsführer), Johannes Wakolbinger (Produktionsleitung).

 

Synthesa braucht keine Klimazertifikate

 

Synthesa übernimmt als österreichischer Marktführer für Baufarben Verantwortung für die Umwelt. Während andere Unternehmen mit zugekauften CO2-Zertifikaten ihre Umweltbilanz aufpolieren, setzt Synthesa auf Eigenengagement. „Wir sind seit vielen Jahren dabei, den Betrieb und die Produktion so umweltschonend und energieeffizient wie möglich zu gestalten. Der Zukauf von Verschmutzungszertifikaten wäre für uns zweifelsohne der einfachste Weg gewesen. Wir hielten es für nachhaltiger und ehrlicher, Emissionen tatsächlich zu vermeiden, als angefallene Emissionen über Zertifikate zu kompensieren", betont der Technische Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher.

 

Wichtigster Schritt war die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen. Der Energiemix setzt sich in Perg im Verhältnis von ca. 50:50 aus Wärme aus dem lokalen Biomasse-Heizwerk sowie Strom aus der Wasserkraft eines regionalen Kleinwasserkraftwerks zusammen.

 

Die umweltfreundlichste und langfristig günstigste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. So wurden  im Werk und in den Büros in der Dirnbergerstraße alle Leuchtkörper auf die Lichteffizienzklasse A mit intelligenter Lichtsteuerung umgestellt. Speziell bei der Produktion wird auf energiesparende, umweltverträgliche Prozesse geachtet. Auch hier setzt man auf smarte Regelungstechnik.

 

„Gras" für Schulungsgebäude

Im neuen Synthesa-Schulungs- und Bürozentrum, das in wenigen Wochen offiziell eröffnet wird, setzt das Unternehmen auf einen Mix aus hervorragender Dämmung, biogener Nahwärme und Wärmepumpentechnologie. Am Schulungsgebäude kommt die mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnete Hanffaser-Dämmstoffplatte aus der Innovations-Schmiede von Synthesa zum Einsatz.

 

„Darüber hinaus beziehen wir Rohstoffe, die in Österreich verfügbar sind, möglichst regional. So sind über 90 Prozent unserer eingesetzten Materialien aus der unmittelbaren Umgebung", ergänzt Dipl.-Ing. Dr. Paul Lassacher. Ein Teil des Rohstoffes für die Farbenherstellung kommt etwa aus dem nahegelegenen Kaolin-Werk in Schwertberg. Das spart Transportwege und unterstützt die regionale Wirtschaft.