Pressemitteilungen 2018

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Siegesgöttin wacht über kristallklare Farbbrillanz

Facelifting für die Kunstuni in Linz mit titandioxidfreie Silikatfarbe, die einer traditionellen Sumpfkalk-Anmutung sehr nahe kommt. Fotos: Synthesa

 

Eine griechische Göttin ziert ihr Dach, filigrane Jugendstil-Ornamente ihre schlichte weiße Fassade: Die Linzer Kunst-Uni am Standort Domgasse verleiht dem Stadtteil mit den Mauer-Elementen im Art deco-Stil sachlich-kühles Flair. Um die Authentizität des denkmalgeschützten Gebäudes zu gewährleisten, kam bei der Sanierung der Fassade ein Silikat-Produkt mit historischer Rezeptur aus der Histolith-Reihe mit dem Namen Selektion Kristall zum Einsatz.

 

Das ehemalige Postgebäude im Altstadt-Geviert der Stahlstadt wurde als Jesuitenkolleg in drei Etappen von 1652 bis 1668 erbaut. Nach dem Aus für das Kolleg wandelte man es 1776 in eine Kaserne um. 1869 wurde das Gebäude zur Hauptpost von Linz umgebaut.

 

1922 erhielt der Gebäude-Komplex im Norden und 1925 im Osten zwei weitere Geschoße. Die Pläne dafür stammen vom Linzer Architekt Julius Schulte. Er gilt mit seinen expressionistischen Entwürfen als stilprägend für die architektonische Landschaft in der Donaumetropole. Ihm sind die kristallinen Formen, markigen Ecken und schneidigen Kanten an der Fassade des ehemaligen Kollegs zu verdanken. Auf sein Konto gehen auch die Entwürfe für die Weberschule Linz, dem alten Rathaus Urfahr und dem Krematorium Linz.

 

Nach Verlegung des Hauptpostamtes an den Bahnhof zog 2006 die Kunstuniversität in die frei gewordenen Räume ein. 2016 kehrte die griechische Göttin Nike von Samothrake – eine vieldiskutierte freischwebende Metallplastik – nach 40 Jahren des Exils wieder auf das Dach der Kunstuni zurück.

 

Um die Verwandlung zum Kunst-Refugium perfekt zu machen, erhielt die Fassade im Vorjahr das aktuelle Facelifting. Smog und Staub hatten dem Gebäude massiv zugesetzt. Die Brillanz des ehemaligen Weißtones galt es wiederzubeleben.

 

Klare Kalkoptik, sinnliche Textur

„Hier trafen wir mit unserem Produkt für den Denkmalschutz – einer einkomponentigen Silikatfarbe mit dem Namen Histolith Selektion Kristall – genau ins Ziel", sagt Histolith-Berater Peter Ringler. Durch die changierende, leicht transparente Oberfläche wird eine sinnliche und klare kalkähnliche Optik erzielt, die die historische Anmutung des Gebäudes bewahrt. Die Rezeptur ist von der Ausstrahlung einem historischen Sumpfkalkanstriches verwechselnd ähnlich. „Denkmalschutz-Experten würdigen besonders das Fehlen von Titandioxid und wasserabweisenden Hydrophobierungs-Mittel. Diese Komponenten sind zwar bei modernen Fassadenfarben nicht mehr wegzudenken, bei denkmalgeschützten Objekten würde die authentische Anmutung leiden",   betont Ing. Hannes Mayerhofer, Fachverkaufsleiter Maler bei Synthesa. Das verwendete Silikatbindemittel sorgt durch die  Verkieselung für dauerhaft wetterbeständige Anstriche. Die mineralischen Füllstoffe und anorganischen Pigmente sind für eine langanhaltende Farbtiefe verantwortlich.

 

Die Arbeiten an der komplexen Fassade mit den linearen und floralen Ornamenten wurden von den ausgebildeten Fachkräften vom Freundlichen Maler in Linz ausgeführt.

 

Verwendete Produkte:

Farbe: Histolith Selektion Kristall

Putz: Histolith Trass-Kalkputz

  

Bei der nicht-schichtbildenden Silikatfarbe bleibt die Putztextur klar lesbar und offenporig.
Die Farbe sorgt für eine duftige Leichtigkeit sowie eine natürliche und edle Ausstrahlung.
Die Farbe ist frei von Titandioxid.
Die mineralischen Füllstoffe und anorganischen Pigmente sind für eine langanhaltende Farbtiefe verantwortlich.